Gelesen: “7 Männer für Emma” von Jo Berger

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Taschenbuch: 306 Seiten
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Platform (24. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3000426914
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ISBN-13: 978-3000426919
Kurzbeschreibung:
Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr.
Börries Freiherr von Münchhausen (1874-1945)
Ich hätt´ gern sieben Männer, dann bräucht ich keine
Bücher mehr. Einen fürs Herz, einen fürs Bett, einen zum schick Ausführen und
einen zum Reden. Einen, der mich auf Händen trägt, und einen für die
Reparaturarbeiten. Und einen, um den ich kämpfen muss.
Emmas Leben läuft aus dem Ruder. Insbesondere die Sache
mit der Liebe bereitet ihr schlaflose Nächte. Nach der Trennung von einem
unerträglichen Perfektionisten muss die junge Frau nicht nur ihre Frustpfunde
auf den Hüften loswerden, sondern in erster Linie das Vertrauen die Männerwelt
und – vor allen Dingen – in sich selbst wiedererlangen. Doch das starke
Geschlecht macht es Emma nicht leicht. Tritt es nun in Form von diversen
Schönlingen auf, als steife Vorgesetzte im Büro oder als herzlose
Automechaniker. Wie gut, dass es beste Freundinnen und Weinschorle gibt.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Emma hat sich gerade erst von ihrem langjährigen Freund
Hagen getrennt. Durch die Zeit nach der Trennung helfen ihr besonders zwei
Dinge, einmal ihre Freundin Lynn und dann noch jede Menge Weinschorlen. Doch
Emmas neu gewonnene Freiheit hat auch ihre Schattenseiten und dann kommen noch
Probleme bei der Arbeit hinzu.
Also macht sich Emma nun auf die Suche nach ihrem
persönlichen Mr. Right. Dabei lernt sie allerlei verschiedene Typen kennen, die
unterschiedlicher nicht sein könnten.
Kann Emma ihren Traumtypen finden, bei dem sie
Schmetterlinge im Bauch fühlt und der sie auf Händen trägt?
Der Frauenroman „7 Männer für Emma“ stammt aus der Feder
der Autorin Jo Berger. Nach „Das liegt am Wetter“ ist es der zweite Roman, den
die Autorin veröffentlich hat. Für mich selber war es das erste Werk von ihr.
Emma ist eine sympathische Frau Mitte 20. Von Beruf ist
sie Controllerin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Gerade erst hat sie
sich von ihrem Freund Hagen getrennt. Emma ist klug und warmherzig, in ihren
Entscheidungen allerdings ist sie mir persönlich etwas zu sprunghaft gewesen.
Und ihr Wahn nach Diäten hat mich ein wenig genervt.
Lynn ist Emmas Freundin. Sie wurde ebenfalls von ihrem
Partner derbe enttäuscht und so tun sich die beiden Frauen zusammen. Lynn ist
ebenso witzig wie Emma und war mir auch total sympathisch.
Neben diesen beiden Hauptfiguren gibt es noch zahlreiche
weitere Charaktere. Diese wurden von Jo Berger ebenso gut und lebendig
beschrieben wie Emma und Lynn.
Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend anders.
Witzig und locker erzählt sie die Geschichte von Emma und man fühlt sich als
Leser von Beginn an sehr gut aufgehoben.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen. Man erkennt
sich als Leser in einigen Situationen garantiert wieder und kann nur zustimmend
mit dem Kopf nicken. An anderen Stellen wiederum kann man nicht anders, man
muss einfach schmunzeln.
Leider nimmt das Thema Arbeit im Buch doch mehr Raum ein,
als der Klappentext vermuten lässt. Das finde ich ein wenig schade, denn ich
hatte mich wirklich total auf Emmas Männergeschichten gefreut. Außerdem gibt es
hier und das Szenen wo ein wenig mehr Informationen oder Tiefe angebracht
gewesen wären. Aber das ist nur mein Empfinden, andere Leser stört es
vielleicht weniger.
Das Ende wirkt etwas unfertig. Es scheint etwas zu fehlen
und es kam auch recht abrupt. Doch wer weiß vielleicht schreibt die Autorin ja
eine Fortsetzung …
Fazit:
„7 Männer für Emma“ von Jo Berger ist ein amüsantes und
leichtes Buch für zwischendurch.
Sympathische Charaktere und ein erfrischender Stil
bescheren angenehme Lesestunden.
Ein Roman ideal für den Sommer! Durchaus lesenswert!
Vielen Dank an Ka-Sas Buchfinder und Jo Berger für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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