Gelesen: “Novembermond (Nacht-Patrouille 1)” von Linda K. Heyden

Taschenbuch: 348 Seiten
Verlag: Heyden Books (1. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946546005
ISBN-13: 978-3946546009
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Ein junger Patient auf der geschlossenen Station gibt der Psychologin Ellen Rätsel auf. Er glaubt, von einem Dämon besessen zu sein und bald sterben zu müssen. Während sich sein Zustand tatsächlich dramatisch verschlechtert, stellt Ellen Nachforschungen an. Dabei stößt sie auf das Wachschutzunternehmen Nacht-Patrouille und auf Julian, den Vorgesetzten ihres Patienten, dessen arrogantes Auftreten nur noch von seiner Attraktivität übertroffen wird. Ellen verliebt sich in ihn, nicht wissend, dass er ein gefährliches Doppelleben führt. Denn Julian ist nicht nur der Leiter der Nacht-Patrouille, er ist auch der Anführer einer Gemeinschaft von Vampiren – mitten in Berlin.
Als eine Serie von Entführungen und Morden die Stadt erschüttert, gerät Ellen zwischen die Fronten.
(Quelle: amazon)

Bei „Novembermond“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Linda K. Heyden.
Dieser Vampirroman enthält eine neue und interessante Variante der Vampire und die Grundidee gefällt mir richtig gut. Man merkt beim Lesen direkt das sich die Autorin viele Gedanken über die Gestaltung ihrer Vampire gemacht hat.

Die weibliche Protagonistin Ellen ist eine eigenständige Frau. Sie arbeitet als Psychologin und konzentriert sich nach einigen persönlichen Enttäuschungen ganz auf ihre Arbeit. Obwohl sie wirklich intelligent und hübsch ist sieht sich Ellen eher als unscheinbar und langweilig. Erst durch Julian bekommt ihr Selbstbewusstsein einen ordentlichen Schubs, doch Ellen hat trotzdem Angst erneut enttäuscht zu werden. Am Ende aber siegt Julians Anziehungskraft und auch Ellens Neugier, denn Julian umgibt ein Geheimnis das sie unbedingt lüften will.
Julian ist der Anführer der Vampire. Er arbeitet in der Wachschutzfirma „Nacht-Patrouille“. Er ist stets verantwortungsbewusst und um das Wohl anderer besorgt.
Die Vampire in „Novembermond“ leben alle nach einen Verhaltenskodex. Die Magie, die sie umgibt, bemisst sich nach ihren Ruhephasen, dem Arkanum, und die Firmen, in denen sie arbeiten, dienen ihnen zur Deckung. Sie haben nur einen wirklichen Auftrag, den Kampf gegen Dämonen.

Die anderen Charaktere sind von Linda K. Heyden ebenso gut gezeichnet. Sie sind alle samt detailreich und außergewöhnlich.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, teilweise erotisch und packend. Sie beschreibt die Umgebung sehr bildhaft, man hat beim Lesen richtig das Gefühl man ist in Berlin.
Die komplexe und spannende Handlung wird aus Ellens Sicht in der Ich-Perspektive geschildert. Es gibt aber aus Passagen die aus Julians Sichtweise erzählt werden.

Das Ende ist eigentlich abgeschlossen, ohne offene Fragen. Die Autorin hat sich aber eine Möglichkeit für eine eventuelle Fortsetzung offen gelassen.

„Novembermond“ von Linda K. Heyden ist ein erstklassiges Debüt. Die spannende Handlung, die generelle Grundidee und die gut dargestellten Charaktere überzeugen und machen Lust auf mehr.
Absolut empfehlenswert.

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