Gelesen: “Zaubersommer in Friday Harbor” von Lisa Kleypas

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Broschiert: 316 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787184
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ISBN-13: 978-3862787180
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Originaltitel: Rainshadow Road
Kurzbeschreibung:
Glas verwandelt sich in Schmetterlinge – wie Lucy Marinn
ihre Glasbilder gestaltet, grenzt wirklich an Magie. Kein Wunder, dass ihr Ruf
als Künstlerin inzwischen weit über Friday Harbor hinaus geht. Doch ihr
Privatleben liegt in tausend Scherben. Denn Lucy ist allein, seit ihr Ex sie
betrogen hat – mit ihrer Schwester! Um sein Gewissen zu erleichtern, will er
sie jetzt mit dem Winzer Sam Nolan verkuppeln. Niemals hätte Lucy gedacht, dass
so etwas funktioniert. Aber irgendwie stiehlt sich immer wieder ein verträumtes
Lächeln auf ihr Gesicht, wenn sie Sam anschaut. Zu schade, dass er nicht an die
Liebe glaubt…
Vielleicht überzeugt ihn ja ein kleiner Zauber, sodass es ein unvergesslicher
Liebesommer in Friday Harbor werden kann?
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Lucy Marinn ist Glaskünstlerin. Sie vollbringt ganz
außergewöhnliche Werke nur mit ihren Händen. Dabei entstehen manches Mal sogar
Glühwürmchen und Schmetterlinge, was Lucy oft ein wenig verwirrt. Niemand weiß
etwas davon und Lucy selber hat zurzeit auch ganz andere Probleme.
Nach 2 Jahren Beziehung hat ihr Freund Kevin die Nase
voll und möchte das Lucy auszieht. Schlimmer noch, er und ihre Schwester Alice
sind nun ein Paar. Das Verhältnis der beiden Schwestern war eh nie das Beste,
doch diese Tatsache belastet es noch weiter.
In dieser schwierigen Zeit läuft Lucy dem Winzer Sam
Nolden über den Weg. Doch kann sich Lucy nach der Enttäuschung mit Kevin schon
wieder auf einen Mann einlassen?
 Der Roman „Zaubersommer
in Friday Harbor“ stammt von der Autorin Lisa Kleypas. Es ist der Nachfolgeband
zum Buch „Das Winterwunder von Friday Harbor“. Ich habe diesen Teil nicht
gelesen, es war mein erstes Buch der Autorin. Ich hatte aber dennoch keinerlei
Probleme der Handlung zu folgen.
Lucy ist eine sympathische junge Frau. Als Kind musste
sie bereits jede Menge einstecken, stand ihre Schwester Alice doch nach einer
Hirnhautentzündung viel mehr im Mittelpunkt als sie. Dies macht das Verhältnis
der Schwestern eher schwierig. Lucy hat ein gutes Herz, ist sich allerdings des
Öfteren mehr als unsicher. Ihr Freund Kevin hat gerade erst die Beziehung
beendet und Lucy versucht sich damit zu arrangieren. Vor allem auch weil es
Alice ist für die er sie verlassen hat. Ablenkung findet Lucy in ihrer Arbeit.
Sie ist eine begnadete Glaskünstlerin.
Sam Nolan ist ein richtig netter Typ. Er ist attraktiv,
verantwortungsbewusst und Lucy gegenüber verhält er sich sehr liebevoll. Sam
hat auch eine Vergangenheit, die er mit sich rumschleppt. Frauen kann er nicht
so wirklich nahe kommen. Was es damit genau auf sich hat erfährt man als Leser.
Von Beruf ist Sam Winzer.
Die Chemie zwischen Lucy und Sam stimmt von Beginn an. Es
ist einfach herrlich zu lesen wie sie miteinander umgehen. Ganz langsam
entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen und ich finde es wirklich sehr
schön, das nicht alles Holter die Polter, sondern dass sie Zeit haben sich
ihrer Gefühle bewusst zu werden. Allerdings, der letzte Kick, dieses
Herzklopfen hat mir ein wenig gefehlt.
Die Nebencharaktere sind Lisa Kleypas ganz wunderbar
gelungen. Sie sind gut durchdacht und haben ihren festen Platz in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, locker und
flüssig zu lesen. Man kann abtauchen und alles um sich herum für ein paar
Stunden vergessen.
Die Handlung ist zu Beginn eher recht unspektakulär. Doch
ab der Begegnung mit Sam wurde es stetig besser und die Seiten flogen nur so
dahin.
Neben der maischen Liebesgeschichte erfährt man als Leser
auch einiges über Glaskunst und den Weinbau.
Das Ende des Buches fand ich gut und schließlich habe ich
es zufrieden zugeklappt.
Fazit:
„Zaubersommer in Friday Harbor“ von Lisa Kleypas ist
zusammengefasst ein tolles Buch für zwischendurch.
Die interessanten und liebenswerten Charaktere haben mich
gut unterhalten und ich habe mich in der gesamten Atmosphäre des Buches
wohlgefühlt.
Durchaus lesenswert!

Mein herzlichster Dank geht an den Mira Taschenbuch Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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