Gelesen: „Spurlos“ von Ashley Elston

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Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
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Verlag: Mixtvision Verlag (26.
Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3944572068
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ISBN-13: 978-3944572062
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in
der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne
Aussicht auf Rückkehr …
Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die
17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre
Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren
Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen
Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu
schließen. Doch dann taucht Ethan auf…
(Quelle: Mixtvision Verlag)
Meine Meinung:
Mitten in der Nacht passiert es, sie werden aus dem
Schlaf gerissen, weggebracht, komplett umgestylt und bekommen eine neu Identität.
Ihr neuer Name ist nun Meg und ihr neues Zuhause ist in Natchitoches,
Louisiana.
Meg ist 17 und hat diese Prozedur nun schon zum 6. Mal
durchgemacht, denn sie befindet sich mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm.
Warum, das weiß sie gar nicht aber sie hat es sich dieses Mal zum Ziel gemacht
es herauszufinden.
Und Meg hat sich auch vorgenommen keine Freundschaften zu
knüpfen, denn es ist immer wieder schmerzhaft wenn sie wieder rausgerissen
wird. Da ist aber Ethan, der sich für Meg interessiert und sich nicht von ihrer
abweisenden Art abschrecken lässt. Er gibt nicht auf und scheint mehr zu ahnen
als Meg denkt und ihr lieb ist …
Der Jugendthriller „Spurlos“ stammt von der Autorin
Ashley Elston. Es ist das Debüt der Autorin, in dem sie ihren Lesern ein Thema
präsentiert, über welches ich bisher noch kein Buch gelesen habe.
Die Protagonistin Meg ist 17 Jahre alt. Sie wirkt
unheimlich sympathisch und ich hab Meg während des Lesens wirklich sehr
bewundert. Sie und ihre Familie befinden sich im Zeugenschutzprogramm und wie
Meg ihre Situation, ihr Leben erträgt ist wirklich bemerkenswert. Sie stellt
sich ihrem Schicksal mutig und auch wenn es nicht einfach ist sie gibt nicht
auf. Meg ist authentisch und wirkt glaubhaft.
Ethan ist ein Mitschüler von Meg. Er ist an ihr
interessiert, gibt nicht auf, egal wie oft sie ihn abweist. Das schreckt ihn
nicht ab. Ihre Fassade bringt er so immer mehr zum bröckeln. Ethan wird Megs
engster Vertrauter, er steht zu ihr auch wenn er nicht wirklich weiß was los
ist.
Mary, Megs kleine Schwester, tat mir ehrlich sehr leid.
Sie ist noch ein Kind und die Situation macht ihr zu schaffen. Mary zerbricht
letztlich daran und man kann gar nicht anders als Mitleid mit ihr zu haben.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, recht einfach und
jugendlich gehalten. Sie schreibt sehr authentisch und versteht es den Leser mitzureißen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Meg in der
Ich-Persepktive. Man lernt sie so sehr gut kennen, bekommt so auch einen Einblick
in ihr Gefühlsleben
Die Handlung selber ist von Anfang an spannend gehalten.
Die Spannungskurve bleibt bis zum Ende konstant hoch. Ashley Elston schildert
das Leben im Zeugenschutzprogramm wirklich sehr realistisch und dieser Einblick
war für mich sehr interessant. Man kann sich als Außenstehender wirklich kaum
vorstellen wie es sein muss wenn man immer wieder aus seinem Leben rausgerissen
wird, eine neue Identität bekommt und somit neu anfangen muss. Anhand des
Buches aber lernt man als Leser dazu.
Doch nicht nur das Zeugenschutzprogramm ist Thema des
Buches, es geht zudem auch um den Zusammenhalt in der Familie und auch um
Freundschaft, hier die Freundschaft von Meg und Ethan.
Das Ende selber ist im Vergleich zum gesamten Buch etwas
schwach. Es ist sehr offen, mit unbeantworteten Fragen. Ich hoffe inständig das
es recht bald eine Fortsetzung und somit ein Wiedersehen mit den Charakteren
geben wird.
Fazit:
„Spurlos“ von Ashley Elston ist ein mitreißender
Jugendthriller.
Authentische Charaktere, ein sehr interessantes recht
unverbrauchtes Thema und eine spannenden Handlung konnten mich das Buch über
fesseln und auch wenn das Ende etwas schwächer ist als die Handlung auch begeistern.
Absolut zu empfehlen!
 
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Exemplar.
Meine Rezensionist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

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