Gelesen: “Assassino” von Gerd Ruebenstrunk

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: bloomoon (5. März 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3760786812
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ISBN-13: 978-3760786810
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Das Auge des Kriegers
Nicht zum ersten
Mal macht sich die 17-jährige Kati Bergmann mit dem Archäologen Chris Montiel
auf die Suche nach verlorenen Schätzen. Doch bei der Recherche nach einer
sagenumwobenen etruskischen Gewandfiebel ist alles anders. Bald wird die
Forschungsreise zu einem Wettlauf gegen die Zeit!
In den verwinkelten Gassen Dubrovniks wird Kati überfallen – und von dem
geheimnisvollen Ilyas gerettet. Wer ist hinter ihr her? Und warum? Sind die
Gerüchte um die magischen Kräfte der Fiebelscheibe etwa wahr? Und welches
Geheimnis steckt hinter Ilyas Herkunft und seinen unglaublichen kämpferischen
Fähigkeiten? Vor der exotischen Kulisse Dubrovniks und Istanbuls fügen sich
Geschichte, Magie und Abenteuer zu einem bunten Teppich, dessen Muster
unglaubliche Geheimnisse offenbart. Fremde werden zu Verbündeten und eine
einfache Recherchereise zu einem gefährlichen Wettlauf mit düsteren Gestalten.
Wer wird das Ziel erreichen?
(Quelle: bloomoon)

Meine Meinung:
Kati Bergmann ist
17 Jahre alt. Zusammen mit dem Archäologen Chris Montiel wird sie von ihrem
Vater beauftragt eine antike Fiebelscheibe zu finden. Die Suche beginnt in
Dubrovnik, wo Kati überfallen wird. Ilyas, ein sonderbarer, geheimnisvoller
aber dennoch sehr anziehend wirkender Typ, rettet sie. Doch Kati ist nicht
lange sicher, schon folgt ein zweiter Überfall. Dabei entdeckt sie Hinweise auf
die Fiebelscheibe, die nach Istanbul führen.
Gemeinsam mit
Chris, Ilyas und Seamus, ein Ire, der Kati bereits des Öfteren in ihrer Not geholfen
hat, reist Kati nach Istanbul.
Werden die 4 die
Fiebelscheibe finden? Von wem werden sie verfolgt? Und wer genau ist eigentlich
Ilyas?
Das Jugendbuch „Assassino“
stammt vom Autor Gerd Ruebenstrunk. Es war nicht mein erstes Buch von diesem
Autor und ich war sehr gespannt darauf was er sich dieses Mal wieder so alles
hat einfallen lassen.
Kati ist ein
17-jähriges hochintelligentes junges Mädchen. Trotz der Intelligenz wirkt sie
aber immer wieder recht unsicher. Kati hat das Problem, das Denken und Handeln
bei ihr zweierlei sind. Daher war sie für mich, trotz dass ich sie recht
sympathisch fand, nicht immer leicht einzuschätzen.
Ilyas ist eine sehr
interessante Figur. Er wirkt geheimnisvoll und eine echte Einschätzung, was ihm
so durch den Kopf geht, ist nicht unbedingt leicht möglich. Zu Beginn stellt er
sich recht unwissend, dann aber weiß er in meinen Augen plötzlich wieder zu
viel.
Chris bleibt leider
gegenüber Kati und Ilyas recht blass. Einzig seine lockeren Sprüche, mit denen
er so manche Situation merklich aufgelockert hat, sind mir von ihm in
Erinnerung geblieben.
Der Schreibstil des
Autors ist flüssig und gut lesbar. Anhand recht bildhafter Beschreibungen kann
man sich als Leser vor allem die Umgebung sehr gut vorstellen. Die gewählten
Schauplätze passen sehr gut in die Handlung.
Geschildert wird
das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So bekommt man als Leser einen
umfassenden Überblick und es entgeht einem nichts.
Die Handlung ist zu
Beginn wirklich spannend gehalten. Dann aber flacht diese Spannungskurve leider
ziemlich schnell ab und die Handlung verliert sich immer mehr in Ilyas´
Geschichte. Die eigentliche Suche nach der Fiebelscheibe gerät mehr und mehr in
den Hintergrund.
Zum Ende hin zieht
die Spannung dann aber wieder merklich an.
Das Ende selber ist
sehr offen gehalten und hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Es ist
genügend Potential für eine Fortsetzung vorhanden, die es hoffentlich geben
wird und welche dann alle offenen Fragen auch wirklich beantwortet.
Fazit:
„Assassino“ von
Gerd Ruebenstrunk ist ein gar nicht mal so schlecht geschriebenes Jugendbuch.
Die tollen
Schauplätze und die mehr oder weniger gut gestalteten Protagonisten bieten viel
Potential für eine mögliche Fortsetzung.
Trotz einiger
Kritik von mir durchaus einen genaueren Blick wert!
Mein Dank geht an den bloomoon Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. 
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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