Gelesen: “Unsterblich – Tor der Dämmerung” von Julie Kagawa

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Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (10. Juni
2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453268571
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ISBN-13: 978-3453268579
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Blood
Of Eden, Book 1: The Immortal Rules
Kurzbeschreibung:
Nur sie kann die
Menschheit retten
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind
zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu
überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten.
Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf –
mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der
17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf,
in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der
Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die
ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß
gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben
nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren
Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der
Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den
Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar
die Vampire fürchten …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Eine Seuche hat den größten Teil der Menschen ausgerottet
oder aber diese in Verseuchte. Die Vampire haben diese Chance genutzt und sich
öffentlich gezeigt. Sie haben Vampirstädte gegründet wo sie den Menschen Schutz
anbieten. Als Gegenleistung geben die Menschen den Vampiren ihr Blut.
Allison Sekemento lebt in New Covington, einer dieser
Vampirstädte. Allerdings ist sie eine Unregistrierte, was bedeutet, sie bekommt
keine Essensmarken, dass sie auch kein Blut abgibt. Allison und ihre Freunde
leben von Diebstählen und Betteln. Ab und zu begeben sie sich auch außerhalb
der Stadt in die Ruinen und durchstreifen diese.
Bei einarm dieser Ausflüge wird die Gruppe von Verseuchten
angegriffen. Die anderen sterben aber auch Allisons Leben hängt am seidenen
Faden. Ein Vampir findet sie und stellt sie vor die Wahl:
Entweder sie stirbt oder aber lebt als Vampir weiter …
Der Jugendroman „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ stammt
aus der Feder der erfolgreichen Autorin Julie Kagawa. Es ist der Auftaktband
einer neuen Reihe.
Bereits mit ihrer „Plötzlich Fee“-Reihe hat mich die
Autorin mehr als überzeugt und so war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neues
Werk.
In ihrem Buch vereint die Autorin Vampire und Dystopie
und obwohl es Vampirbücher bereits zu Hauf gibt, so ist dieses dennoch anders.
Die Protagonistin Allison, genannt Allie, ist eine
selbstbewusste und starke Persönlichkeit. Mit ihren 17 Jahren weiß sie sich
durchzubeißen, sie weiß wie man überlebt. Allie weiß was sie kann und setzt
diese Fähigkeit auch gut ein. Sie kümmert sich um ihre Freunde, die ihre
Familie sind, und möchte gerne irgendwas verändern. Sie hortet Bücher und lehrt
das Lesen. Allie starker Wille wird auch nicht unterdrückt als sie zum Vampir
wird. Im Gegenteil sie möchte anders sein, sich ihre Menschlichkeit bewahren
egal wie schwer dies auch ist.
Der Vampir Kanin ist derjenige der Allie verwandelt. Er
wirkt besonders, geheimnisvoll und versteckt sich vor Seinesgleichen. Kanin ist
Allie ein Lehrer, geduldig aber auch streng lehrt er sie was es heißt ein
Vampir zu sein. Kanin hat jedoch ein Geheimnis, das erschreckend ist.
Neben den beiden gibt es eine überschaubare Anzahl von
Nebenfiguren.
Einer von ihnen ist Zeke, der zunehmend nach vorne
drängt. Er ist ein Mensch, Allie mag ihn ganz besonders. Zeke ist der Grund
weshalb Allie verbissen darauf bedacht ist sich ihre Menschlichkeit zu
bewahren. Er ist immer offen, hilfsbereit, ja ein richtig sympathischer Kerl.
Zwischen Allie und Zeke entwickelt sich eine
Liebesgeschichte, die jedoch niemals in den Vordergrund gestellt wird. Sie
nimmt nur einen minimalen Teil ein.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, klar und gut
lesbar. Teilweise beschreibt sie die Szenen recht hart und schonungslos.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Allie in der
Ich-Perspektive.
Die geschaffene Welt ist düster und erschreckend
realistisch.
Die Handlung ist spannend. Es passiert eigentlich immer
etwas, auch wenn es “nur“ der innere Kampf von Allie ist.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Trotz
allem gibt es aber keinen gemeinen Cliffhanger am Ende. Es bleiben aber
genügend offene Fragen, die neugierig auf den zweiten Teil machen.
Fazit:
„Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julie Kagawa ist
ein grandioser Auftakt der Jugendbuchserie.
Die Mischung aus Vampirbuch und Dystopie, die mitreißende
spannende Handlung und eine authentische Protagonistin haben mich überzeugt.
Unbedingt lesen!

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

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