Gelesen: „Zitronentagetes – St. Elwine 3“ von Britta Orlowski

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Broschiert: 504 Seiten
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Verlag: At Bookshouse Ltd. (September 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9963727360
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ISBN-13: 978-9963727360
Kurzbeschreibung:
Neues aus St.
Elwine …
Floriane lebt nun schon einige Jahre mit ihrem Sohn Kevin in St. Elwine. In das
ferne Havelland schickt sie Briefe und gaukelt ihren Eltern die Geschichte
einer intakten Familie vor. In Wirklichkeit jedoch verschlechtert sich ihre
angespannte finanzielle Lage immer mehr. Wie immer halten die Quilterinnen
zusammen und schließlich macht Charlotte einen sensationellen Vorschlag. Marc
ist der beste Kumpel, den man sich nur vorstellen kann. Dann jedoch geschieht
das Unfassbare: Nach einer feuchtfröhlichen Betriebsweihnachtsfeier ereignet
sich ein Verkehrsunfall. Als auch noch sein Vater wieder auftaucht, ist nichts
mehr wie es einmal war. Die Situation wird immer bedrohlicher, als ein
Erpresser seine Familie in Schach hält.
(Quelle: Bookshouse)
Meine Meinung:
Seit ihrer Trennung von ihrem Ehemann lebt Floriane mit
ihrem Sohn Kevin in St. Elwine. Sie hat echt rasch Fuß gefasst, hat eine
Wohnung, verschiedene Jobs und Freunde.
Marc ist Joshs bester Freund. Nach einer Weihnachtsfeier
aber passiert ein folgenschwerer Unfall, der Marc komplett aus der Bahn wirft.
Und als ob das nicht schon genug wäre taucht auch noch sein Vater wieder auf,
er wurde frühzeitig aus der Haft entlassen.
Während dieser schwierigen Zeit ist Florian für Marc da.
Sie versucht ihn aufzumuntern, kümmert sich um ihn.
Nach seiner Reha weiß Marc nicht wo er wohnen soll. Zu
seiner Mutter möchte er nicht, sein Vater kommt auch nicht in Frage. Also lässt
er sich kurzerhand breitschlagen und zieht ins Haus des alten Doc-Svensson. Was
Marc nicht ahnt Floriane wohnt, nachdem sie aus ihrer Wohnung ausziehen musste,
mittlerweile auch dort.
Marc und Floriane, zwei einsame Herzen unter einem Dach.
Ob das so eine gute Idee ist?
Der Roman „Zitronentagetes“ stammt aus der Feder der Autorin
Britta Orlowski. Es ist bereits der dritte Teil ihrer „St. Elwine –Reihe“, eine
Reihe, die mich immer wieder aufs Neue gefangen nimmt.
Floriane, kurz Flo, ist dem Leser bereits aus den
Vorgängerbüchern gut bekannt, Ich habe sie richtig lieb gewonnen und nun
endlich hat sie ihr Buch bekommen. Sie ist eine Frohnatur, wenn sie nervös ist
quasselt sie ohne Punkt und Komma. Nein halt, Flo redet eigentlich immer aber
genau das macht sie ja so sympathisch. Seit ihrer Trennung ist sie mit ihrem Sohn
Kevin in St. Elwine zu Hause. Sie hält sich gerade so über Wasser und beklagt
sich auch nicht über ihre Situation. Nach Marcs Unfall ist sie für diesen da,
kümmert sich um ihn und versüßt ihm den Tag.
Marc ist Joshs bester Freund. Nach einem Unfall muss er einen
schweren Schicksalsschlag hinnehmen, der ihn komplett aus der Bahn wirft. Er
hadert hinterher sehr mit sich, fühlt sich nicht mehr als vollwertiger Mensch.
Zum Glück rappelt er sich im Verlauf des Buches wieder auf.
Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Ihre Freunde
bekommen dies viel eher mit als sie selber. Es beginnt langsam, ist aber
dadurch umso schöner. Flo und Marc sind toll zusammen, sie passen perfekt
zueinander.
Auch die anderen St. Elwine Einwohner sind wieder mit von
der Partie. Für mich als Leser fühlt es sich immer so an als ob ich zu Freunden
zurückkehren würde. Jeder von ihnen hat einen festen Platz in der Geschichte und
auch in meinem Leserherz.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderbar. Locker
und leicht schreibt sie über das Leben in St. Elwine. Man wird richtig gehend
ins Geschehen reingezogen und erst am Ende taucht man wieder auf.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Man erlebt alles als Leser mit, ist immer gerade da wo sich das
Geschehen abspielt.
Die Handlung ist ein stetiges Auf und Ab. Eine Achterbahnfahrt
der Gefühle. Es ist alles enthalten was das Leserherz begehrt,  Liebe, Dramatik und Spannung, eben das volle
Leben.
Das Ende ist einfach nur wunderbar. Es passt perfekt und
ich geb zu ich war traurig als ich das Buch zugeschlagen habe. Ich hoffe
wirklich, dass es ganz schnell weitergeht mit den Geschichten aus St. Elwine,
denn ich möchte zurückkehren, zurück zu Freunden.
Fazit:
„Zitronentagetes – St. Elwine 3“ von Britta Orlowski ist
ein wunderbarer 3. Teil der „St. Elwine – Reihe“.
Die authentischen Charaktere, der lockere Schreibstil und
eine Handlung wie aus dem Leben gegriffen haben mich gefangen genommen und erst
am Ende wieder auftauchen lassen.
Wer es nicht liest ist selber schuld!
Ich bedanke mich bei der Autorin und dem Verlag für das bereitgestellte Exemplar und für die Leserunde auf lovelybooks.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

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