Gelesen: „Im falschen Film“ von Vanessa Mansini


–         
Taschenbuch: 394 Seiten
–         
Verlag: Michael
Meisheit
(19. Februar 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3000451536
–         
ISBN-13: 978-3000451539

Kurzbeschreibung:
Ein Unfall – und plötzlich sind alle Erinnerungen an dein
Leben ausgelöscht. Dafür gibt es einen komischen Mann, angeblich deiner, der
immer nur wissen will, wo du das verdammte Auto geparkt hast.
Trixi hat eine komplette Amnesie. Und das Leben, das ihres sein soll, findet
sie mehr als furchtbar. Doch wenn man sich an nichts mehr erinnern kann, kann
man dann nicht auch gleich einen Neuanfang wagen? Vielleicht sogar mit diesem
(Traum-) Mann, dessen Frau in den Unfall verwickelt war?
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Als Trixi erwacht befindet sie sich in einem
Krankenhauszimmer. Doch wie ist sie dahin gekommen? Sie kann sich an nichts
mehr erinnern, weder wer sie selbst ist, noch was sie im Krankenhaus macht. Was
ist passiert?
Während sie versucht ihre Gedanken zu ordnen steht
plötzlich ein ziemlich alter weißhaariger Typ vor ihr und behauptet ihr Ehemann
zu sein. Dabei hätte sich Trixi doch lieber gewünscht dieser gutaussehende Kerl
vom Krankenhausflur wäre an seiner Stelle. Und dann will Christian, so sein
Name, auch noch wissen wo sie denn das Auto geparkt hätte. Das Trixi sich nicht
erinnern kann interessiert ihn ganz und gar nicht.
Wird Trixis Erinnerung wiederkommen oder ist die Amnesie
sogar eine Chance für sie komplett neu anzufangen? Was ist wirklich passiert?
Und wer zum Teufel ist dieser gutaussehende Typ?
Fragen über Fragen …
Der Roman „Im falschen Film“ stammt von der Autorin
Vanessa Mansini. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich niemand geringerer als
Michael Meisheit, der unter anderem bekannt geworden ist als Drehbuchautor für die
Fernsehserien „Lindenstraße“, „Rote Rosen“ oder auch durch seinen ersten Roman „Soap“.
Die Charaktere des Buches sind alle sehr glaubhaft und
authentisch gezeichnet. Man fühlt sich als Leser direkt wohl, es ist als ob man
bei Freunden zu Gast ist und deren Geschichte erzählt bekommt.
Trixi Kwiatkowski ist 30 Jahre alt und war mir von der ersten
Zeile an sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht anders als sie zu mögen mit
ihrer unverwechselbaren Art und Weise. Trixi ist mit Christian verheiratet,
fotografiert sehr gerne und arbeite in einer Berliner Videothek. Allerdings hat
Trixi durch einen Autounfall eine Amnesie erlitten, sie kann sich an nicht mehr
erinnern. Alles ist für sie neu, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute gibt es
neue Dinge für sie zu erfahren. Doch Trixi lässt sich nicht unterkriegen, sie
nimmt ihr Leben bzw. das was ihr Leben ist in die Hand und will herausfinden
wer sie ist.
Christian ist 48 Jahre alt, hat weiße Haare und ist Trixis
Ehemann. Er ist Produktionsleiter bei einer Filmproduktion und irgendwie war er
mir von Anfang an sehr komisch vorgekommen. Im Verlauf der Handlung stellt sich
heraus wer Christian wirklich ist und was für Absichten er hat.
Tom ist gutaussehend und war ebenfalls im Krankenhaus als
Trixi erwacht ist. Eigentlich ist er ganz sympathisch, allerdings empfand ich
ihn manchmal eher als Memme, ohne richtigen Mut, gerade auch seiner Ehefrau
Viktoria gegenüber. Wer Tom ist und vor allem was er mit Trixi zu tun hat
erfährt man im Verlauf der Handlung.
Auch die anderen Charaktere, wie eben Viktoria oder auch
Luna, Trixis Freundin und ebenfalls Mitarbeiterin in der Videothek, sind wirklich
sehr gut gelungen und wirken ebenso glaubhaft und authentisch.
Der Schreibstil der Autorin/des Autors ist flüssig und
sehr humorvoll. Man hat als Leser richtig Spaß beim Lesen und nicht selten habe
ich lachen müssen.
Das Buch ist in 6 Kapitel, vormals Folgen, aufgeteilt und
diese enden fast immer mit einem Cliffhanger, so dass man weiterlesen muss um
zu erfahren was weiter passiert.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Trixi. So
wächst sie einem als Leser nicht nur unheimlich ans Herz, es hat auch zur
Folge, man weiß immer nur so viel wie Trixi weiß. Das wiederum animiert
ebenfalls zum Weiterlesen.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen. Es geht
sowohl spannend aber auch sehr unterhaltsam voran, nach und nach entdeckt man
mit Trixi gemeinsam ihr altes Leben. Es geht sehr rasant zu, mit Überraschungen
und Wendungen, die man so nicht erahnen kann. Man wird von Beginn an
unweigerlich in Trixis Geschichte gezogen und erst am Ende taucht man daraus
wieder auf.
Das Ende beantwortet viele der offenen Fragen. Es gibt
aber noch genug Raum für weitere Geschichten rund um Trixi und die anderen und
ich bin sehr neugierig darauf wie es in der 2. Staffel wohl weitergeht.
Fazit:
„Im falschen Film“ von Vanessa Mansini ist eine sehr
gelungene erste Staffel rund um die junge Frau Trixi und ihr Leben.
Authentische glaubhafte Charaktere, der flüssige amüsante
Schreibstil und eine Handlung, die wie aus dem Leben gegriffen wirkt und alles
beinhaltet was das Leserherz begehrt haben mir wunderbar unterhalten und
vollkommen überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!

 
Ich bedanke mich bei Michael Meisheit für das bereitgestellte Buch!

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads und amanzon zu finden.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.