Gelesen: “Pegasuscitar I – Auf magischen Schwingen” von Chris P. Rolls”

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Format: ePub
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Dateigröße: 1577 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
322 Seiten
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Verlag: Fantasy Welt Zone (25. Mai 2012)
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Sprache: Deutsch
Klappentext:
Magische Flügel, kaum sichtbar, mehr ein Glitzern in der
Luft. Durch Zufall entdeckt der junge Feyk, ein Leibeigener, der die Schulden
seines Vater abarbeiten muss, seine Fähigkeit, die Magie der Pegasus zu
erwecken. Vor Jahrhunderten hat ein gewaltiger Krieg das große Reich und die
Völker entzweit. Seither herrscht Feindschaft zwischen dem Südosten und
Nordwesten. Ein Zwist, der auf dem Rücken dieser magischen Geschöpfe
ausgetragen wird. Unversehens findet sich Feyk hineingezogen, denn jeder der
Herrscher will ihn für sich gewinnen. Vigar, der große Custor aus dem Südosten
verspricht ihm die Freiheit, doch sie haben die Rechnung ohne den eiskalten
Nordmann Thyon gemacht, der Feyk um jeden Preis zum Herrscher des Nordwestreiches
bringen will. Zwischen Vigar und Thyon besteht weitaus mehr als nur Feindschaft
wie Feyk bald erkennen muss. Seine eigenen Gefühle hingegen werden nicht nur
von Vigar, sondern auch durch den seltsamen Stalljungen Aldjar durcheinander
gebracht und bald schon weiß Feyk nicht, wem er vertrauen, wen er fürchten muss
und wer sich hinter einer Maske versteckt.

Meine Meinung:
Feyk ist schon seit Kindstagen ein sogenannter Chiad, ein
Leibeigener. Während er im Gasthof von Jaskor die Schulden seines Vaters
abarbeitet ist er den Erniedrigungen seines Herrn und denen der Gäste hilflos
ausgeliefert.
Eines Tages kehrt ein mysteriöser Südländer im Gastgof
ein und Feyk kümmert sich um dessen Pferd. Dabei bemerkt er dessen magische,
glänzende Schwingen und er weiß, er hat einen Pegasus vor sich.
Ab diesem Moment ändert sich Feyks Leben, denn er ist ein
Citar, ein Pegasus-Erwecker.
Unwissend gerät Feyk
in den Krieg zwischen dem Nordreich und dem Südreich. Vigar verspricht ihm
Freiheit, doch auch der Herrscher des Nordreichs will Feyk an sich binden und
schickt daher Thyon aus.
Dass zwischen Vigar
und Thyon mehr ist als Freundschaft bemerkt Feyk recht bald. Aber auch seine
eigenen Gefühle verwirren ihn zunehmend. Fühlt er sich doch nicht nur zu Vigar
hingezogen, sondern auch zu Stallburschen Aldjar.
Bald schon weiß
Feyk nicht mehr wem er noch trauen kann und wer ein falsches Spiel spielt …
„Pegasuscitar I –
Auf magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls ist ein Roman, der im
Gay-Fantasy-Bereich einzuordnen ist. Gleichzeitig ist er der Auftakt zu einer
zweiteiligen Reihe.
Für mich war es der
erste Roman sowohl von der Autorin als auch aus diesem Genre.
Feyk, der Chiad,
ist ein junger Mann, der mir recht sympathisch war. Zu Beginn ist er immer das
Opfer der Erniedrigungen seines Herrn, doch im Laufe der Geschichte wird er
selbstbewusster und entdeckt, dass er Männer attraktiv findet. Seine
Vergangenheit hat aber dennoch Spuren bei ihm hinterlassen. Das Feyk ein Citar
ist war ihm bisher nicht bekannt und auch was dies bedeutet erkennt er erst
nach und nach.
Auch die anderen im
Buch vorkommenden Charaktere hat Chris P. Rolls gut beschrieben.
Vigar, der
Südländer, und Thyon, der Eismagier aus dem Norden, sind beide geheimnisvoll.
Aber auch der
Stallbursche Aldjar hat etwas an sich was Feyk anzieht.
Der Schreibstil der
Autorin ist gefühlvoll und der Roman lässt sich flüssig lesen.
Die
Liebesgeschichte mit den homoerotischen Szenen ist ästhetisch beschrieben und
kommt auch so rüber.
Die Handlung an
sich ist spannend und fesselt den Leser von Beginn. Man kann vollkommen in der
Welt, die Chris P. Rolls hier erschaffen hat, abtauchen.
Durch eingeschobene
Rückblicke erfährt man als Leser immer wieder neue Geheimnisse.
Fazit:
„Pegasuscitar I –Auf
magischen Schwingen“ von Chris P. Rolls ist ein wirklich sehr gut zu lesender
Gay-Fantasy-Roman mit sympathischen Charakteren und eine fesselnden
Liebesgeschichte.
Ein Roman, der es
lohnt gelesen zu werden.
Mein Dank geht an die Autorin, die mir dieses eBook zur Verfügung gestellt hat.
Diese Rezension wurde auch hier, hier (unter Manja T.), hier (beim Taschenbuch unter Manja Teichner) und hier (beim Taschenbuch unter Manja Teichner) veröffentlicht.
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