Gelesen: “Herzblut: Liebe macht Anders” von Karen-Susan Fessel

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Taschenbuch: 176 Seiten
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Verlag: Franckh Kosmos
Verlag
(5. Juli 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 344013346X
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ISBN-13: 978-3440133460
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
Kurzbeschreibung:
Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat
etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte
zwischen ihm und Sanne. Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy
und Ex-Freund von Sanne überhaupt nicht und er beginnt in Anders‘ Vergangenheit
zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat – man findet ihn
überhaupt nirgends im Netz. Irgendetwas ist da faul! Als Robert entdeckt, dass
der Neue gar kein „richtiger“ Mann ist, wird es gefährlich für Anders. Richtig
gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen.
(Quelle: Kosmos Verlag)

Meine Meinung:

Anders kommt nach den Sommerferien in eine neue Klasse.
Schnell wird klar, er heißt nicht nur außergewöhnlich, nein er ist auch anders
als andere Schüler. Besonders bei den Jungen hat Anders Schwierigkeiten. Bei
den Mädchen hingegen kommt er gut an, sieht er doch gut aus, hat eine sanfte
Art an sich und Augen zum dahin schmelzen.
Besonders einer der Jungs hat etwas gegen Anders, Robert.
Er beginnt Anders im Internet zu suche, doch er findet rein gar nichts über
ihn. Doch Robert gibt nicht auf. Er sucht solange akribisch bis er etwas
herausfindet, womit er Anders das Leben zur Hölle machen kann …
Der Roman „Liebe macht anders“ stammt aus der Feder der
Autorin Karen-Susan Fessel. Es ist bereits mein zweiter Roman aus dem neuen
Label „Herzblut“, das der Kosmos Verlag besonders für junge Leser ins Leben
gerufen hat.
Anders ist 16 Jahre alt und er ist anders. Zu Beginn des
neuen Schuljahres kommt er ist eine neue Klasse, wo er von Anfang an einen
schweren Stand hat. Er ist liebenswert, sieht gut aus und ist beliebt bei den
Mädchen. Da ganz besonders bei Sanne.
Sanne ist fasziniert von Anders. Sie mag ihn egal wie er
ist.
Robert hingegen mag Anders ganz und gar nicht. Bisher war
er immer derjenige der das Sagen in der Klasse hatte. Das nun Anders da ist und
auch noch von den Mädchen gemocht wird, gefällt Robert gar nicht. Er und seine
Anhänger mobben Anders und als er herausfindet welches Geheimnis Anders hat
wird es für diesen sehr gefährlich.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und
erfrischend. Mit einfachen Mitteln schafft sie es dem Leser die Geschichte von
Anders näherzubringen.
Der Roman ist wie ein Verhör aufgebaut. Mit dem Einstieg
in die Geschichte hatte ich allerdings ein paar kleine Probleme. Manchmal waren
die Gedankengänge der einzelnen Personen etwas verwirrend für mich. Dies legte
sich aber etwa ab der Mitte als es spannend wurde.
Die Geschichte wird in der Vergangenheit geschildert.
Immer wieder aber gibt es Einwürfe der einzelnen Personen, die das Geschehen Revue
passieren lassen.
Der Roman ist spannend und eindringlich geschrieben. Es
ist eine Geschichte wie sie quasi real geschehen könnte. Die Autorin hat
hierbei ein Thema ausgewählt, wie ich es bisher noch nicht in einem Buch
gelesen habe.
Bis zum Ende war ich im Unklaren wie die Handlung enden
könnte.
Das eigentliche Ende ist eher offen gehalten, so dass es
womöglich sogar eine Fortsetzung geben könnte. Man wird so als Leser auch zum
Mitdenken angeregt, wie es weitergehen könnte.
Fazit:
„Herzblut: Liebe macht Anders“ von Karen-Susan Fessel ist
ein ungewöhnliches Buch mit einem schwierigen Thema.
Die realistische Handlung, die zum Nachdenken anregt und
ein erfrischender Stil machen den Roman durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier (unter Manjas Buchregal), hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
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