Gelesen: „Die Dracheninsel“ von Irmela Nau

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Taschenbuch: 192 Seiten
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Verlag: adakia
Verlag
(18. November 2013)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3941935062
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ISBN-13: 978-3941935068
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 15 Jahren
Kurzbeschreibung:
Emily ist eine mutige junge Frau, die ihr Schicksal
herausfordert, ihrer Bestimmung aber nicht entgehen kann. Ein alter Fluch
lastet auf ihr. Ein Drachen stellt sich ihr in den Weg und obwohl sie glaubt,
immer alles ganz allein zu schaffen, kann sie nur gewinnen, wenn sie die Hilfe
eines Mannes annimmt. Doch weit und breit ist nur Elric zu sehen. Ausgerechnet
der Mann, der sie prahlend lediglich zum Objekt seiner Begierde machte. Ein
wunderbares Märchen für junge Leser und junggebliebene Erwachsene. Der Roman
“Die Dracheninsel” handelt von Naturwesen, Elfen, fernen, längst vergessenen
Welten und erzählt auf phantastische und unterhaltsame Art und Weise eine
einfühlsame Geschichte voller Liebe und Wärme.
(Quelle: adakia Verlag)
Meine Meinung:
Emily führt ein ganz beschauliches Leben. Sie ist behütet
zu einer schönen jungen Frau herangewachsen. Ihre Eltern lieben Emily wie ihr
eigenes Kind, dabei haben sie Emily als Baby im Wald gefunden.
An ihrem 21. Geburtstag erhält Emily von ihren Eltern ein
wunderschön verziertes Schwert. Dieses lag damals im Wald neben ihr. Getrieben
von der Frage wo ihre Wurzeln sind hält Emily nun nichts mehr. Sie schwingt
sich auf ihr Pferd und macht sich auf die Suche.
Eine aufregende abenteuerliche Reise beginnt …
Der Fantasyroman „Die Dracheninsel“ stammt von der
Autorin Irmela Nau. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie ihre Leser in
eine magische Welt entführt.
Emily ist eine sympathische junge Frau. Sie lebt
glücklich bei ihren Eltern. Zu ihrem 21. Geburtstag erhält sie ein Schwert mit
einem wunderschön verzierten goldenen Griff. Dieses Schwert, so erfährt sie von
ihren Eltern, lag damals, als diese sie im Wald gefunden haben, neben ihr.
Daraufhin macht sich Emily auf ihre Wurzeln zu finden. Ich empfand Emily als
eine zu Beginn etwas naive aber dennoch mutige junge Frau. Die Suche wirkt
beinahe wie eine Flucht für mich, eine Flucht vor Elric, der sie gerne an
seiner Seite hätte. Als Emily die Geschichte des Drachen hört wirkt sie ganz
und gar nicht ängstlich, vielleicht ein wenig verwundert, mehr aber auch nicht.
Elric war lange Zeit nicht zu Hause. Er kehrt nun nach
Hause zurück mit dem festen Willen Emily für sich zu gewinnen. Elric wirkte zu
Beginn eher arrogant und eigenwillig. Er schert sich kaum darum was andere
wollen. Er sieht gut aus, die Frauen liegen ihm zu Füßen. Mit der Zeit aber
wandelt sich Elric und wurde mich sogar sympathisch am Ende.
Byrag ist ein Drache, der auf einer Insel gefangen ist.
Er wurde einst verflucht und kann nur befreit werden, wenn er es schafft zwei Menschen
in Liebe zu vereinen. Nach außen hin wirkt Byrag ein wenig mürrisch, doch er
ist eigentlich ein ganz lieber Kerl.
Auch die anderen Charaktere, wie Mildred oder der Schmied
Gavin, der ein Geheimnis verbirgt. Haben mir sehr gut gefallen.
Es gibt zudem magische Wesen, wie beispielsweise die Elfe
Malvine, die ebenfalls etwas verbirgt. Sie geben der Geschichte ihren
besonderen Reiz und machen sie zu dem was sie ist.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Sie
schreibt flüssig und sehr bildhaft, man kann sich die Orte sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven,
wobei der personale Erzählstil verwendet wurde. Man bekomme als Leser verschiedene
Einblicke ins Geschehen, lernt so zu Beispiel Emily oder auch Elric richtig gut
kennen.
Die Handlung selber ist fantastisch und beginnt eher
ruhig. Bald aber wird es spannend und geheimnisvoll. Es macht Freude Emily auf
ihrem Abenteuer zu begleiten.
Das Ende ist richtig schön. Es passt sehr gut zur
Gesamtgeschichte und lässt den Leser am Ende glücklich und zufrieden zurück.
Fazit:
„Die Dracheninsel“ von Irmela Nau ist ein richtig schönes
Debüt der Autorin.
Die charismatischen Charaktere, eine fantastische
spannende Handlung und der bildhafte Stil der Autorin haben mir wundervolle
Lesestunden beschert und konnten mir überzeugen. Nicht nur junge Leser werden hier
ihre Freude haben.
Sehr zu empfehlen!
 
 

Ich bedanke mich bei der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.