Gelesen: „Godspeed – Die Ankunft“ von Beth Revis

Achtung!
Dies ist der 3. Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
–         
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
–         
Verlag: Dressler (1.
August 2013)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3791516787
–         
ISBN-13: 978-3791516783
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
–         
Originaltitel: Shades of Earth
Kurzbeschreibung:
Der fulminante
Abschluss der Godspeed-Trilogie!

Endlich können Amy und Junior die Godspeed verlassen. Ein neues Leben auf dem
Zielplaneten Zentauri wartet auf sie. Aber diese neue Erde entpuppt sich nicht
als das Paradies, das Amy und Junior erhofft hatten. Wer oder was lebt noch auf
diesem Planeten? Können Amy und Junior die eigene Kolonie retten? Und was wird
aus ihrer gemeinsamen Zukunft?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:

Amy und Junior
sowie etwa 2/3 der Schiffsbevölkerung sind unterwegs zur Zentauri-Erde.
Endlich! Doch die Landung ist alles andere als perfekt, es gibt arge Probleme.
Kaum steht das Shuttle still werden die Eingefrorenen aufgetaut und Amys Vater
übernimmt das Kommando. Dies bringt allerdings Unmut bei Junior hervor. Amys
Vater scheint Geheimnisse vor allen anderen zu haben aber auch Junior spielt
nicht ganz mit offenen Karten.
Außerhalb des
Shuttle drohen aber noch ganz andere Gefahren und es dauert nicht lange bis es
erste Tote gibt.
Was geht auf dem
Planeten wirklich vor sich? Und werden es Amy und  Junior gemeinsam mit den Aufgetauten und den
Schiffsgeborenen schaffen eine funktionieren Kolonie aufzubauen?
Das dystopische
Jugendbuch „Godspeed – Die Ankunft“ stammt aus der Feder der Autorin
Beth Revis. Es ist nach „Godspeed – Die Reise beginnt“ und „Godspeed – Die Suche“
der 3. und abschließende Teil der Trilogie rund um Amy, Junior und das
Raumschiff Godspeed.
Die Charaktere im Buch sind sowohl bereits bekannte als
auch neue Figuren.
Amy ist eine wirklich fantastische Protagonistin. Sie ist
mutig und liebt Junior ohne jeden Zweifel. Nachdem ihr Vater allerdings
aufgetaut ist wirkt Amy ziemlich eingeschüchtert. Ihr Vater hat etwas Herrschendes
an sich, dem sich Amy nur ungern entgegenstellt. Zu Junior steht Amy
bedingungslos, denn die beiden haben schon so viel erlebt, das schweißt
zusammen.
Junior habe ich ebenso sehr gemocht. Er ist auch sehr
mutig und sorgt sich um seine Bevölkerung. Er stellt sich für die
Schiffsgeborenen den Gefahren auf der Zentauri-Erde. Aber auch gegenüber den
Aufgetauten steht Junior seinen Mann, er lässt sich nicht alles sagen. Junior
liebt Amy, muss aber dieses Mal erfahren was es heißt eifersüchtig zu sein.
Die Nebencharaktere, egal ob man nun Amys Eltern, Chris,
der eine tragende Rolle spielt, oder auch die restlichen Schiffsgeborenen oder
die Aufgetauten nimmt, alle sind sie einzigartig und wunderbar dargestellt.
Jeder hat seinen festen Platz.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig.
Flüssig erzählt sie die Geschichte von Amy und Junior und man merkt als Leser gar
nicht wie man durch die Seiten rast. Auch wenn man sich vornimmt langsam zu
lesen, es geht einfach nicht. Ich war komplett abgetaucht und wurde erst am
Ende wieder in die Realität entlassen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von
Amy und Junior, jeweils in der Ich-Perspektive. Man bekommt einen umfassenden
Überblick und erlebt die beiden Protagonisten hautnah.
Die Handlung selber ist wirklich unglaublich spannend
gehalten. Ich habe ja nach den Vorgängerbänden gedacht es geht nicht mehr
spannender, doch weit gefehlt. Immer wieder gibt es Überraschungen und
Wendungen, nichts, wirklich gar nichts ist vorhersehbar. Es gibt ständig neue
Dinge zu entdecken, man kommt kaum zum Luft holen.
Das Ende ist ein spannender und dramatischer Showdown.
Man fiebert regelrecht mit und ich geb zu es kullerten auch ein paar Tränen
(Kenner des Buches wissen bestimmt an welcher Stelle!). Nun bin ich sehr
traurig darüber, dass es wirklich vorbei sein soll mit Amy und Junior. Es fällt
mir schwer sie gehen zu lassen!
Fazit:
„Godspeed – Die Ankunft“ von Beth Revis ist ein
fulminanter und wirklich absolut grandioser Abschlussband der dystopischen
Trilogie, der die Vorgängerbände nochmals toppt.
Protagonisten, die einem ans Herz wachsen und
unvorhersehbare Wendungen in einer fesselnden Handlung machen das Buch zu einem
wirklichen „Must-Read“ !
Uneingeschränkte, ganz klare Leseempfehlung von mir!

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und ein großes Dankeschön an Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.