Gelesen: „Die Auserwählte“ von Jennifer Bosworth

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Taschenbuch: 416 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(18. Februar 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442477018
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ISBN-13: 978-3442477012
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Originaltitel: Struck
Kurzbeschreibung:
Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden. Es
löst in ihr eine überwältigende Energie aus, nach der sie sich immer öfter
sehnt. Als aber ein gewaltiges Erdbeben ihre Heimat Los Angeles fast komplett
zerstört, geht es nur noch ums Überleben. Im Chaos der Nachbeben werben zwei
rivalisierende fanatische Gruppen um Gefolgsleute. Beide versprechen, dass nur ihre
Anhänger den nahenden Weltuntergang überleben werden, und beide wollen Mia auf
ihre Seite ziehen. Ist sie etwa die Schlüsselfigur der bevorstehenden
Apokalypse?
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:
Mia hat eine besondere Vorliebe. Sie liebt es von Blitzen
getroffen zu werden, es ist bereits unzählige Male geschehen. Sie liebt es wenn
die besondere Energie, die von Blitzen ausgeht, durch sie hindurch fließt. Mia
fühlt sich dann lebendig.
Vor kurzer Zeit wurde L.A. durch ein schweres Erdbeben
verwüstet. Mias Mutter lag sehr lange unter den Trümmern begraben und nun ist
sie wie ausgewechselt. Mia muss sich nun um alles selber kümmern, die Tabletten
für ihre Mutter besorgen und letztlich die Familie ernähren.
Während dieser schweren Zeit bilden sich zwei fanatische
Gruppen. Beide wollen Mia auf ihre Seite ziehen, könnte sie doch die Welt
entweder retten oder sie vernichten. Doch wem kann Mia noch trauen? Und wer ist
Jeremy wirklich, der sie vor beiden Gruppen warnt?
Der Fantasyroman „Die Auserwählte“ stammt von der Autorin
Jennifer Bosworth

und es
ist ihr Debütwerk. Doch das Buch lässt sich neben dem Fantasygenre durchaus
auch in die Endzeitromane einordnen.

Die Protagonistin Mia ist 17 Jahre alt und hat es derzeit
nicht besonders leicht. Sie ist keine so einfache Person, da sie unglaublich
stur ist. Aber Mia hat auch eine sanfte Seite, sie kümmert sich um ihre Mutter
und ernährt die Familie. Mia ist von Blitzen besessen. Sie liebt diese Energie.
Mir war Mia während des Lesens sehr sympathisch. Sie wird authentisch
dargestellt.
Auch die anderen im Buch vorkommenden Protagonisten und
Charaktere sind alle samt sehr tiefgründig und authentisch gezeichnet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, recht einfach
und locker leicht lesbar. Die Welt um Mia wird anschaulich beschrieben, man
wird als Leser richtig gehend gefesselt.
Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Mia in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser direkt dabei und hat Einblick in ihre
Gedanken und Gefühle.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt.
Die Handlung selber ist spannend. Innerhalb kurzer Zeit
passiert unheimlich viel.
Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Es kommt
irgendwie alles viel zu schnell. Es ist zwar abgeschlossen aber es bleiben
Fragen offen. Leider ist eine Fortsetzung wohl nicht geplant was ich persönlich
sehr schade finde.
Fazit:
„Die Auserwählte“ von Jennifer Bosworth ist ein sehr
guter Fantasyroman mit frischen Ideen.
Die spannende Handlung, die tollen Charaktere und der fesselnde
Schreibstil runden das Buch ab. Bis auf das Ende war ich sehr angetan.
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Die Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

1 Kommentar zu „Gelesen: „Die Auserwählte“ von Jennifer Bosworth“

  1. Hallo liebe Manja,

    danke dir für deine Rezension und Meinung zu diesem Buch. Ich bin schon ein paar mal über das Cover gestolpert, wusste bisher jedoch nicht das dies im Moment der einzige Band bleiben soll, das ist ja schade. Aber es scheint gut zu sein ^^

    Liebe Grüße
    Romi

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