Gelesen: “Der Geschmack von Glück” von Jennifer E. Smith

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Carlsen (25. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551583048
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ISBN-13: 978-3551583048
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
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Originaltitel: This Is What
Happy Looks Like
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Kurzbeschreibung:
Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die
Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in
Ellies Postfach – ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen
Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne,
dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein
wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und
die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind.
Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten
Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich
kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und
warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:
Eines Tages landet eine E-Mail bei Ellie im Postfach. Sie
kennt den Absender nicht und klärt die Verwechslung auch direkt auf. Trotzdem
schreiben sich Ellie und der Unbekannte weiter. Was Ellie nicht weiß, ihr
Schreibpartner ist der Teeniestar Graham Larkin. Dieser ist durch den E-Mail-Verkehr
mit Ellie so sehr fasziniert von ihr das er sie kennenlernen möchte.
Als ein neuer Filmdreh ansteht beharrt Graham darauf
diesen in dem kleinen Küstenstädtchen Henley zu machen. Als das Team in den Ort
kommt drehen dort alle durch. Nur Ellie interessiert dies alles nicht.
Dann aber bemerkt sie, dass Graham hinter den E-Mails
steckt und ist darüber nicht gerade begeistert.
Denn auch Ellie hat ein Geheimnis …
Das Jugendbuch „Der Geschmack von Glück“ stammt von der
Autorin Jennifer E. Smith. Für mich war es das erste Buch der Autorin.
Ellie ist 16 Jahre alt und eine sehr sympathische
Protagonistin. Sie liest gerne, lieb ihre Heimatstadt und lebt unbeschwert. Zu
ihrer Mutter hat sie ein besonderes Verhältnis. Für die Filmszene zeigt Ellie
keinerlei Interesse, mag sie es doch nicht wie man dort im Mittelpunkt der
Öffentlichkeit steht. Immerhin trägt sie ein Geheimnis mit sich rum.
Graham Larkin ist ein Filmstar, der Teeniestar
schlechthin. Er mag es nicht so im Mittelpunkt zu stehen, die Schattenseite des
Erfolgs. Zu Beginn wirkt er arrogant, dann aber ändert sich dies. Graham ist
charmant und gutaussehend. Ellie ist die erste, die ihn ganz normal behandelt.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist zuckersüß.
Sie wirkt romantisch und es ist ungewöhnlich wie die beiden zueinander finden.
Die Nebencharaktere, hier beispielsweise Ellies Freundin
Quinn und auch Grahams Manager Harry, sind Jennifer E. Smith ebenfalls gut
gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig.
Detailliert beschreibt sie die Szenen und man kann sie sich gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Ellie und Graham. Hierfür hat die Autorin den allwissenden
Erzählstil verwendet. Dadurch allerdings bleibt immer eine Distanz zu den
Charakteren bestehen, was ich ein wenig schade fand.
Die Handlung selber beinhaltet alles was das jugendliche
Herz begehrt. Es geht um Liebe, Freundschaft, Familie und ums Erwachsenwerden.
Die Idee ist zwar nicht unbedingt neu aber die Autorin gewährt einen spannenden
Einblick ins Filmgeschäft.
Das Ende ist passend. Es ist ruhig gehalten und obwohl es
abgeschlossen ist, so wirkt es dennoch recht offen. Man fragt sich als Leser
wie es wohl mit Ellie und Graham weitergehen könnte.
Fazit:
„Der Geschmack von Glück“ von Jennifer E. Smith ist ein
richtig schönes Jugendbuch.
Authentische Charaktere und eine romantische
Liebesgeschichte bescheren tolle Lesestunden.
Und auch wenn mir der letzte Pfiff etwas gefehlt hat, so
ist es durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag und bei Buchbotschafter für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

1 Kommentar zu „Gelesen: “Der Geschmack von Glück” von Jennifer E. Smith“

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