Gelesen: „Schattenblicke“ von Karen-Susan Fessel

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Taschenbuch: 240 Seiten
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Verlag: Deutscher
Taschenbuch Verlag
(1. Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3423715650
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ISBN-13: 978-3423715652
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Beklemmend, packend, intensiv
Die 16-jährige Alex
ist glücklich: Auf der Klassenfahrt nach Ungarn verliebt sie sich Hals über
Kopf in einen Jungen mit wunderschönen, traurigen Augen. Doch ihr Glück findet
ein jähes Ende, als sie entführt wird. Wieso? Wer steckt dahinter? Alex ist
verzweifelt, keiner der Entführer spricht Deutsch. Keiner, bis auf einen:
Plötzlich taucht der Junge mit den traurigen Augen wieder auf.
(Quelle: Deutscher
Taschenbuch Verlag)
Meine Meinung:
Alex fährt
gemeinsam mit ihren Freundinnen auf Klassenfahrt nach Ungarn. Ihr Ziel ist der
Plattensee. Schon kurz nach der Ankunft aber der Schock, sie werden überfallen.
Zwei Romajungen wollen ihnen die Rücksäcke stehlen. Zum Glück bekommt Alex unerwartet
Hilfe von einem unbekannten jungen Mann, der traurige aber wunderschöne Augen
hat. Alex bekommt direkt Herzklopfen, möchte ihn wiedersehen und so verabreden
sich die beiden für den Abend. Allerdings kommt es anders als gedacht, denn
beim Treffen wird Alex gepackt, betäubt und schließlich entführt …
Der Jugendthriller „Schattenblicke“
stammt aus der Feder der Autorin Karen-Susan Fessel. Mir war die Autorin
bereits vor diesem Buch bekannt, ich habe schon einen anderen Jugendthriller
aus ihrer Feder gelesen. So war ich natürlich gespannt was mit dieses Mal wohl
erwarten würde.
Alex ist eine sehr
gut dargestellte authentisch wirkende Protagonistin. Sie ist 16 Jahre alt und
wirkt bereits sehr reif für ihr Alter. Sie ist selbstsicher und weiß ziemlich
genau was sie will. Sie gibt auch nicht auf als sie entführt wird. Allerdings
macht ihr zu schaffen das sie nicht weiß wieso sie entführt wurde und das sie
sich in einem ihr fremden Land befindet, ohne Sprachkenntnisse oder ähnlichen.
Vom Jungen mit den traurigen wunderschönen Augen ist Alex fasziniert. Sie weiß
jedoch nicht og sie ihm wirklich trauen kann und was er mit der Entführung zu
tun hat.
Der unbekannte Junge,
dessen Augen Alex so anziehen, wirkt sehr unsicher. Er wird auch so nicht weiter
beschrieben, man kann sich als Leser selbst seine Gedanken zu ihm machen.
Die Handlung
fixiert sich sehr auf die beiden genannten, die Klassenkameraden und die Fahrt
nach Ungarn geraten sehr schnell in den Hintergrund.
Die Kidnapper
werden zwar charakterlich gut gezeichnet aber auch sie geraten rasch in den
Hintergrund. Es ist und bleibt die Geschichte von Alex und dem Unbekannten.
Der Schreibstil der
Autorin  ist flüssig und hat mich direkt
von Beginn an gepackt. Ich wurde von Seite zu Seite immer tiefer ins Geschehen
hineingezogen und die 240 Seiten waren binnen kurzer Zeit ausgelesen.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Alex in der Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer
hautnah dabei und kann sich gut in Alex einfühlen.
Die Handlung selber
fesselt und ist von Anfang bis Ende spannend gehalten. Man steigt ein als es
zur
Klassenfahrt
losgeht und nur ein paar Seiten später ist man so mittendrin und fiebert mit
Alex mit.
Zum Ende hin steigt
die ohnehin schon sehr hohe Spannungskurve nochmals an.
Das eigentliche
Ende ist zwar offen gehalten, es passt aber wirklich klasse zum Geschehen, ist
schlüssig und rundet das Buch ab.
Fazit:
„Schattenblicke“ von Karen-Susan Fessel ist ein rundum
gelungener Jugendthriller.
Die authentische Charaktere, Spannung von Anfang bis Ende
und der einnehmende Stil konnten mich fesseln und überzeugen.
Absolut zu empfehlen!
Mein Dank gilt dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

Ein Kommentar

  1. Liest sich ja nach einen interessanten/realistische Thriller im Jugendbereich an.
    Kommt auf meine Wuli.

    Danke für den Tipp..LG..Karin..

Kommentare sind geschlossen.

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