Gelesen: “Lilith – Wunschlos glücklich” von Tine Armbruster

–         
Format: ePub
–         
Dateigröße: 802 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
278 Seiten
–         
Verlag: bookshouse
(18. Juni 2013)
–         
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Wie viele Wünsche benötigst du für ein wirklich
glückliches Leben?

Nach dem Tod ihrer Großmutter ist Lilith untröstlich. Fast nichts ist ihr
geblieben, einzig eine alte Kanne. Lilith staunt nicht schlecht, als dieser
eines Nachts blaue Nebelschwaden entsteigen. Kurz darauf steht Luc vor ihr –
ein Dschinn.
Zu Liliths Überraschung hat er es furchtbar eilig, ihr drei Wünsche zu
erfüllen. Aber er hat nicht mit ihrer unnatürlichen Wunschlosigkeit gerechnet.
Sein Aufenthalt in der ihm verhassten Menschenwelt dauert länger, als ihm lieb
ist. Schon bald findet er es aber nicht mehr so schlimm, dass Lilith keine
Wünsche hat. Auch Lilith findet Gefallen an dem für andere unsichtbaren
Begleiter, doch dann äußert sie versehentlich einen Wunsch und bringt damit
eine Lawine ins Rollen, die beide nur allzu gern stoppen würden…
(Quelle:
bookshouse)

Meine Meinung:

Plötzlich und
unerwartet stirbt Liliths Großmutter. Für Lilith ist dies ganz schrecklich,
hatte sie doch zu ihr ein ganz besonderes Verhältnis. Ihr letztes Geschenk ist
eine alte Kanne, mit der Lilith nichts anfangen kann.
Eines Nachts ist
Lilith mal wieder in ihrer Trauer gefangen und so wischt sie an der Kanne
herum. Da passiert es und ehe Lilith sich versieht steht plötzlich Luc, ein
Dschinn, vor ihr.  Lilith ist erst mal
geschockt und weiß nicht so recht was sie von Luc halten soll. Dieser möchte
Lilith nun unbedingt und am liebsten so schnell es geht 3 Wünsche erfüllen.
Doch Lilith hat überhaupt keine Wünsche. Also bleibt Luc bei ihr in der
Hoffnung es würde sich ändern.
Ganz langsam kommen
sich die beiden näher und Luc merkt, er ist nicht mehr nur wegen der Wünsche
bei Lilith.
Dann aber spricht sie
einen Wunsch aus, der etwas bewirkt, dass sich nicht mehr stoppen lässt …
Der Jugendroman „Lilith
– Wunschlos glücklich“ stammt aus der Feder der Autorin Tine Armbruster. Es ist
ihr mittlerweile zweites veröffentlichtes Buch, für mich war es eine Premiere.
Ihr Erstlingswerk wird aber auch nicht mehr lange ungelesen hier liegen.
Die Beiden
Protagonisten sind Tine Armbruster wirklich ganz klasse gelungen.
Lilith ist ein
junges sympathisches Mädchen, das gerade um ihre Großmutter Annie trauert. Zu
ihr hatte sie eine ganz besondere und innige Verbindung. Zu ihren Eltern ist
die Verbindung nicht ganz so toll. Sie lassen die Gefühle ihrer Tochter eher
ziemlich kalt. Lilith fühlt sich total hilflos und hat in dieser Zeit wirklich
ganz tolle Freunde, die ihr zur Seite stehen. Als Luc plötzlich auftaucht ist
sie zunächst eher geschockt, hatte sie doch nicht damit gerechnet das er aus
der alten Kanne herauskommt. Doch nach und nach entwickelt sie Gefühle für ihn
und vergisst, dass er ein Dschinn ist. Diese Gefühle bringt die Autorin den
Leser sehr gut nahe, man fühlt mit Lilith mit.
Luc hat mir ebenso
gefallen. Er ist ein 800 Jahre alter Dschinn, benimmt sich aber nicht wirklich
so, sondern eher wie ein ganz normaler Jugendlicher. Seine Heimat ist Aslas.
Als Lilith ihn aus der Kanne befreit hat Luc zuerst nichts weiter im Sinn als ihre
3 Wünsche. Doch das ändert sich und er fühlt sich immer mehr zu Lilith
hingezogen. Ich habe mir manchmal selber gewünscht jemanden wie Luc an meiner
Seite zu haben, so sehr hatte ich ihn ins Herz geschlossen.
Die Liebe zwischen
Lilith und Luc ist etwas Besonderes. Sie ist zart und wird von Tine Armbruster
einfühlsam beschrieben.
Auch die anderen
Charaktere, wie beispielsweise Jordan, oder auch Liliths andere Freunde haben
mir sehr gut gefallen. Nur ihre Eltern hätten ein wenig mehr
Einfühlungsvermögen gegenüber ihrer Tochter zeigen können. Sie waren mir nicht
ganz so sympathisch.
Der Schreibstil der
Autorin ist locker, frisch und wirklich gut lesbar. Man fliegt quasi durch die
Seiten und bemerkt gar nicht wie schnell man sich dem Ende nähert.
Die Handlung
beinhaltet alles was das Leserherz begehrt. Sie ist humorvoll, traurig und auch
richtig schön romantisch. Man kommt problemlos ins Geschehen hinein und erst am
Ende taucht man wieder auf.
Das Ende ist
abgeschlossen und als ich den letzten Satz gelesen hatte war auch ich einfach
nur „Wunschlos glücklich“.
Fazit:
„Lilith – Wunschlos glücklich“ von Tine Armbruster ist
ein absolut gelungenes Jugendbuch.
Einfühlsam entführt die Autorin ihre Leser in die Welt ihrer
sympathischen Protagonisten Lilith und Luc und lässt sie erst am Ende wieder
auftauchen.
Absolut empfehlenswert!
Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manja T.) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

3 Kommentare zu „Gelesen: “Lilith – Wunschlos glücklich” von Tine Armbruster“

  1. Lotta Lunatic

    Das Buch klingt Schöne, wenn auch nicht unbedingt was für mich aber vielleicht überkommt's mich noch und ich lese es 😀

    Liebst, Lotta

  2. Tine, That´s me

    Vielen dank für die Rezi liebe Manja …
    ich hab ich sehrrrrrrrr gefreut <3
    LG
    Tine

Kommentarfunktion geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.