Gelesen: „Soul Beach 01. Frostiges Paradies“ von Kate Harrison

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Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
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Verlag: Loewe Verlag (17. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3785573863
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ISBN-13: 978-3785573860
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
Kurzbeschreibung:
Meine Schwester ist
tot.
Seit vier Monaten und fünf Tagen.
Ermordet.
Heute habe ich eine E-Mail erhalten.
Von ihr.

Als Alice eine E-Mail von ihrer toten Schwester bekommt, hält sie das zunächst
für einen schlechten Scherz. Dann folgt jedoch eine Einladung in die virtuelle
Welt von Soul Beach, einem idyllischen Strandparadies, wo ihre Schwester Megan
seit ihrer Ermordung festsitzt.
Unter www.soulbeach.org entdeckt Alice eine völlig neue Welt abseits der
Realität, die sie mehr und mehr in ihren Bann zieht.
Doch wer steckt hinter Soul Beach und warum herrschen hier solch strenge
Regeln?
Warum wird der Strand nur von Jungen und Schönen bewohnt?
Und warum sind sie alle tot?
Wer hat Megan umgebracht?
Und könnte Alice das nächste Opfer sein?
(Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung:
Alice hat ihre große Schwester Megan sehr geliebt. Doch
von jetzt auf gleich ist nichts mehr wie es war. Megan ist tot, erwürgt.
Am Tag ihrer Beerdigung geschieht das Unfassbare, Alice
erhält eine E-Mail, von ihrer toten Schwester. Zunächst glaubt sie an einen
ganz makaberen Scherz, dass jemand den Account von Megan gehackt hat. Doch dann
häufen sich die E-Mails. In einer ist eine Einladung zum „Soul Beach“
enthalten. Alice zögert zuerst, klickt dann aber auf den Link und landet auf
einer Seite, wo sie auf Megan trifft. Diese ist seit ihrem Tod dort gefangen,
zusammen mit anderen Jugendlichen. Alice ist so fasziniert vom „Soul Beach“,
dass es sie immer öfter dorthin zieht. Nur so kann sie mit Megan zusammen sein.
Doch es ist nicht nur alles schön dort, es gibt auch sehr strenge Regeln. Doch
wer hat diese festgelegt?
Es dauert nicht lange und Alice ist mitten drin in
verworrenen Geheimnissen und Rätseln …
Der Jugendthriller „Soul Beach 01. Frostiges Paradies“
stammt aus der Feder der Autorin Kate Harrison. Es ist der Auftaktband einer
Trilogie, die mit einer ganz neuartigen, anderen Idee aufwartet und den Leser
in seinen Bann zieht.
Alice, genannt Ali, ist ein sympathisches 16-jähriges
Mädchen. Sie trauert sehr um ihre Schwester Megan und ist dementsprechend nachvollziehbar
niedergeschlagen. Alice ist quasi das Mädchen von nebenan. Allerdings verhält
sie sich auch sehr oft mehr als naiv. Zum Beispiel denkt sie über den „Soul
Beach“ nicht wirklich lange nach, sie klickt einfach auf die Seite und
hinterfragt nichts.
Megan, genannt Meggie, ist/war Alice’ große Schwester.
Sie wurde erwürgt. Meggie war durch die Teilnahme an einer Talentshow zu einem
richtig kleinen Star geworden. Sie ist sehr selbstbewusst und ebenfalls
sympathisch. Megan hängt nun seit ihrem Tod am „Soul Beach“ zusammen mit vielen
Jugendlichen, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben.
Neben den beiden Schwestern gibt es noch viele weitere
Charaktere. Einige sind hierbei sehr wichtig, andere bleiben eher im
Hintergrund. Jeder aber hat seine Geschichte, die mehr oder weniger ins
Geschehen integriert wird.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und hat
mich von der ersten Seite regelrecht gepackt. Ich konnte nicht aufhören mit dem
Lesen, die Seiten flogen an mir vorbei. Unterstützt wird dies durch die kurzen
Kapitel und das rasante Erzähltempo.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Alice in der
Ich-Perspektive. Man leidet und fiebert als Leser mit Alice mit.
Die Stimmung ist, trotz der schönen Umgebung am Soul
Beach, das ganze Buch eher bedrückend.
Die Handlung beginnt eher traurig, dann baut sich nach
und nach eine eher hintergründige Spannung auf, die es äußerst schwer macht das
Buch zur Seite zu legen. Es schwebt immer irgendetwas im Raum und man möchte
als Leser herausfinden was genau das ist.
Das Ende ist mehr oder weniger abgeschlossen und bildet
trotz Auftakt keinen Cliffhanger. Allerdings bleiben so einige Fragen
unbeantwortet und so sehnt man als Leser des 2. Band herbei.
Fazit:
„Soul Beach 01. Frostiges Paradies“ von Kate Harrison ist
ein mehr als gelungener Auftakt dieser Trilogie.
Die vollkommen neuartige Idee, das rasante Erzähltempo
und authentische Charaktere haben mich komplett überzeugt und machen Lust auf
sehr viel mehr.
Ganz klar eine absolute Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
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