Gelesen: “Taken: Das Laicos-Projekt 1” von Erin Bowman

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Broschiert: 352 Seiten
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Verlag: Piper (16.
April 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 349270266X
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ISBN-13: 978-3492702669
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Originaltitel: Taken
Kurzbeschreibung:
An deinem
achtzehnten Geburtstag verschwindest du – für immer!
Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und
ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot:
Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses
Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray
ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er
die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut,
jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt.
Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung:
In Claysoot gibt es keine Männer. Der Grund dafür ist, an
ihrem 18. Geburtstag verschwinden alle Männer spurlos und niemand weiß wohin.
Jungs ab einem Alter von 15 Jahren dürfen an Ratssitzungen teilnehmen und
können sich zuweisen lassen. Hierbei geht um die Zeugung von Nachwuchs. Hierfür
sollen die Jungen sogar umherziehen.
Grays Bruder Blaine steht kurz vor seinem 18. Geburtstag.
Wenn er geholt wird lässt er eine 3-jährige Tochter und deren Mutter zurück.
Nachdem Blaine weg ist findet Gray einen Brief an Blaine.
Er stammt von ihrer Mutter. Sie fordert Blaine auf Nachforschungen anzustellen
und Gray gegenüber nichts davon zu erwähnen. Außerdem ist im Brief von einem
Geheimnis über Gray die Rede. Diese Sache lässt Gray nicht mehr los. Er
entschließt sich schweren Herzens über die Mauer, die Claysoot umgibt,  zu gehen.
Was wird er da herausfinden?
Das dystopische Jugendbuch „Taken: Das Laicos-Projekt 1“ stammt
von der Autorin Erin Bowman. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und zudem
auch der Auftaktband einer 4-teiligen Reihe. Schon von Klappentext her macht es
sehr neugierig.
Gray ist ein sympathischer Protagonist. Ich konnte mich sehr
gut in ihn hineinversetzen, auch wenn er meist recht spontan handelt und ich
oftmals wirklich überrascht war was er denn jetzt schon wieder vorhatte. Gray
ist äußerst temperamentvoll und sehr emotional.
Blaine, Grays Bruder, ist genau das Gegenteil seines
Bruders. Er handelt durchdacht und besonnen und durch seine etwas ruhigere Art
bevorzugen ihn die Frauen mehr als Gray.
Neben den beiden Brüdern gibt es noch weitere sehr
interessante Figuren.
Besonders die beiden weiblichen Charaktere Emma und Bree
sind hier zu erwähnen.
Emma ist eine starke Frau. Sie steht Gray bei, begeht
aber im Handlungsverlauf einen folgenschweren Fehler, der nicht zu verzeihen
ist.
Bree ist ebenfalls sehr stark aber auch starrköpfig. Sie
weiß genau was sie will.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und sehr
leicht lesbar. Man fliegt so regelrecht durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Gray in der
Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer mittendrin und erlebt Grays Gefühle
wirklich hautnah.
Die Handlung ist wirklich spannend gehalten. Zwar gibt es
einige Hochs und Tiefs aber die Spannung ist wirklich das gesamte Buch über
vorhanden. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und nichts ist
vorhersehbar. Die Welt, die Erin Bowman hier geschaffen hat ist gut durchdacht
und faszinierend. Ebenso haben mir die Idee und die Umsetzung sehr gut
gefallen.
Das Ende der Dystopie ist sehr gelungen. Man kann es als
abgeschlossen betrachten auch wenn es noch offene Fragen gibt. Durch diese ist
man als Leser total neugierig und verlangt regelrecht eine Fortsetzung.
Fazit:
„Taken: Das Laicos-Projekt 1“ von Erin Bowman ist ein
gelungener Auftakt der 4-teiligen dystopischen Reihe und ein wirklich toller
Debütroman der Autorin.
Die geschaffene Welt ist einzigartig und die mitreißende
und spannende Handlung sowie die sympathischen Protagonisten machen das Buch zu
einem Lesegenuss, besonders natürlich für Dystopie-Fans und solche die es noch
werden wollen.
Klare Leseempfehlung von mir!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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