Gelesen: “Gut. Besser. Das Beste auf der Welt” von Johanna Lindbäck

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Taschenbuch: 368 Seiten
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Verlag: Beltz &
Gelberg
(8. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407811446
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ISBN-13: 978-3407811448
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Välkomen hem
Kurzbeschreibung: 
Nach einem Jahr London kommt
Sara zurück nach Luleå. Nichts hat sich verändert – aber für Sara ist alles
anders: Soalsoballesnormalwäreaberichsterbe. Sie verliebt sich in Adrian, wenn
da nicht ihr Ex wäre … Eine aufregend authentische Liebesgeschichte, rasant,
knisternd, witzig erzählt – ein Liebesdrama.
Herzlich willkommen daheim: Die schwedische Kleinstadt ist nett, aber es hat
sich nichts verändert, derselbe Trott wie ehedem. Also geht Sara wieder in
dieselbe Schule, geht joggen, trifft sich mit ihren Freundinnen zum
Filme-Gucken. So what. Erst als sie Adrian im Jiu-Jitsu-Kurs kennenlernt, sich
jeden Tag ein bisschen mehr in ihn verliebt und ihr klar wird, dass Mattias
wirklich nur ein Ex-Freund ist, weiß sie, dass jetzt, in diesem Moment, ihr
Leben neu anfängt. 
(Quelle: Beltz & Gelberg)

Meine Meinung:
Nach einem Jahr in London kehrt Sara zurück in ihre
schwedische Heimat. Bevor sie nach London abgereist ist war sie 2 Monate mit
Mattias zusammen, von dem sie sich noch vor ihrer Abreise getrennt hat.
Nun, da Sara wieder zurück ist, drehen sich ihre Gedanken
nur um das erste Treffen mit Mattias. Wie wird es ablaufen? Was werden sie
sagen? Ist er mittlerweile bereit für eine normale Freundschaft? Aber Sara
macht sich auch Gedanken darüber wie es mit Bella, Mattias’ Zwillingsschwester
und ihre beste Freundin sein wird.
Dann ist sie da, die erste Begegnung und sie verläuft
total peinlich. Sara und Mattias reden kaum miteinander, wissen nicht wie sie
sich verhalten sollen. Die ganze Situation ist für Sara sehr schmerzlich. Sie
fühlt sich plötzlich sehr alleine.
Da trifft sie im Jiu-Jitsu Kurs ihren neuen Nachbarn
Adrian wieder und von Stunde zu Stunde kommen die beiden besser miteinander
klar. Sie reden viel miteinander und Sara bemerkt sie empfindet mehr für
Adrian.
Doch was ist mit Mattias?
„Gut. Besser. Das Beste auf der Welt“ ist ein Jugendbuch,
welches aus der Feder der schwedischen Autorin Johanna Lindbäck. In Schweden
hat sie bereits mehrere Romane veröffentlicht, hier in Deutschland ist dies ihr
erstes Buch.
Sara ist ein recht sympathisches junges Mädchen. Sie
wirkt wie jemand von nebenan, den man vielleicht sogar schon ewig kennt. Nach
ihrer Rückkehr ist Sara sehr verunsichert, da sie nicht weiß wie es mit Mattias
weitergehen wird. In mancher Situation tat Sara mir schon recht leid.
Adrian ist ein wirklich klasse Kerl. Er ist sympathisch,
ich habe ihn sehr gerne gemocht. Adrian ist Saras neuer Nachbar und sehr
schlagfertig. Die Szene zwischen ihm und Sara waren wirklich ziemlich toll
dargestellt und witzig.
Die anderen Figuren im Buch, wie Mattias und auch Bella,
bleiben leider etwas blass im Gegensatz zu beispielsweise Sara. Eins aber kann
ich sagen Mattias habe ich nicht so sonderlich gerne gemocht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und soweit
gut lesbar. Es gibt ein paar schwedische Namen, die vielleicht ein kleiner
Stolperstein sein können aber man gewöhnt sich daran. Zwischendurch wird das
ganze immer wieder mit englischen Begriffen und Wendungen aufgelockert, die sehr
passend gewählt sind.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sara in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser immer das Gefühl man ist quasi richtig
dabei.
Die Handlung beinhaltet Themen, die besonders Jugendliche
sehr ansprechen dürfte. So findet man beispielsweise Liebeskummer oder auch das
Erwachsen werden im Buch. Auch kann man das Gefühlschaos, in dem sich Sara
derzeit befindet recht gut nachempfinden.
Fazit:
„Gut. Besser. Das Beste auf der Welt“ von Johanna
Lindbäck ist ein sehr gutes Jugendbuch über Liebeskummer und das Erwachsen
werden.
Diese Themen, die speziell Jugendliche ansprechen dürften
und recht sympathische Protagonisten konnten mich recht gut unterhalten.
Durchaus lesenswert dieses Buch!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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