Gelesen: „Cor des Rosas Tochter“ von Claudia Romes

–         
Broschiert: 200 Seiten
–         
Verlag: Verlagshaus
El Gato
(26. Februar 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3943596508
–         
ISBN-13: 978-3943596502
Kurzbeschreibung:
Seit Jahrhunderten erzählen die Indios am Amazonas die
Legende, dass ertrunkene Menschen zu Flussdelfinen Boto Cor de Rosas- werden.
Bei Landgängen verwandeln sie sich zurück in ihre einstige Gestalt und nicht
selten verlieben sie sich. Manchmal gehen Kinder aus diesen Verbindungen
hervor.
Naiara wird als ein solches Delfinkind geboren. Als junge Frau kehrt sie in
ihre Heimat zurück, die von einer dunklen Macht bedroht wird. Nur wenn sie
bereit ist, ihre große Liebe zu opfern, lässt sich die Gefahr aufhalten.
Gelingt es ihr das Schicksal anzunehmen, das für sie bestimmt ist…
(Quelle: Verlagshaus El Gato)
Meine Meinung:
Am Amazonas gibt es Legenden von sogenannten Boto Cor de
Rosas, ertrunkene Menschen die zu Flussdelfinen werden. Wenn diese an Land
zurückkehren verwandeln sie sich zurück in ihre eigentliche Gestalt. Es kommt
vor das sie sich verlieben und aus diesen Beziehungen auch Kinder hervorgehen.
Naiara wurde als ein Delfinkind geboren. Einst hat sie
ihr Dorf verlassen um zu studieren. Nun kehrt sie als junge Frau zurück. Doch
ihr Dorf wird von einer dunklen Macht bedroht. Naiara kann diese aufhalten,
allerdings muss sie dafür ein großes Opfer bringen.
Ist sie dafür bereit?
Der Fantasyroman „Cor des Rosas Tochter“ stammt von der
Autorin Claudia Romes. Mir war die Autorin bis zu diesem Buch noch vollkommen
unbekannt und ich bin auch ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen.  Mit dem was ich bekommen habe hätte ich
niemals gerechnet.
Naiara war mir direkt von Anfang an sympathisch. Sie hat
eine richtig liebenswerte Art an sich, man muss sie einfach ins Herz schließen.
Sie wurde als Delfinkind geboren, hat dann ihr Dorf verlassen um zu studieren.
Dabei hat sie auch die Liebe kennengelernt und kehrt nun ins Dorf zurück. In
meinen Augen wirkt Naiara stark und mutig.

Doch nicht nur Naiara ist tiefgründig gestaltet, auch die anderen Charaktere
sind ganz wunderbar beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist detailliert und sehr
bildhaft. Sie schreibt flüssig und gut lesbar, man wird regelrecht ins Geschehen
gezogen und fühlt sich als wäre man mittendrin statt nur dabei.
Geschildert wird das Geschehen aus Naiaras Sicht, wobei
Claudia Romes die personale Erzählperspektive verwendet hat. Naiara selbst
kommt aber auch direkt zu Wort.
Die Handlung ans sich ist ganz wundervoll geschrieben.
Sie ist gut recherchiert, basiert auf einem realen Hintergrund. Doch auch die
Spannung kommt nicht zu kurz. Im Gegenteil sie wird kontinuierlich aufgebaut,
es gibt Wendungen, die die Handlung nicht vorhersehbar machen.
Das Ende kommt viel zu schnell. Das Buch hat leider nur
200 Seiten, stimmt seine Leser aber nachdenklich und auch nach dem Ende hallt
die Geschichte noch nach.
Fazit:
„Cor des Rosas Tochter“ von Claudia Romes ist ein
wundervoller Fantasyroman, der leider viel zu kurz ist.
Tiefgründige Charaktere, ein bildhafter Stil, der die
Umgebung zum Leben erwachen lässt und eine spannende Handlung haben mich
gefangen genommen und verzaubert.
Ganz klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und die Leserunde auf Lovelybooks.
Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.