Gelesen: „Grischa – Eisige Wellen“ von Leigh Bardugo

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Carlsen (25. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551582963
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ISBN-13: 978-3551582966
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Siege and Storm
Kurzbeschreibung:
Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger
Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem
Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle
habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron.
Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins
Unermessliche zu vergrößern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:
Alina und Maljen sind nach der erfolgreichen Überfahrt
über die wahre See in Kofton gelandet. Sie leben dort ein freies aber dennoch
schwieriges Leben. Alina wird immer wieder von Alpträumen heimgesucht und Angst
ist ihr ständiger Begleiter. Sie sieht außerdem sehr krank aus. Dies liegt
alleine daran, sie konnte ihre Macht eine lange Zeit nicht mehr anwenden.
Es kommt wie es kommen muss, der Dunkle spürt Alina und
Maljen auf. Er hat den Kampf auf der Schattenspur überlebt und ist stärker als
je zuvor aus diesem herausgegangen. Er nimmt Alina und Maljen gefangen und
bringt sie auf ein Piratenschiff. Alina rechnet damit, dass der Dunkle sie
wieder nach Rawka bringt, doch er hat ganz andere Pläne …
Der Fantasyroman „Grischa – Eisige Wellen“ stammt aus der
Feder der Autorin Leigh Bardugo. Es ist der zweite Teil der Trilogie rund um
die Grischa Alina und ihre Abenteuer.
Bereits der erste Teil „Goldene Flammen“ hat mich
begeistert und so war ich natürlich sehr gespannt darauf wie es weitergeht.
Alina wird in diesem Buch sehr von Alpträumen geplagt.
Die Angst ist ihr stetiger Begleiter. Außerdem ist sie recht eifersüchtig, sie
denkt Maljen könnte wen anders besser finden als sie. Sie liebt ihn immerhin sehr.
Die Verbindung mit dem Dunklen ist stärker geworden, so findet er sie. Alina
hat Angst, dass sie und er sich gleichen und stellt Vergleiche an. Im Verlauf
aber wird Alina immer ehrgeiziger. Sie wächst an ihren Aufgaben.
Maljen liebt Alina. Endlich können sie zusammen sein.
Allerdings, er hat immer mehr damit zu kämpfen, dass er nicht weiß wie es für
Alina ist eine Grischa zu sein. Teilweise konnte ich seine Taten verstehen,
teilweise aber war ich schon recht schockiert. Dennoch ich mag Maljen und hoffe
er kommt im abschließenden Teil wieder mehr zur Vernunft.
Der Dunkle hat mich in diesem Teil schon recht
überrascht. Er ist nicht mehr so wie er mal war und gefährlicher als je zuvor.
Neben diesen bekannten Charakteren tauchen auch noch
weitere sehr interessante und gut ausgearbeitete neue Figuren auf.
Einer von ihnen ist Sturmhond. Er ist ein Freibeuter,
Alina nennt ihn eher Pirat, der kühl und gerecht ist. Er hat immer einen
lockeren Spruch auf Lager und ist äußerst schlagfertig.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker.
Obwohl er so leicht verständlich ist so passt er dennoch sehr gut zur
Geschichte. Leigh Bardugo schafft es gekonnt starke Gefühle beim Leser.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Alina in der
Ich-Perspektive. Man hat also als Leser einen direkten Draht zu ihren Gedanken
und Gefühlen.
Die Handlung selber beginnt sehr spannend. Man ist nach
ein paar Seiten bereits wieder mittendrin und von der Geschichte gefesselt. Es
gibt unvorhersehbare Wendungen. Dann aber, im zweiten Teil wird es erheblich
ruhiger, es bleibt so Zeit zum Luft holen.
Zum Ende hin nimmt die Handlung dann wieder Fahrt auf und
gipfelt schließlich in einem tollen Ende, das auf einen sehr tollen 3 Band
hoffen lässt.
Fazit:
„Grischa – Eisige Wellen“ von Leigh Bardugo ist eine
tolle Fortsetzung der „Grischa“-Trilogie.
Eine spannende Handlung, die zwischenzeitlich etwas
ruhiger wird, gepaart mit gut dargestellten Charakteren sorgen für eine Leseabenteuer.
Wer „Goldene Flammen“ mochte kommt an „Eisige Wellen“
nicht vorbei.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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