Gelesen: “Tu dir weh” von Ilaria Palomba

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Gebundene Ausgabe: 314 Seiten
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Verlag: Blumenbar (Aufbau Verlag) (6. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3351050011
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ISBN-13: 978-3351050016
Kurzbeschreibung:
Ohne Narben wirst du nicht alt 
Du warst nie das
Nesthäkchen, deine Freunde sind Langweiler und dieses ganz normale Leben
bestärkt nur deinen Wunsch abzuhauen? Du hast Lust auf mehr, auf immer mehr
Leben? Dann lies dieses Buch und folge Stellas Weg. Er führt bis an die Grenzen
und vielleicht darüber hinaus. Aber Vorsicht: Du könntest dir weh tun. Die
hübsche, neunzehnjährige Philosophiestudentin Stella lernt auf einer Party
einen Mann mit verführerischer Stimme kennen: Marco. Kurz darauf machen sie es
im Auto. Das erste Mal ist wie ein Rausch. Doch der Drang, es so noch einmal zu
erleben, führt Stella in eine folgenschwere Abhängigkeit. Das Berührende ist:
Stella spürt von Anfang an, was Marco mit ihr vorhat, doch kann sie sich noch
befreien, bevor es zu spät ist …
(Quelle: Blumenbar)

Meine Meinung:
Stella ist 19 Jahre alt und studiert Philosophie. Ihre
Eltern lassen sie machen, solange ihre Noten stimmen. Und so kommt es das
Stella sich zu langweilen beginnt. Sie will etwas erleben, etwas anderes
machen, ihr Leben ist ihr einfach nicht mehr aufregend genug.
Auf einer Party lernt sie Marco kennen und verliebt sich
in ihn. Doch Marco ist ein richtig mieser Kerl. Durch ihn lernt Stella die Welt
der harten Drogen kennen und er nutzt sie zudem regelrecht aus. Stella aber ist
naiv und gibt immer wieder nach. So werden die Drogen immer härter und
schließlich gerät alles komplett außer Kontrolle …
Der Roman „Tu dir weh“ stammt von der italienischen
Autorin Ilaria Palomba.
Es ist ein Buch welches eine sehr deprimierende und beklemmende
Grundstimmung verbreitet.
Die Protagonistin Stella ist 19 Jahre alt und studiert.
Eigentlich ist sie ganz normal mit einem ganz normalen Leben. Stella hat seit 2
Jahren einen festen Freund und alles geht seinen geregelten Gang. Aber genau
dieses Leben langweilt sie, sie rebelliert dagegen. Auf einer Party lernt sie
Marco kennen und verliebt sich in ihn. Allerdings ist eben er derjenige der
Stella mit Drogen und Alkohol in Kontakt bringt. Stella wird total abhängig von
Marco und er nutzt dies schamlos aus.
Der Schreibstil der Autorin ist trocken und ungeschönt. Sie
beschreibt diese doch sehr schockierende Handlung sehr realistisch. Ein Wort drückt
ganz gut aus was dieses Buch ist: Es ist einfach krass.
Obwohl die Handlung so erschreckend ist so hat es mich
dennoch gefesselt. Ich wollte immer weiter wissen wie es mit Stella weitergeht
und ob sie den Absprung schafft. Dabei habe ich ihre menschlichen Abgründe sehr
gut kennengelernt.
Am Ende war ich dann doch froh, dass das Buch zu Ende
war. Ich bereue es aber nicht es gelesen zu haben!
Fazit:
„Tu dir weh“ von Ilaria Palomba ist ein Buch das bewegt.
Die Protagonistin ist naiv, die Handlung krass und
schockierend und es wird nichts schön geredet.
Definitiv nichts für zarte Gemüter!

Mein Dank geht an den Blumenbar Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und für die Leserunde auf lovelybooks.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

2 Kommentare zu „Gelesen: “Tu dir weh” von Ilaria Palomba“

  1. Nee, die Welt ist schon schlimm genug, da muss ich auch nicht noch davon lesen.

    Ist einfach nicht mein Ding, sorry..

    LG..Karin…

  2. Hallo Manja,

    das Buch hört sich echt krass an. Auf der einen Seite schreckt es ab und auf der anderen Seite siegt die Neugierde, gerade weil man mit Drogen alles kaputt machen kann.
    Super Rezension von Dir.

    Liebe Grüße
    Beate

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