Gelesen: “Isle of Night – Die Wächter” von Veronica Wolff

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492268579
ISBN-13: 978-3492268578

Die Zeit im College sollte für Annelise ein willkommener Abschied von ihrem ungeliebten Vater und ihrer Stiefmutter werden. Doch dann trifft sie den geheimnisvollen Ronan, der ihr ein neues Leben verspricht – wenn sie den Mut dazu hat, ihm zu folgen. Auf einer mysteriösen Insel vor der Küste Englands muss sich Annelise dem Wettkampf gegen andere Rekruten stellen. Sie alle wollen zu den Wächtern gehören, einer Eliteeinheit, die sich nicht nur mit Vampiren verbündet, sondern auch gefährlichste magische Missionen zu erfüllen hat …
(Quelle: amazon)


Bei diesem Buch ist mir als erstes das Cover ins Auge gefallen. Es wirkt mystisch und dunkel, passend zur Geschichte um die Isle of Night.
Annelise, die Protagonistin aus deren Sicht das Buch erzählt wird, besitzt einen hohen IQ, was quasi ihr Eintritt zur Insel bedeutet. Als sie dort hinkommt ist sie ein normaler Teenager, in Laufe des Buches allerdings wird sie immer stärker und erkennt ihre Fähigkeiten zu nutzen. Vor allem stellt sie sich ihrer größten Angst, dem Wasser.
Auf der Insel leben neben den Mädchen, die die Ausbildung zu Wächterinnen absolvieren, noch Vampire, welche ein ziemlich großes Interesse an Annelise zu haben scheinen. Jedoch bleibt der Leser leider (noch) im Unklaren weshalb.
Und dann ist da noch Sucher Ronan, der Annelise auf die Insel im Norden gebracht hat. Er übt eine große Anziehungskraft auf Annelise aus.
Die Ausbildung der Mädchen ist teilweise recht brutal und nicht selten kommt eines der Mädchen dabei ums Leben.
Veronica Wolff verwendet in ihrem Buch eine recht einfache Sprache, so dass das Lesen recht flüssig voranschreitet.
An manchen Stellen hätte ich mir aber dennoch gewünscht, das Annelise ihre Gedanken in die Tat umsetzt.
„Isle of Night – Die Wächter“ ist der Auftakt zu einer Reihe. Dies merkt man vor allem auch daran, dass einige Fragen aufgeworfen werden, jedoch erhält man als Leser keine Antwort darauf (z.B. auf die Frage, was die Vampire wirklich von Annelise wollen). Außerdem gibt es einen Cliffhänger am Ende, jedoch ist er nicht so, dass man den zweiten Teil unbedingt sofort haben muss.

Dieses Buch hat mir trotz der offen gebliebenen Fragen recht gut gefallen.
Es ist ein gelungener Auftakt der Serie und ich werde die Geschichte um Annelise weiter verfolgen.
Es hat sich bei mir 4 von 5 Sterne verdient.