Gelesen: „Meisterdiebin“ von Ally Carter

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB (20. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421482
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ISBN-13: 978-3841421487
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Originaltitel: Uncommon Criminals
Kurzbeschreibung:
Stehlen und Stehlen
lassen: Das nächste große Ding der Meisterklasse

Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande,
die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der
Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als
gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf
anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern,
sie stiehlt sie zurück.
Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd
wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es
gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht
mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei
demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew
die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um
den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts
nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln …
(Quelle: FISCHER FJB)

Meine Meinung:
Katarina Bishop ist nun seit zwei Monaten berühmt. Sie
und ihre Crew haben es immerhin geschafft das Hanley, das sicherste Museum der
Welt, auszurauben. Trotz dieses Erfolgs möchte sie aber dennoch nicht die alte
Familientradition fortführen und kriminelle Diebstähle machen. Viel lieber
möchte Kat verschwundene Wertgegenstände ihrem Besitzer wiederbringen, die
zurückstehlen.
Eines Tages wird sie von einer alten Dame und deren Enkel
auf der Straße angesprochen. Sie bittet Kat ihr den „Kleopatra – Smaragd“
zurückzubringen. Dieser soll in Kürze wieder aus dem Verborgenen auftauchen.
Obwohl Kats Onkel Eddie strikt dagegen ist willigt Kat ein.
Allerdings ist der Smaragd verflucht und ehe Kat sich
versieht gerät alles aus dem Ruder …
Der Jugendroman „Meisterdiebin“ stammt von der Autorin
Ally Carter. Es ist nach „Meisterklasse“ nun schon der zweite Teil über die
junge Diebin Katarina Bishop. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne hatte ich
keinerlei Probleme ins Buch zu kommen und der Handlung zu folgen.
Katarina Bishop, genannt Kat, war mir eine sehr
sympathische und authentische Protagonistin. Das Stehlen liegt ihr im Blut.
Nach ihrem letzten Supercoup befindet sie sich in einer Art Rausch und macht
immer öfter auch Aufträge alleine. Damit stößt sie aber ihre Freunde, da vor
allem Hale, gehörig vor den Kopf. Ein Fehler allerdings bringt Kat zum umdenken
und sie besinnt sich wieder auf ihre Crew.
Hale ist ein Millionärssohn. Er war mir auch recht
sympathisch. Allerdings bleibt er im Gegensatz zu Kat doch sehr blass.
Neben den beiden gibt es noch weitere Charaktere, die mir
ebenfalls alle samt sehr gut gefallen haben. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe
und ganz besonders Onkel Eddie ist mir hierbei im Gedächtnis hängen geblieben.
Ebenfalls interessant sind Kats Gegenspielerinnen. Sie
sind mit ihr auf einer Augenhöhe und es ist nicht sonderlich leicht für Kat sie
zu besiegen.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und sehr gut
lesbar.
Geschildert wird das Geschehen im personalen Stil. So
wird immer eine gewisse Distanz zum Geschehen gewahrt und man behält als Leser
einen besseren Überblick.
Die Handlung selber empfand ich als temporeich und
spannend. Man ist direkt von Beginn an mittendrin im Geschehen und die
Spannungskurve wird über das gesamte Buch permanent hochgehalten.
Die Handlung des Buches ist am Ende in sich abgeschlossen.
 So kann man sich als Leser ganz entspannt
auf den nächsten Teil freuen. Das Ende selber passt gut und rundet das Buch ab.
Fazit:
„Meisterdiebin“ von Ally Carter ist ein gelungener
Jugendroman.
Die charmanten und authentischen Charaktere und die
spannungsgeladene Handlung haben mich mehr als überzeugt.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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