Gelesen: “Unter goldenen Schwingen” von Natalie Luca

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Format: Kindle Version
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Dateigröße: 574 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
355 Seiten
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Verlag: Impress
(8. August 2013)
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
Ein Auto zum achtzehnten Geburtstag, aber keine Zeit, mit
ihr zu feiern? Victoria ist maßlos enttäuscht von ihrem Vater, vor allem, weil
es ihr erster Geburtstag seit dem Tod ihrer Mutter ist. Also steigt sie in den
neuen Wagen und setzt ihn bei strömendem Regen prompt gegen eine
Friedhofsmauer. Merkwürdigerweise bekommt sie dabei nicht den kleinsten Kratzer
ab. Und noch merkwürdiger ist, dass niemand den blonden jungen Mann gesehen
haben will, der sie aus dem Autowrack befreit hat. Sollte das etwa tatsächlich
ein Schutzengel gewesen sein? Victoria muss der Sache unbedingt auf den Grund
gehen und ihn wiedersehen …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:
Victoria bekommt von ihrem Vater zum 18. Geburtstag ein
Auto geschenkt. Dabei hätte sie doch viel lieber Zeit mit ihm verbracht. Etwas
enttäuscht steigt sie ins Auto und unternimmt ihre erste Fahrt. Doch diese
verläuft weniger optimal und endet an der Friedhofsmauer. Doch Victoria bekommt
keinen Kratzer ab, da sie von einem jungen Mann gerettet wird, den allerdings
nur sie sehen kann. Wie ist das möglich? Victoria beginnt nachzuforschen und
findet heraus das dies ihr Schutzengel Nathaniel ist. Sie verliebt sich total
in ihn. Doch das macht es nur noch schwieriger, denn für andere ist Nathaniel
unsichtbar.
Kurze Zeit später überschlagen sich an Victorias Schule
die Ereignisse. Nathaniel muss sie vor Dämonen beschützen und entwickelt
außerdem auch Gefühle für Victoria. Da dies nicht sein darf droht Nathaniel nun
eine hohe Strafe.
Kann Victoria Nathaniel noch retten? Und haben die beiden
eine gemeinsame Zukunft?
Der Fantasyroman „Unter goldenen Schwingen“ stammt von
der Autorin Natalie Luca. Sie hat bereits weitere Bücher herausgebracht, für
mich war es jedoch der erste Roman. Ich bin mit relativ geringen Erwartungen an
das Buch herangegangen und wurde mehr als positiv überrascht.
Victoria ist eine 18-jährige junge Frau. Zu ihrem
Geburtstag bekommt sie von ihrem Vater ein Auto geschenkt. Doch so richtig
freuen kann sie sich nicht darüber. Sie würde viel lieber Zeit mit ihm
verbringen. Victorias Mutter ist erst vor kurzem gestorben. Sie trauert noch
immer um sie, vermisst sie sehr. Ihr eigenes Leben hat sie eingeteilt in die
Zeit davor und die Zeit danach. Als sie Nathaniel kennenlernt verliebt sie sich
in ihn.
Nathaniel ist ein Engel. Er sieht gut aus und ist sehr
charmant. Ein richtiger Traumtyp eben. Victoria ist sein Schützling, auf sie
muss er aufpassen. Er würde es niemals zulassen, dass ihr etwas passiert. Als
er sich allerdings auch in Victoria verliebt fangen für ihn die Probleme erst
an, da es verboten ist das sich Schutzengel mit ihren Schützlingen einlassen.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist auch ganz
wunderbar beschrieben. Sie ist romantisch und emotional und wirkt auch nicht
gehetzt, sondern genau richtig.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige
weitere Charaktere. Manche von ihnen, wie zum Beispiels Victorias Vater der
fast immer am arbeiten ist, bleiben eher blass. Andere wiederum, wie die
anderen Engel und auch der mürrische Kaiser, sind ganz gut dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht
lesbar. Die Gefühle der Figuren werden gut zum Leser transportiert.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Victoria in
der Ich-Perspektive. Man fiebert so regelrecht mit ihr mit.
Die Handlung empfand ich als mitreißend und spannend. Es
gibt auch witzige Passagen. Das Tempo ist zwar recht hoch, doch es wirkt nichts
zu schnell abgehandelt.
Das Ende des Buches ist richtig schön spannend und
wirklich gut gelungen. Es ist abgeschlossen und rundet das Buch sehr gut ab.
Fazit:
„Unter goldenen Schwingen“ von Natalie Luca ist ein
wirklich ganz wunderbarer Roman.
Sympathische Charaktere und eine romantische
Liebesgeschichte haben mich entführt, verzaubert und komplett überzeugt!
Von mir ganz klar eine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte eBook.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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