Gelesen: “Bea geht: Ein Abschied auf Raten” von Sebastian Willing

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Taschenbuch: 160 Seiten
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Verlag: Books on Demand (3. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3732241394
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ISBN-13: 978-3732241392
Kurzbeschreibung:
Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem
geliebten Menschen, einem Baby. Es begleitet drei Menschen auf einem Weg,
dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem
Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann. Es gibt keinen Gewinner, wenn man
sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein
Abschied für immer ist.
Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und
Tiefen. Es möchte unterhalten, ein Lächeln vermitteln und versinkt dennoch
stellenweise in Traurigkeit. Es erlaubt Einblicke, die vorher noch nie
geschrieben, zum Teil nicht einmal ausgesprochen wurden.
Dieses Buch ist keine Geschichte, keine Fiktion und keine Utopie, sondern die
Dokumentation eines vorgezeichneten Weges, den zu gehen viel Kraft gekostet
hat, obgleich es keine Alternative gab. Es klärt auf über die Hintergründe und
lässt zugleich entscheidende Fragen offen. Fragen, die tatsächlich bis heute
unbeantwortet sind und vermutlich auch nie mehr beantwortet werden.
(Quelle: Books on Demand)

Meine Meinung:
Tanja und Sebastian werden schon recht früh Eltern. Doch
beide freuen sich auf das Baby. Zunächst scheint auch alles in Ordnung zu sein,
wenn man von der doch schweren Geburt einmal absieht. Bald aber kristallisiert
sich heraus, Bea ist irgendwie anders. Sie hinkt in der Entwicklung merklich
hinterher und sprechen mag sie auch nicht. Und sie bekommt immer mehr
mysteriöse Anfälle. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Der Weg der Eltern mit der Pflege ihres Kindes wird immer
schwieriger. Am Ende steht ihre Entscheidung fest, Bea wird sie verlassen und
in eine Wohngemeinschaft ziehen…
Das Buch „Bea geht: Ein Abschied auf Raten“ wurde von
Sebastian Willing verfasst.
Er selbst ist der Vater des hier angesprochenen Kindes,
von Bea. Sebastian Willing schildert hier die Geschichte seiner Tochter mit
allem was dazu gehört. Er wahrt immer eine gewisse Distanz, ich denke es nimmt
ihn nach wie vor sehr mit und er möchte die Gefühle, die vorgeherrscht haben,
nicht unbedingt wieder hochkommen lassen.
Nachvollziehbar werden die Ängste aber auch die Freuden
der Eltern beschrieben. Der Leser begleitet Tanja, Sebastian und Bea zu Untersuchungen,
erlebt aber auch schöne Dinge gemeinsam mit ihnen.
Ich gebe zu ich hatte zu Beginn Respekt vor diesem Buch,
hab sogar überlegt es gar nicht zu lesen. Nun aber, nachdem ich diese 160
Seiten gelesen habe, bin ich froh es doch getan zu haben. Dieses Buch ist
ehrlich, emotional und nimmt mit. Man leidet gemeinsam mit den Eltern und
erlebt ein ständiges Auf und Ab welches am Ende eine klare Konsequenz mit sich
bringt.
Fazit:
„Bea geht: Ein Abschied auf Raten“ von Sebastian Willing
ist ein sehr bewegendes Buch.
Das Schicksal von Bea berührt und regt zum Nachdenken an.
Sehr empfehlenswert!
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

1 Kommentar zu „Gelesen: “Bea geht: Ein Abschied auf Raten” von Sebastian Willing“

  1. Hallo Manja,

    nein, sorry das werde ich nicht lesen. Bin selber Mama so was ist mir einfach zu hart.

    LG..Karin..

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