Gelesen: “Der beste Sommer überhaupt” von Alyson Noël

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Taschenbuch: 256 Seiten
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Verlag: cbj (10. Juni 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 357040188X
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ISBN-13: 978-3570401880
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 12 Jahren
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Originaltitel: Hibiskussommer
Kurzbeschreibung:
Ein Roman über die
große Liebe – und die Suche nach sich selbst
Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte
Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt
werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken sie ihre
Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt …
ohne Internetanschluss! Verzweifelt versucht Colby, Kontakt mit Amanda und Levi
zu halten. Alles auf dieser griechischen Insel ist total nervig. Wirklich
alles? Auf einer Party lernt sie Yannis kennen, einen gut aussehenden Jungen,
der ihr schon auf der Fähre aufgefallen ist. Und auf einmal beginnt dieser
schreckliche Sommer doch ganz nett zu werden.
(Quelle: cbj)

Meine Meinung:
Colbys Eltern sind sich immerzu am streiten und wollen
sich nun scheiden lassen. Für Colby heißt das sie soll für 3 Monate zu ihrer
Tante auf die kleine griechische Insel Tinos fahren. Colby ist so gar nicht
begeistert davon, ist sie doch erst vor kurzem in die angesagteste Clique der
Schule aufgenommen worden. Sie ist sich nun sicher, der Sommer wird eine
Katastrophe.
Auf der Fähre erblickt sie einen Jungen, doch Colby hat erst
mal so gar kein Interesse an irgendeiner Bekanntschaft.
Auf Tinos, nach einer schier unendlich langweiligen Zeit
ohne Internet und sonstigen Dingen sich die freie Zeit zu vertreiben, lernt
Colby Yannis kennen. Ganz plötzlich scheinen die kleine Insel und der Sommer
überhaupt doch nicht mehr so schrecklich zu sein. Bis zu dem Zeitpunkt als
Colbys Schwarm Levi ihr mitteilt, das er auf der Nachbarinsel Ferien macht …
Das Jugendbuch „Der beste Sommer überhaupt“ stammt aus
der Feder der sehr bekannten Autorin Alyson Noël.
Nach den beiden ersten Teilen der „Soul Seeker“ – Reihe war
dies nun mein 3. Buch der Autorin und ich war gespannt darauf wohin mich die
Reise dieses Mal führen würde.
Die Protagonistin Colby ist 17 Jahre alt und versucht
cool zu sein. Ihre Eltern wollen sich nach ewigen Streitereien scheiden lassen.
Für Colby ist dies die Hölle auf Erden. Sie ist unheimlich traurig darüber und
sehr wütend auf ihre Eltern, da diese sie einfach wegschicken. Sie soll den
Sommer bei ihrer Tante auf Tinos verbringen. Doch Colby hat so gar keine Lust
dazu und sieht alles nur negativ und meckert an jeder Kleinigkeit rum. Zu
diesem Zeitpunkt wirkt sie, trotz ihres Alters, noch ziemlich unreif. Ganz
langsam aber wird aus ihr eine reifere und annehmbare junge Frau. Sie beginnt
die Dinge mit anderen Augen zu sehen und merkt, es ist doch gar nicht alles so
schlecht wie anfangs gedacht. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar und sehr
gut dargestellt.
Die Liebe zwischen Colby und Yannis ist sehr wichtig für
Colbys Entwicklung. Sie wird ganz wunderbar dargestellt. Diese Liebe ist zart
und gefühlvoll, nicht zu schnell, ganz einfach nur wunderbar. Man fühlt sich an
seine eigene erste große Liebe erinnert.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker. Er
passt wunderbar zu Colby und ihrer Art.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Colby in der
Ich-Perspektive. Es ist ihre Geschichte, sie erzählt sie mit allem was dazu
gehört.
Das gesamte Buch ist in Form eines Tagebuches
geschrieben. Man bekommt als Leser tiefe Einblicke in Colbys Gefühle und
Gedanken. Immer wieder gibt es Einschübe, Briefe an ihre Eltern in
unterschiedlichster Form. Diese helfen auch sich sehr gut in Colby
hineinzuversetzen.
Alyson Noël schafft es in Colbys Geschichte auch die
Ängste der Jugendlichen sehr gut wiederzugeben.
Das Ende des Buches ist recht offen gehalten. So kann man
sich als Leser seine eigenen Gedanken machen wie es wohl weitergehen könnte.
Fazit:
„Der beste Sommer überhaupt“ von Alyson Noël ist ein
wundervoller Jugendroman, so locker und leicht wie der Sommer selber.
Die authentische Protagonistin und ein leichter Stil
nehmen den Leser mit und bescheren unbeschwerte Lesestunden.
Meine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
 

1 Kommentar zu „Gelesen: “Der beste Sommer überhaupt” von Alyson Noël“

  1. Hallo,
    habe gerade die Suche vom Käsekuchenland benutzt um zu sehen, wer das Buch noch gelesen hat. Ich fand das Buch genauso gut wie dir. Ich finde es direkt schade, dass es keine Fortsetzung gibt oder das Buch nicht länger war.
    Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen weiterhin,
    Naddy 🙂

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