Gelesen: “Laferus: Zwei Hufe für eine Mahlzeit” von Stephan Russbült

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Taschenbuch: 205 Seiten
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Verlag: Burger, Ulrich
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3943378004
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ISBN-13: 978-3943378009

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Klappentext:
Es
war leicht ein Held zu sein, wenn man von den Göttern geliebt wurde, und selbst
denen, die sich ihren Zorn zugezogen hatten, stand ein folgenreiches Schicksal
bevor. Doch die, deren sie sich schämten, waren dazu verdammt, ein Leben im
Schatten aller anderer zu fristen – es sei denn, die Liebe zu einem Talent war
stärker als die Gunst der Götter. Laferus war ein Koch im Tal der ungeliebten
Kinder. Hervorgegangen aus der unsäglichen Beziehung zwischen Satyr und Gigant
besaß er nicht mehr, als die Liebe zum Kochen. Angewidert von der
Bedeutungslosigkeit seines Lebens und dem faden Geschmack seiner Kochkünste,
stellt er sich gegen den Willen der Götter und brach aus seinem Gefängnis aus.
Auf der Suche nach neuen Zutaten und Rezepten stolperte er in ein Abenteuer, das
nicht nur Würze in das Essen sondern auch in sein Leben bringen sollte. Um ein
Held zu sein, sich gegen Zentauren, Harpyien und Drachen zu behaupten, genügt
nicht immer nur ein Schwert. Manchmal muss man einfach die Kelle kreisen
lassen.
Meine
Meinung:
Laferus,
ein Koch aus dem Tal der ungeliebten Kinder, ist sein tristes Leben leid.
Kurzerhand
macht er sich gegen den Willen der Götter auf die Insel Mythagonnor, auf der er
zu Hause ist, zu erkunden. Sein Ziel: neue Zutaten und neue Rezepte finden.
Immerhin kann er nur 5 Gerichte und das ist definitiv zu wenig für einen Koch
wie ihn. Außerdem möchte er die Lebensarten seiner Heimat kennenlernen.
Auf
seiner Reise begegnet er allerlei fremden Wesen, Gabelwesen wie Harpyien,
Zentauren oder einer Medusa. Teilweise sind diese ihm gegenüber freundlich,
manch einer ist aber auch feindlich ja gar bedrohlich.
Der
kleine Drache Poldi gesellt sich zu Laferus und gemeinsam erleben sie ein
fantastisches Abenteuer …
„Laferus:
Zwei Hufe für eine Mahlzeit“ von Stephan Russbült ist ein humorvolles,
fantastisches Buch.
Der
Protagonist Laferus ist eine Mischung aus Satyr und Gigant. Er ist riesig und
isst für sein Leben gern. Von Beruf ist er Koch, kann aber nur 5 Gerichte.
Poldi,
der kleine Drache, schließt sich Laferus und dessen Mission an und auch wenn
beide sehr streitlustig sind, sie sind einfach das Dreamteam total.
Der
Schreibstil des Autors ist leicht verständlich, die Seiten lassen sich flüssig
in einem durchlesen. Immer wieder bedient sich Herr Russbült der griechischen
Mythologie, allerdings wird hier vieles auf die Schippe genommen.
Die
Geschichte wird auf Laferus´ Sichtweise erzählt und ab und an hat der Autor
Tagebucheinträge von ihm in den Text eingebaut.
Außerdem
gibt es im Buch Illustrationen der Wesen, denen Laferus begegnet, so kann sich
der Leser diese recht gut vorstellen.
Fazit:
„Laferus:
Zwei Hufe für eine Mahlzeit“ ist ein kleines aber feines Buch voll mit Humor,
einer spannenden Geschichte und tollen Charakteren.
Ein
Buch für tolle Lesestunden.
Vielen
Dank an den Ulrich Burger Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Diese Rezension wurde auch hier und hier (Manja T.) veröffentlicht.
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