Gelesen: „Schatten der Gegenwart (Für Immer & Länger)“ von Maria Norda

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 549 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
368 Seiten
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Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung:
„Ist er das?“ Die Stimme des uniformierten Mannes
klang unwirklich gedämpft.
Ich sah ihn an. Es fiel mir schwer, meinen Blick von dem Tisch vor mir
abzuwenden und nickte. Ich konnte es nicht laut aussprechen. Denn dann wäre all
dies hier wahr, alles real, nicht nur ein böser Traum.

In Emilias Leben passt alles perfekt zusammen. Sie ist glücklich verheiratet,
erfolgreich im Job und nichts könnte sie aus der Bahn werfen – so glaubt sie
jedenfalls.
Bis zu dem Tag, an dem sie ihren Mann Robert im Leichenschauhaus identifizieren
muss und ihr Leben in tausend Stücke zerspringt. Sie ist allein und das
verändert alles, es verändert sie und kein Tag vergeht, an dem der Schmerz, den
sein Fortgehen hinterließ, nicht unbarmherzig zuschlägt. Doch dann hört sie
seine Stimme, sieht ihn vor sich, unerwartet und rätselhaft zugleich.
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Eines Abends steht plötzlich die Polizei vor Emilias Tür
und teilt ihr vom Tod ihres Mannes Robert mit. Für Emilia bricht eine Welt
zusammen, war er doch gerade erst 27 Jahre alt. Als sie ihn identifizieren muss
kann sie es immer noch nicht glauben. Emilias Trauer ist in der kommenden Zeit
unermesslich.
Doch dann ganz plötzlich kehrt Robert zurück. Emilia
sieht ihn im Spiegel und hört sogar seine Stimme. Doch sie scheint die einzige
zu sein.
Kann das wirklich wahr sein? Ist Robert als Geist
zurückgekommen? Oder wird Emilia mehr und mehr verrückt?
Der Roman „Schatten der Gegenwart“ stammt von der Autorin
Maria Norda. Es ist das Debüt der Autorin und zugleich auch der Auftakt einer
romantischen Fantasy-Trilogie.
Die in der Geschichte vorkommenden Charaktere sind Maria
Norda sehr gut gelungen. Sie wirken authentisch und ihre Entwicklung ist
nachvollziehbar.
Emilia ist eine sympathische junge Frau. Im Privatleben
ist sie eher chaotisch und tollpatschig, beruflich hat sie alles im Griff und
ist zielstrebig. Als ihr Mann Robert stirbt ist ihre Trauer unermesslich. Sie
versucht sie mit Arbeit zu bekämpfen. Trotz dieser schweren Zeit ist Emilia
eine starke Frau, auch wenn das Loch, das sich ihr auftut noch so groß zu sein
scheint.
Robert lernt man zuerst nur aus Emilias Schilderungen
kennen. Er scheint ein liebenswerter, gefühlvoller Mann gewesen zu sein, der
Emilia immer beschützt hat. Und dann ist Robert plötzlich wieder da und man
bekommt selbst einen Einblick wie er ist.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön. Das Buch
lässt sich flüssig lesen und die Gefühle werden sehr gut zum Leser
transportiert.
Geschildert wird das Geschehen zunächst aus Sicht von
Emilia in der Ich-Perspektive. Man fühlt so sehr gut mit ihr mit. Im weiteren
Verlauf kommt auch noch Roberts Perspektive hinzu, ebenfalls in der Ich-Form
und man lernt als Leser so auch ihn kennen.
Die Handlung selber ist von der Idee her sehr
faszinierend. Es geht in Richtung Fantasy gepaart mit Romantik und ist sehr
emotionsgeladen, gefühlvoll aber auch recht dramatisch. Es wirkt aber zu keiner
Zeit überzogen oder kitschig. In die Handlung sind Wendungen eingebaut, die dem
Buch eine neue Richtung geben.
Das Ende kam leider sehr abrupt. Man wird quasi aus dem
Geschehen rausgerissen, mit offenen Fragen und ist neugierig wie es wohl im
zweiten Teil weitergehen wird.
Fazit:
„Schatten der Gegenwart“ von Maria Norda ist ein gut
gelungener Auftakt der Trilogie.
Authentische Charaktere, der flüssige Stil  und die faszinierende Idee wissen zu
unterhalten und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Mein Dank geht an die Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads und amazon zu finden.

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