Gelesen: “Ein bisschen Kowalski gibt es nicht” von Shannon Stacey

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Broschiert: 300 Seiten
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Verlag: Mira
Taschenbuch im Cora Verlag
(Mai 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862787265
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ISBN-13: 978-3862787265
Kurzbeschreibung:
Moment mal – die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der Sportsbar, ihren
aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt, erlebt er gleich mehrere Überraschungen.
Die erste: Das Opfer, Beth Hansen, ist sauer auf ihn, statt dankbar zu sein.
Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich ihr Boss! Und dank Kevin ist sie
jetzt ihren Job los. Die zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder – was in
einem heißen One-Night-Stand endet. Die dritte: Kevin wird Daddy! Und die
vierte Überraschung: Beth denkt gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen.
Aber Kevin nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der zuerst am Ziel
ankommt. Und seines ist glasklar: Beth, Baby und Flitterwochen.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Meine Meinung:
Kevin Kowalski ist ein recht erfolgreicher Barbesitzer.
Eines Tages beobachtet er wie eine junge Frau in seinem
Lokal belästigt wird. Er schreitet ein und schlägt den Typen nieder. Doch
anstatt Kevin dankbar zu sein ist Beth Hansen, die Frau die in Kevins Augen
belästigt wurde, mehr als sauer auf ihn. Der Grund: Kevin hat ihren Chef
niedergeprügelt. Beth verliert auf der Stelle ihren Job und könnte Kevin zum
Mond dafür schießen.
Wenig später auf einer Hochzeit im Hause Kowalski treffen
Beth und Kevin erneut aufeinander. Dieses Treffen endet schließlich in einer
ziemlich heißen Nacht, die jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Beth ist schwanger
und obwohl sie Kevin nie mehr wieder sehen wollte geht sie zu ihm und erzählt
ihm vom Kind. Kevin reagiert anders als erwartet, er freut sich auf den
Nachwuchs und möchte Beth an seiner Seite haben.
Doch kann das wirklich gut gehen, eine Beziehung nur
wegen einem Kind?
Der Roman „Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ stammt
von der Autorin Shannon Stacey. Das Buch ist der Mittelband einer Trilogie,
wobei ich anmerken muss ich kenne den ersten Teil nicht. Es hat sich aber als
kein Problem herausgestellt, ich kam auch so sehr gut mit dem Buch zurecht.
Kevin Kowalski ist Barbesitzer. Er wirkt etwas wie ein
Macho, ´ziemlich oberflächlich. Aber das ist so wie eine Masche von ihm, denn
eigentlich hat Kevin das Herz am richtigen Fleck. Als Beth ihm offenbart das
sie schwanger ist zeigt sich dies ganz deutlich. Er freut sich total über das
Baby und würde Beth am liebsten sofort ehelichen. Er steht zu seinen Taten, was
ihn am Ende wiederum sehr sympathisch gemacht hat.
Beth ist eine Weltenbummlerin. Sie hält es nie lange an
einem Ort aus. Auch sie ist sehr sympathisch, vor allem auch deshalb weil sie
auf Kevins Flirt- und Anmachversuche überhaupt nicht eingeht. Als sie nach dem
One-Night-Stand erfährt, dass sie schwanger ist wirft sie diese Neuigkeit ein
wenig aus der Bahn. Sie überwindet sich und geht zu Kevin, der anders reagiert
als sie erwartet hat.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere, die mir ebenso gut gefallen haben. Sie wirken alle lebhaft und
authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig
lesbar. Es macht einfach Spaß sich durch die Seiten zu lesen und die Geschichte
zu erleben.
Geschildert wird das Geschehen von einem personalen
Erzähler. Hierbei werden sowohl die Perspektiven von Beth als auch die von
Kevin verwendet. Man erhält als Leser einen schönen Gesamtüberblick.
Die Handlung ist humorvoll. Man lacht und leidet mit den
Charakteren ganz automatisch mit. Trotzdem geht die Ernsthaftigkeit des
angesprochenen Themas aber nicht verloren.
Das Ende scheint von vornherein vorhersehbar. Dennoch die
letzten beiden Kapitel waren dann doch anders als erwartet.
Fazit:
„Ein bisschen Kowalski gibt es nicht“ von Shannon Stacey
ist ein leichter Roman der sich ideal für zwischendurch eignet.
Der lockere Stil und der eingebaute Humor sorgen für
unbeschwerte Lesestunden.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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