Gelesen: “Sternenfeuer: Gefährliche Lügen” von Amy Kathleen Ryan

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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
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Verlag: PAN
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3426283611
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ISBN-13: 978-3426283615

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Klappentext:
Du wirst angegriffen.
Du wirst entführt.
Du wirst belogen.
Aber gibst Du auf?
Niemals.
Meine Meinung:
Willkommen in der Zukunft.
Die Erde, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.
Alles ist verdorrt und unbewohnbar geworden.
Die Menschheit wird umgesiedelt, auf einen fernen
Planeten namens „New Earth“. Zwei Sternenschiffe, die „Empyrean“ und die „New
Horizon“ starteten im Abstand von 1 Jahr auf diese Mission.
Waverly und Kieran sind die ältesten Kinder auf der „Empyrean“
und da sie die ersten Kinder waren, die an Bord zur Welt gekommen sind, genießen
sie einen besonderen Status. Sie sind ineinander verliebt und sollen
schnellstmöglich heiraten und eine Familie gründen. Beide kennen nur das Innere
ihres Schiffs.
Plötzlich taucht aus dem Nichts das Schwesterschiff, die „New
Horizon“, auf. Die Crew überfällt die „Empyrean“ und alle Mädchen werden
entführt.
Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, sowohl auf der stark
beschädigten „Empyrean“ als auch für die Mädchen auf der „New Horizon“. Wie
sollen Kieran und die anderen Jungen die Mädchen befreien, wo die „Empyrean“
keinen Captain geschweige denn keine Erwachsenen mehr hat und es fast zu einer
Meuterei kommt?
In „Sternenfeuer: Gefährliche Lügen“ entführt Amy
Kathleen Ryan den Leser in die fernen Welten des Weltraums. Der Roman ist eine
Mischung aus Dystopie angereichert mit Sci-Ficiton Elementen und bietet einen
tollen Auftakt einer großen Sternensaga.
Der Leser wird von Beginn an mitgerissen und die Spannung
reist bis zur letzten Seite nicht ab.
Waverly, die weibliche Protagonistin, ist selbstbewusst
und bildet sich immer eine eigene Meinung. Sie ist eigentlich eine typische
Heldin. Allerdings ändert sich dies ein wenig als sie auf die „New Horizon“
kommt, wo sie negative Dinge über ihren Captain erfährt. Von da an sieht sie
die Dinge weitaus kritischer.
Kieran, Waverlys Freund, ist ein sympathischer junger
Mann. Er ist aber recht schnell mit der neuen Situation auf der „Empyrean“
überfordert und trifft demzufolge Fehlentscheidungen. Er besitzt wenig
Führungskraft, ist zu Beginn sehr gläubig und lehnt Gewalt strikt ab.
Dann ist das Seth, Kierans Gegenspieler. Er ist selbstbewusst
und sympathisch, verändert sich allerdings zunehmend im Laufe der Handlung. Wie
er zu Waverly wirklich steht wird nicht ganz klar deutlich.
Auch die Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet. Sie
bringen durch ihre eigenen Geschichten noch zusätzlich Spannung ins Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, die
Seiten ließen sich flüssig lesen. An manchen Stellen allerdings hielt ich die
Thematik ein wenig für zu langatmig. Sie schreibt sehr bildhaft, es ist ein
leichtes sich auf den Schiffen zurechtzufinden.
Das Buch ist in 6 Teile unterteilt. Zu Beginn lernt man
die Charaktere kenne, dann erfolgt die Trennung und ab diesem Zeitpunkt wird
die Handlung abwechselnd auf beiden Schiffen geschildert.
Die Handlung ist am Ende nicht abgeschlossen, es gibt
aber auch keinen fiesen Cliffhanger, der die Wartezeit bis zum nächsten Band
unerträglich macht.
Trotz allem möchte man als Leser wissen wie es
weitergeht.
Fazit:
„Sternefeuer: Gefährliche Lügen“ ist ein fesselnder und
spannender Roman, der sich durch die angesprochenen Themen aus der Masse abhebt.
Als Leser bekommt man so ziemlich alles geboten, von
einer zarten Liebesgeschichte über zwischenmenschliche Probleme bis hin zu
Kampfszenen. Alles wirkt glaubhaft und passt perfekt zusammen.
Von daher auf jeden Fall lesenswert!
Vielen Dank an den PAN Verlag für die Bereitstellung
dieses Leseexemplars.
Diese Rezenson wurde auch hier und hier (unter Manja Teichner) veröffentlicht.

1 Kommentar zu „Gelesen: “Sternenfeuer: Gefährliche Lügen” von Amy Kathleen Ryan“

  1. Deine Rezi gefällt mir sehr sehr gut und vielleicht hab ich ja auch mal das Vergnügen, dass ich das Buch lesen darf

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