Gelesen: “Schattenblüte. Die Wächter” von Nora Melling

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Broschiert: 320 Seiten
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Verlag: Rowohlt
Polaris (1. März 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862520102
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ISBN-13:
978-3862520107

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Inhalt:
Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe. Silvester
in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald.
Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte
den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch
die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird,
stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist
einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter
im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen.
Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug? Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias
ein schreckliches Geheimnis verbindet…
Meine
Meinung:
Es
ist Winter in Berlin. In der Silvesternacht sind Luisa und Thursen nochmal im Wald,
wo alles angefangen hat. Sie wollen das schreckliche letzte Jahr zurücklassen
und gemeinsam in ein neues glücklicheres Jahr starten.
Doch
dieses Glück hält nicht lange, denn auf dem Heimweg finden die beiden eine
Leiche. Thursen ist sofort klar, dass dafür sein altes Rudel die Verantwortung
trägt. Daraufhin zieht er sich immer mehr von Luisa zurück, er weicht ihren
Fragen aus und wird immer merkwürdiger.
Wenig später lernt Luisa den jungen Elias kennen, er wird von einer Gruppe
Jugendlicher zusammengeschlagen. Sie rettet ihn und so erfährt sie mehr über
ihn. Er ist es auch, der sie mehr oder weniger nötigt sich ihren Ängsten,
besonders ihrer Krankenhausphobie, zu stellen.
Doch
auch Elias ist nicht der, der er zu sein scheint, auch er hat ein Geheimnis…
Nora
Melling entführt den Leser in „Schattenblüte. Die Wächter“ ein zweites Mal in
die Welt von Luisa und Thursen.
Die
Handlung spielt auch diesmal wieder in und um Berlin.
Luisa
ist in diesem zweiten Teil erwachsener geworden. Sie ist zwar nach wie vor
recht dickköpfig aber sie kämpf verbissen für ihre Liebe. Als Elias in ihr
Leben tritt ist sie hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, am Ende weiß sie
aber wo sie hingehört.
Thursen
bleibt auch diesmal wieder geheimnisvoll. Durch sein Verhalten werden immer
wieder Fragen aufgeworfen und man möchte als Leser wissen was er vor Luisa
verbirgt. Er liebt Luisa, egal was passiert und möchte sie beschützen.
Elias,
der neue Protagonist im Buch, kommt von Anfang an sympathisch rüber. Er ist
quasi das genaue Gegenteil von Thursen aber trotzdem ist er anziehend aber auch
geheimnisvoll.
Der
Schreibstil der Autorin ist, wie schon in Teil 1, unverwechselbar. Der Roman lässt
sich flüssig lesen. Die Sätze sind kurz und prägnant, wodurch man als Leser
innerhalb weniger Zeilen einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der
Charaktere erhält.
Die
Handlung wird diesmal abwechselnd aus Luisas und Elias’ Persepektive erzählt.
So gibt es zwei Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden und
am Ende in einem grandiosen Finale vereint sind. Allerdings schreit dieses
recht kurz gehaltene Finale sehr nach einer Fortsetzung, die hoffentlich kommen
wird.
Fazit:
Nachdem
ich schon für den ersten Teil eine Leseempfehlung ausgesprochen habe, kann ich
es für „Schattenblüte. Die Wächter“ ruhigen Gewissens auch tun.
Das
Buch ist einfach nur gelungen, das Cover traumhaft, einfach perfekt.
 
Vielen
Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diiese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.