Gelesen: “Dancing Queen” von Ella Kingsley

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 640 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
384 Seiten
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Verlag: Ullstein eBooks (16.
April 2012)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Maddie kann nicht singen. Eigentlich keine Schande, wären
ihre Eltern nicht DAS 80er-Jahre-Popduo – und Inhaber einer Karaoke-Bar. Die
soll Maddie plötzlich managen, während ihre Eltern auf Revival-Tour gehen. Als
sie erkennt, wie heruntergekommen die Bar ist, verzweifelt Maddie erst mal.
Doch dann erwacht in ihr der Ehrgeiz: Vor laufender Kamera soll die Bar ein
Comeback erleben! Dumm nur, dass die Kamera auch läuft, als Maddie sich in den
charmanten Nick verliebt – und gleichzeitig ihr Ex wieder aufkreuzt …
(Quelle: Ullstein Verlag)

Meine Meinung:
In den 80er-Jahren waren Maddies Eltern ein sehr
bekanntes und erfolgreiches Pop-Duo. In der heutigen Zeit führen sie eine eher
mäßig laufende Karaoke-Bar. Da erhalten sie das Angebot eine Revival-Tour zu
machen, wozu sie natürlich nicht nein sagen. Während ihrer Abwesenheit soll
Maddie die Bar führen. Sie liebt zwar Musik aber singen kann Maddie rein gar
nicht. Zuerst zögert sie, doch dann sagt Maddie zu. Auch weil sie Ablenkung
sucht, denn ihr Freund Lawrence hat sie gerade erst verlassen.
Als ihre Eltern weg sind merkt Maddie recht schnell das
die Bar so überhaupt nicht läuft. Sie muss sich etwas einfallen lassen, wenn
sie dies ändern will. Da kommt ihr eine Realitiy-Show im Fernsehen gerade
recht. Kurzerhand bewirbt sich Maddie dort.
Doch damit fängt alles erst richtig an …
Der Roman „Dancing Queen“ stammt aus der Feder der
Autorin Ella Kingsley. Der Name ist ein Pseudonym, hinter dem sich eine
bekannte englische Autorin versteckt.
Die Charaktere des Buches empfand ich eher als na ja.
Maddie ist ungefähr Mitte 20 und total unmusikalisch. Sie
arbeitet bei einer Synchronisationsfirma und soll während der Abwesenheit ihrer
Eltern deren Karaoke-Bar führen. Für Maddie ist diese Arbeit eher Ablenkung
denn ihr Freund Lawrence hat sie gerade erst verlassen. Ich empfand Maddie als
eine liebenswerte Person, die jedoch auch ziemlich oft sehr naiv ist und ebenso
handelt.
Neben Maddie gibt es im Buch noch weitere Charaktere, wie
beispielsweise Nick, der Star der Reality-Show oder auch Alex und Davionia. Allerdings
sind diese nicht wirklich gut herausgearbeitet und bleiben, obwohl manch einer
von ihnen eine Hauptrolle übernimmt, leider sehr blass. Auch über den Bösewicht
und Ekel der Geschichte Evan erfährt man sehr wenig. Hier hätte ich mir als Leser
mehr Details gewünscht, damit man sich die Charaktere besser vorstellen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Es
gibt viele Dialoge, daher liest sich das Buch relativ schnell weg.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Maddie in der
Ich-Persepktive. Zu ihr kann man als Leser dadurch eine recht gute Bindung
aufbauen.
Die Handlung selber beginnt schwungvoll. Danach
allerdings wird es ziemlich zäh und es zieht sich sehr hin. Bis man die Romanze
erreicht vergeht sehr viel Zeit in der man sehr viel über die Show erfährt. Die
Autorin verliert hier die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Nick und Maddie
sehr aus den Augen. Leider ist die Handlung auch recht vorhersehbar.
Richtig Fahrt kommt erst im letzten Drittel auf, da steigt
die Spannung merklich an.
Das Ende des Romans ist dann ein Showdown, der wirklich
mehr als passt.
Fazit:
„Dancing Queen“ von Ella Kingsley ist ein ziemlich
durchwachsener Roman.
Die Grundidee ist wirklich toll allerdings hapert es an
der Umsetzung gewaltig und die Charaktere bleiben auch sehr blass.
Schade drum!
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