Gelesen: “Gebannt. Unter fremdem Himmel” von Veronica Rossi

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Format: ePub
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Dateigröße: 1,041 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
430 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
378914620X
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Verlag: Verlag
Friedrich Oetinger
(1. Mai 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf,
verbunden in unendlicher Liebe.
Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die
Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und
in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird,
rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die
Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene
Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen
Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass
ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon
entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Aria lebt in Reverie, einer Biosphäre, abgeschottet von
der Außenwelt. Dort geht alles seinen geregelten Gang, es gibt keine
Krankheiten und niemand stirbt zu früh.
Außerhalb von Reverie befindet sich die wirklich Welt. In
ihr toben Ätherstürme, die die Menschen umbringen können. Dort Leben Menschen,
die Aria nur als „Wilde“ bezeichnet.
Eines Tages geschieht etwas das Arias bisheriges Leben
komplett auf den Kopf stellt. Sie wird in der wirklichen Welt ausgesetzt und
ist von nun an auf sich gestellt. Ihre Überlebenschance ist gleich Null. Da
trifft sie auf Perry, einen „Wilden“, der in dieser wirklichen Welt, wo es
Schmerzen, Krankheiten und auch manchmal einen zu frühen Tod gibt, zu Hause
ist. Perry ist nicht gerade begeistert davon Aria von nun an bei sich zu haben.
Doch sie ist seine einzige Chance seinen Neffen Talon, der entführt wurde, zu
finden. Doch nicht nur Perry ist auf der Suche, auch Aria möchte einen Menschen
wiederfinden, den sie liebt, ihre Mutter.
Es beginnt eine Reise, die beide für immer verändern wird
Das Jugendbuch „Gebannt. Unter fremdem Himmel“ stammt von
der Autorin Veronica Rossi und ist ihr Debütwerke. Gleichzeitig ist es der
Auftaktband zu einer dystopischen Trilogie.
Die Protagonisten Aria und Perry sind beide
unterschiedliche und wachsen in zwei vollkommen verschiedenen Welten auf.
Aria lebt in einer Biosphäre, Reverie, wo es keine
Krankheiten gibt und alles seinen geregelten Gang geht. Ich muss zugeben zu Beginn
konnte ich Aria nicht wirklich sonderlich leiden. Sie wirkte eher wie eine
verwöhnte Zicke. Dies änderte sich allerdings rasch als sie ausgesetzt wird.
Sie ist ab da auf sich gestellt und zeigt mit jeder Seite mehr was wirklich in
ihr steckt. Sie entwickelt sich zu einer richtigen Kämpferin und weiß ihren
Willen durchzusetzen. Aufgeben will sie nicht, hat sie doch das Ziel ihre
Mutter zu finden.
Perry lebt außerhalb der Biosphäre in der wirklichen
Welt. Er weiß sich durchzuschlagen und kennt die Gefahren, die lauern. Er war
mir, im Gegensatz zu Aria, sofort sympathisch. Perry hat das Herz am richtigen
Fleck, auch wenn er des Öfteren kühl und hart wirkt. Wie sagt man so schön,
harte Schale, weicher Kern. Perry hat besondere Sinne und Wahrnehmungen, die im
in der harten Welt sehr hilfreich sind.
Beide Protagonisten treffen aufeinander und die
eigentliche Reise beginnt.
Zwischen Aria und Perry entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die sich jedoch niemals in den Vordergrund drängt, dennoch
aber eine große Rolle spielt. Sie ist sehr glaubhaft, denn sie entwickelt sich
langsam und die Verbindung der beiden wird so umso stärker.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es noch zahlreiche
weitere im Buch. Über diese erfährt man jedoch nicht so sonderlich viel. Einer
ist mir allerdings im Gedächtnis geblieben, da ich ihn sehr sympathisch fand.
Ich spreche von Roar, Perrys besten Freund.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von
Aria und Perry. Die Perspektiven wechseln immer von Kapitel zu Kapitel und
bieten dem Leser so die Möglichkeit beide Welten sehr gut kennenzulernen.
Der Schreibstil der Autorin ist anschaulich und angenehm
lesbar.
Die Handlung selber ist spannend und fesselt den Leser
ans Buch. Man ist von Beginn an mitten im Geschehen verankert und kann gar
nicht anders als Lesen, will man doch wissen wie es mit Aria und Perry
weitergeht.
Das Ende ist quasi abgeschlossen. Es bleiben aber dennoch
Fragen offen, die neugierig auf den zweiten Teil „Getrieben. Durch ewige Nacht“
machen.
Fazit:
„Gebannt. Unter fremdem Himmel“ von Veronica Rossi ist
ein absolut grandioser Auftakt der dystopischen Trilogie.
Die neuartigen Ideen der Autorin gepaart mit einer
spannenden Handlung und tollen Protagonisten machen diesen Start absolut
gelungen.
Unbedingt lesen!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Gebannt. Unter fremdem Himmel” von Veronica Rossi“

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