Gelesen: “Silber – Das erste Buch der Träume” von Kerstin Gier

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB
(20. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421059
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ISBN-13: 978-3841421050
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende
Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers
Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen
beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht,
und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar,
denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht
Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist
jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben
hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist
ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen
(Quelle: FJB)

Meine Meinung:
Olivia Silber, genannt Liv, soll nach den Ferien mit
ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester Mia und dem Kindermädchen Lottie in ein
Cottage in Oxford ziehen. Endlich keine ständigen Ortwechsel mehr, ein Traum,
der für Liv in Erfüllung geht.
Doch es kommt ganz anders. Ihre Mutter verliebt sich in
einen Mann und so landen die 4 erst mal in einer Wohnung in London. Die Schule,
auf die Liv und Mia nun gehen sollen, ist die Frognal Academy, eine Privatschule
der Extraklasse. Direkt am ersten Tag lernt Liv ihre Patin Persephone samt
deren Schwarm Jasper kennen. Jasper gehört zu einer 4rer Gruppe von Jungs, die
irgendwie „anders“ sind. Liv kann kurz einen Blick auf das Tattoo auf der
Innenseite des Handgelenks von einem der Jungs erhaschen. Da steht „numen
noctis“, doch was hat dies zu bedeuten?
Bei einem Abendessen mit der Familie vom Freund ihrer
Mutter, wo auch Grayson, einer der 4 Jungen, die Liv bereits in der Schule
gesehen hat, anwesend ist, erfahren Liv und Mia noch mehr Neuigkeiten. Es ist
ein Zusammenziehen der Silbers und Spencers geplant, neues Zuhause soll das
Haus Spencer werden.
Und als ob das noch nicht genug wäre fängt Liv auch noch
an merkwürdig zu träumen. Diese Träume sind erschreckend realistisch und
Grayson und seine Freunde tauchen darin auf. Doch warum sind die 4 in Livs
Träumen?
Liv hat nur noch ein Ziel, sie will das Rätsel um ihre
Träume und die 4 Jungs lösen …
Das Jugendbuch „Silber – Das erste Buch der Träume“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Kerstin Gier. Es stellt den Auftakt
einer neuen Jugendbuchreihe der Autorin dar. Spätestens seit der „Edelstein“-Trilogie
ist Kerstin Gier sehr bekannt. Ich persönlich habe die „Edelstein“-Trilogie
geliebt und so war ich natürlich sehr gespannt darauf was nun kommt. Meine
Erwartungen waren zudem entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Protagonistin Olivia Silber, die von allen nur Liv
genannt wird, muss man einfach mögen, Sie ist frech, nicht auf den Mund
gefallen und durch ihre Kung Fu Fähigkeiten und die Nerd-Brille stellt sie
nicht unbedingt die geborene Protagonistin dar. Aber gerade das macht Liv aus.
Ihr Sarkasmus ist alle erste Sahne und sie wirkt einfach unglaublich
authentisch und liebenswert.
Doch nicht nur Liv hat Kerstin Gier mit Liebe zum Detail
ausgearbeitet, auch die ganzen anderen Figuren sind alle samt einzigartig und
individuell. Egal ob man nun Mia, Livs schlagfertige kleine Schwester oder auch
Lottie, das absolut liebenswerte Kindermädchen oder die 4 geheimnisvollen
Jungs, denen unter anderem Grayson angehört oder auch Secrecy mit ihrem „Tittle-Tattle-Blog“,
den es im Übrigen wirklich gibt, nimmt, jeder gehört einfach dazu und hat
seinen festen Platz.
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist einfach, locker und
frisch. Sie hat einen so herrlichen Humor in ihrem Stil, man fühlt sich nach
nur einem Satz total wohl in der Handlung und wird regelrecht eingesogen und
erst am Ende wieder ausgespuckt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Liv in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser auch immer einen direkten Draht zu ihren
Gedanken und diese sind meist ziemlich witzig.
Die Handlung ist spannend und sehr humorvoll. Es gibt
Rätsel rund um die Träume, die es zu lösen gilt.
Das Ende ist ein wahrer Showdown. Zum Glück bleibt dem
Leser aber ein gemeiner Cliffhanger erspart. Es gibt dennoch aber viele offene
Frage und so bin ich schon extrem neugierig auf „Das zweite Buch der Träume“,
welches wohl 2014 erscheinen soll.
Fazit:
„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier ist
ein mehr als gelungener Auftakt dieser Trilogie.
Die neuartige Idee, die absolut liebenswerten und
sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung überzeugen vollends.
Ein Auftakt nach Maß!
Lesen, lesen, lesen!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Silber – Das erste Buch der Träume” von Kerstin Gier“

  1. Silber-Trilogie Fanpage

    Hi 🙂
    ich hoffe du hast nichts dagegen, dass deine Seite auf silber-trilogie.blogspot.de verlinkt wird 😉 Falls doch, sag mir einfach bescheid ;D

    LG,

    Yvonne

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