Gelesen: “Das Meer, in dem ich schwimmen lernte” von Franziska Fischer

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Broschiert: 288 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf
& Schwarzkopf
(15. Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9783862652556
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ISBN-13: 978-3862652556
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Kurzbeschreibung:
Ein Rucksack, ein
Fotoapparat und ein Tagebuch: Können ein paar Wochen Mexiko das ganze Leben
verändern?
 
Die Studentin Ronja ist alles andere als eine typische Backpackerin: Eigentlich
ist sie viel zu ruhig und introvertiert, um durch ein Land zu reisen, in dem
ihr alles fremd ist – die Sprache, das Essen, die Menschen.
Dennoch macht sie allein Urlaub in Mexiko, sechs Wochen lang, auf der anderen
Seite des Ozeans.
Zunächst lässt sie sich treiben, erwartet nichts. Bis sie auf Julia trifft, die
ebenfalls durch das Land reist. Zusammen fahren die beiden jungen Frauen an die
Pazifikküste, wo Ronja zum ersten Mal im Meer badet – und spürt, was
Freundschaft bedeutet.
Als Julia nach Deutschland zurück muss, strandet Ronja in einem kleinen Ort
fernab der Touristenpfade. Dort lernt sie Ismael kennen, einen mexikanischen
Schmuckkünstler, und verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Doch hat die Beziehung der beiden überhaupt eine Chance? Immerhin rückt mit
jedem Tag, der vergeht, auch Ronjas Abreise näher …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Meine Meinung:

Die Studentin Ronja fühlt sich in ihrem Leben nicht mehr
wohl. Sie weiß nicht genau was sie will und wo sie am Ende hin möchte.
So begibt sie sich ganz alleine auf eine Reise quer durch
Mexiko. Ein Land in dem ihr alles fremd ist, die Menschen, die Kultur und auch
das Essen. Auf ihrer Reise lernt sie die Einheimischen kennen und trifft ebenso
auch auf andere Backpacker. Sie lässt sich einfach treiben und mitreißen.
In einem kleinen Ort fernab des Tourismus lernt Ronja
Ismael, einen Schmuckkünstler, kennen und mit ihm gemeinsam besucht sie die
schönsten Ecken Mexikos. Es entwickelt sich eine Liebe, die genauso intensiv
ist wie Ronjas Reise.
Doch Ronjas Abreisetag rückt unaufhaltsam näher und es
muss sich zeigen, ob diese Liebe auch im Alltag bestehen kann …
Der Roman „Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ stammt
aus der Feder der jungen Autorin Franziska Fischer. Es ist das Debütwerk der
Autorin, in dem sie den Leser ins ferne Mexiko entführt.
Die Protagonistin Ronja ist eine recht sympathische
20-jährige Studentin. Sie ist sehr sensibel und wirkt unerfahren. Ronja ist mit
ihrem bisherigen Leben unzufrieden, sie will irgendetwas anderes erleben. Bevor
Ronja auf ihre Reise aufbricht wirkt sie sehr nachdenklich und man merkt als
Leser sie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Im Verlauf des Buches wandelt
sich Ronja nachvollziehbar. Die Menschen Mexikos beeinflussen sie, lassen sie insgesamt
offener wirken.
Ismael ist ein ziemlich undurchsichtiger Mann. Ich konnte
bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen ob ich ihn nun mag oder eher doch
nicht.
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Ronja und Ismael
entwickelt, ist sehr intensiv und emotional. Man weiß aber nicht richtig ob sie
auch dem Alltag standhalten kann.
Die Nebenfiguren bleiben leider auch eher im Hintergrund.
Zwar gibt es immer wieder ein paar Informationen aber wirklich kennenlernen tut
man sie nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht gut lesbar und sehr
poetisch. Ich hatte jedoch zu Beginn des Buches so einige Schwierigkeiten
hinein zu kommen. Es wirkt etwas lang, das gibt sich aber nach einer
Einlesezeit.
Die Handlung ist eher ruhig. Man begleitet als Leser
Ronja auf ihrer Reise durch Mexiko. Es ist eine Reise zu sich selbst, Ronja
lernt quasi wieder „schwimmen“, ihr Leben zu meistern. Während dieser Reise
lernt man Land und Leute ziemlich gut kennen und man bekommt schon richtiges
Fernweh.
Das Ende ist eher sanft und ruhig gehalten, passt aber
sehr gut zum gesamten Buch. Es regt zum Nachdenken an und nach dem Zuklappen
halt die Geschichte noch nach.
Fazit:
„Das Meer, in dem ich schwimmen lernte“ von Franziska
Fischer ist ein sehr gutes Debüt.
Nach kurzen Startschwierigkeiten wird der Leser auf eine
Reise einer authentisch wirkenden Protagonistin entführt, die am Ende
nachhallt.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an die Autorin und den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manja T.), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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