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Gelesen: „Land in Sicht“ von Kristina Steffan

22. Mai 2014

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Taschenbuch: 336 Seiten
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Verlag: Diana
Verlag
(12. Mai 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453357787
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ISBN-13: 978-3453357785
Kurzbeschreibung:
Das Glück schmeckt
nach Äpfeln und Schokolade
Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben
darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich
Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von
nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern,
die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der
geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön
durcheinanderbringt …
(Quelle: Diana Verlag)
Meine Meinung:
Lotta arbeitet erfolgreich als Übersetzerin von
englischen Romanen. In der Liebe allerdings läuft es nicht unbedingt rosig. Ihr
Ex-Verlobter hat ihr Leben regelrecht fluchtartig verlassen.
Da stirbt ganz unerwartet Lottas Oma, eine ihrer engsten
Vertrauten. Eine Welt bricht zusammen.
Bei der Testamentsverlesung erfahren Lotta und ihre
Schwester Lea, das sie von der Oma zu gleichen Teilen als Erbens des Hauses in
Droggendiel eingesetzt sind. Mit einem Haken: Sie müssen 1 Jahr gemeinsam dort
wohnen, sonst würde das Haus jemand anders bekommen. Lotta, die sehr an dem
Haus hängt, lässt sich auf diesen Deal ein und kurz darauf beginnt eine
nervenaufreibende Zeit des Umbaus. Hildegard, Omas Nachbarin und der „Graf“,
der den Namen Erik trägt und ebenfalls ein Nachbar ist, stehen den Schwestern
hilfreich zu r Seite.
Können Lotta und Lea wirklich die Bitte ihrer Oma in die
Tat umsetzen? Und wer ist der „Graf“ wirklich und warum nur geraten Lottas
Gefühle in Wallungen, wenn sie ihn sieht?
Der Roman „Land in Sicht“ stammt von der Autorin Kristina
Steffan. Es ist ihr zweiter Roman, für mich allerdings war es das erste Werk
der Autorin.
Die Charaktere des Buches sind alle wirklich sehr realistisch
und glaubhaft dargestellt.
Lotta ist eine absolut sympathische junge Frau, die
mitten im Leben steht. Sie arbeitet erfolgreich als Übersetzerin. In Sachen
Liebe hat sie eine herbe Enttäuschung hinter sich. Außerdem hat Lotta ganz
extreme Angst vor jeglichen Veränderungen. Sie ist ziemlich chaotisch und hat
die Angewohnheit sich für alles eine To-do-Liste zu machen. So bringt sie
Ordnung rein und kann nichts vergessen, zumindest solange sie auch auf diese
Listen schaut. Als die Oma stirbt trauert Lotta sehr um sie.
Lea ist Lottas jüngere Schwester und ebenso sehr
sympathisch, auf ihre Art und Weise. Sie wirkt als ob sie nicht unbedingt
erwachsen werden möchte, hat aber dennoch auch Überraschungen im Gepäck. Man
weiß irgendwie nie was Lea zu bieten hat.
Die Beziehung der beiden Schwestern ist sehr authentisch
und glaubhaft dargestellt.
Der „Graf“, sein Name ist Erik, scheint recht
geheimnisvoll zu sein. Aber nur bis zu dem Zeitpunkt bis man alles über ihn
erfährt, wer er ist und vor allem was er beruflich macht.
Doch nicht nur die genannten Figuren sind sehr schön
gezeichnet, auch die anderen vorkommenden, wie beispielsweise Hildegard, die
Nachbarin, die immer alles im Griff hat, oder auch die Mutter vo Lotta und Lea,
die ein wenig esoterisch veranlagt ist, haben mir wirklich gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll, locker und
leicht. Von der ersten Seite an hatte sie mich regelrecht verzaubert, ich
musste einfach weiterlesen um zu erfahren wie es mit Lotta und den anderen
weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lotta in der
Ich-Perspektive. So ist man ihr als Leser noch näher als es schon und bekommt
einen richtig guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Geschichte ist toll. Sie hat Höhen und Tiefen, eben
genauso wie es auch im richtigen Leben ist. Die süße Liebesgeschichte braucht
Zeit und Raum um sich zu entwickeln und passt wirklich super ins
Gesamtgeschehen hinein. Doch nicht nur von den Charakteren, auf die man sich
herrlich einlassen kann, ist das Buch Balsam, auch die Kulisse ist wundervoll beschrieben
und sehr gut vorstellbar.
Das Ende passt sehr gut zur gesamten Geschichte. Es hat
mich persönlich als Leserin sehr happy und froh gestimmt.
Fazit:
„Land in Sicht“ von Kristina Steffan ist ein ganz
wunderbarer leichter Roman.
Die sympathischen Charaktere, der lockere Stil und eine
glaubhafte Handlung mit einem Schuss Romantik haben mich herrlich unterhalten
und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch noch zu finden bei Lovelybooks, Was list du?, amazon, buecher.de und thalia.de.

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