Gelesen: “So wie Kupfer und Gold” von Jane Nickerson

–         
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
–         
Verlag: cbt (23. September 2013)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3570162680
–         
ISBN-13: 978-3570162682
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
–         
Originaltitel: Strands
of Bronze & Gold
Kurzbeschreibung:
Üppige Gewänder,
prächtige Sprache und atemberaubender Plot
Boston, 1855. Sophia ist 17, als sie nach dem Tod ihres
Vaters als Waise dasteht. Da erhält sie einen Brief von ihrem Paten Bernard de
Cressac, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey
angekommen, zieht der attraktive Gentleman und sein luxuriöser Lebensstil die
junge Frau in seinen Bann. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr
spürt Sophia, dass Bernard eine dunkle Seite hat. Als ihr schließlich immer
wieder junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen – die ihr selbst sehr
ähnlich sehen-, wird Sophia misstrauisch. Sie erfährt, dass Cressac bereits
mehrfach verheiratet war und alle Ehefrauen unter mysteriösen Umständen ums
Leben kamen … Ist Sophia die Nächste? Oder kann sie das Netz, das Cressac um
sie gesponnen hat, rechtzeitig zerreißen?
(Quelle: cbt)

Meine Meinung:
Wir schreiben das Jahr 1855:
Sophia, gerade mal 17 Jahre alt, ist nach dem Tod ihres
Vaters nun eine Waise. Ihr Patenonkel Bernard de Cressac hat sich bereit
erklärt sie bei sich aufzunehmen. Kaum bei ihm angekommen verwöhnt er das junge
Mädchen und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Sophia ist angetan von
Bernard und beginnt schon recht bald von ihm zu schwärmen. Allerdings könnte er
ihr Vater sein. Dieser Umstand bringt sie des Öfteren in missliche Situationen.
Außerdem hat Sophia sehr mit Bernards Stimmungsschwankungen zu kämpfen.
Da erfährt Sophia das alle früheren Frauen von Bernard
auf tragische Weise ums Leben gekommen sind.
Ist Sophia etwa die nächste auf seiner Liste?
Das Jugendbuch „So wie Kupfer und Gold“ stammt aus der
Feder von Jane Nickerson. Es ist das Debütwerk der Autorin und schon alleine
das Cover des Buches ist mehr als ansprechend.
Die Protagonistin Sophia ist 17 Jahre alt. Nachdem ihr
Vater auch gestorben ist wird sie von ihrem Patenonkel aufgenommen. Dies ist
niemand geringeres als Bernard de Cressac. Sophia hat eine liebenswerte und
sympathische Art an sich, allerdings ist sie mir ein wenig zu gutgläubig und
teilweise auch naiv. Zu Beginn der Handlung ist Sophia total vernarrt in
Bernard. Erst nach und nach kommt sie hinter seine Taten, deckt diese langsam
auf. Und da bemerkt sie dann auch, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt.
Bernard war mir irgendwie nicht so wirklich sympathisch.
Ich fand ihn abstoßend und ziemlich merkwürdig. Er ist ein ziemlicher Lüstling
und bleibt auch relativ undurchsichtig. Im Vergleich zu Sophia aber bleibt
Bernard in der Beschreibung sehr zurück.
Neben den beiden genannten gibt es noch weitere
Charaktere. Interessant hierbei waren beispielsweise Talitha oder auch Anarchy.
Etwas enttäuschend fand ich jedoch Sophias Geschwister. Über sie hätte ich
gerne noch mehr erfahren.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar und sehr
detailliert. Man bekommt als Leser ein tolles und bildhaftes Bild der damaligen
Zeit vermittelt.
Die Handlung entwickelt sich recht langsam. Man erfährt
viel über die Zeit in der die Geschichte spielt und es scheint auch alles
irgendwie vorhersehbar zu sein. Im letzten Drittel dann kommt Fahrt auf und es
entwickelt sich Spannung. Auch das Erzähltempo steigt hier merklich an.
Gut fand ich, dass die Autorin ein Märchen zu Grunde
gelegt hat. Es ist das Märchen „Blaubart“, das ich jedoch selber nicht kenne.
Das eigentliche Ende hat mir persönlich nicht so wirklich
gefallen. Es wirkt recht unglaubwürdig und passt nicht so wirklich zur gesamten
Handlung.
Fazit:
„So wie Kupfer und Gold“ von Jane Nickerson ist ein gar
nicht mal so schlechtes Debüt der Autorin.
Dieses historische Jugendbuch bietet eine recht düster
und mysteriöse Grundstimmung sowie eine ganz wunderbare Beschreibung der
damaligen Zeit.
Es konnte mich allerdings nicht zu 100 Prozent
überzeugen. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier zu lesen.
Auf den Verkaufplattformen amazon, buecher.de und thalia.de wird sie veröffentlicht sobald das Buch am 23.09.2013 erschienen ist.
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.