Gelesen: „Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1“ von Aimee Agresti

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Taschenbuch: 576 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(20. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442477549
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ISBN-13: 978-3442477548
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Originaltitel: Illuminate
Kurzbeschreibung:
Ein altes
Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge
Haven Terry
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern
sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun
führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel
Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia
und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse
Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass
sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre
Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr,
als ihre Widersacherin ahnt…
(Quelle: Goldmann)

Meine Meinung:
Haven wird zusammen mit Lance und Dante, zwei Mitschülern,
auserwählt im zukünftigen Lexington Hotel ein Praktikum zu absolvieren. Jedem
der drei wird ein Mentor zur Seite gestellt und ihre jeweiligen Fähigkeiten
sollen gezielt gefördert werden. Haven hat besonderes Glück, ihr wird die
Hotelmanagerin Aurelia zur Seite gestellt. Allerdings ist Aurelia auch sehr
streng.
Zunächst ist Haven ganz euphorisch und hängt sich sehr
ins Praktikum rein. Zumal sich der attraktive aber auch sehr mysteriöse
Geschäftspartner von Aurelia Lucian sehr für sie interessiert.
Dann aber findet sie ein Tagebuch, welches sich von
selbst mit Einträgen füllt. Einträge, die Warnungen sind aber auch Anweisungen
werden ihr so mitgeteilt.
Nicht nur Haven fällt mehr und mehr auf das in diesem
Hotel irgendwas nicht stimmt, auch Lance bemerkt das. Die Mitarbeiter und Bewohner
sind nicht nur alle wunderschön, sie verhalten sich auch äußerst merkwürdig …
Der Fantasy-Roman „Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete
1“ stammt von der Autorin Aimee Agresti. Es ist der Auftaktband einer Trilogie
rund um die junge Haven.
Haven ist zu Beginn ein eher unscheinbares junges
Mädchen. Sie ist schüchtern und lernt lieber als sich mit anderen abzugeben. An
das Praktikum geht sie relativ naiv ran. Doch dies ändert sich mit der Zeit,
Haven wird zunehmend selbstbewusster und wächst an ihren Aufgaben. Die graue
Maus verwandelt sich langsam und nachvollziehbar in eine reifere junge Frau.
Ihr bester Freund Dante ist ebenfalls für das Praktikum
ausgewählt worden. Er ist homosexuell und ein richtig lebensfroher junger Mann.
Dante ist ein wirklich begnadeter Koch. Daher wird er auch in die Küche
eingeteilt. Allerdings hat Dante neben seiner frohen unbeschwerten Seite auch
eine äußerst sensible.
Lance, der dritte im Bunde. Ist ein eher ruhiger Typ. Ihn
muss man aber einfach nur mögen, er hat eine liebenswerte und sympathische Art
an sich.
Neben den dreien gibt es noch weitere Charaktere, wie
beispielsweise die Hotelmanagerin Aurelia und auch ihren Geschäftspartner
Lucian. Er ist mehr als selbstbewusst, sieht gut aus und umgarnt Haven merklich.
Zu Beginn konnte ich Lucian gar nicht leiden, doch im Handlungsverlauf hat sich
diese Einstellung dann geändert.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
detailliert. Manchmal war es mir jedoch ein wenig zu viel an Beschreibungen.
Weniger ist manchmal eben doch mehr.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Haven in der
Ich-Perspektive. Man ist als Leser stets direkt dabei und kann die Handlungen
gut nachvollziehen.
De Handlung an sich ist spannend und mysteriös. Es gibt
immer wieder Wendungen und nichts ist vorhersehbar. Man merkt eigentlich recht
deutlich, dass mit den Mitarbeitern irgendwas nicht stimmt. Doch es kommt er
nach und nach ans Licht was es ist. Allerdings empfand ich die Geschichte nach
den ersten Seiten zwischenzeitlich etwas langatmig. Doch dies hielt nicht lange
an und es kam wieder Fahrt auf.
Das Ende hat mich total gefesselt. Es war spannend, ja
einfach der Wahnsinn.
Fazit:
„Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1“ von Aimee Agresti
ist ein sehr guter Auftakt der Trilogie rund um Haven.
Die authentischen Charaktere und die unvorhersehbare
Handlung haben mich trotz kurzeitigem Spannungsabfall sehr gut unterhalten.
Trotz kleiner Schwächen durchaus lesenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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