Gelesen: „Dracyr – Das Herz der Schatten“ von Susanne Gerdom


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Taschenbuch: 512 Seiten
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Verlag: cbj
(17. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 357040224X
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ISBN-13: 978-3570402245
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 12 Jahren
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Kurzbeschreibung:
Magie, Romantik und
Intrigen – »Dracyr« entführt in eine neue aufregende High Fantasy-Welt
Ein mächtiger Drachenmagier herrscht mit seinen
Schattenreitern über Albrastor. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay
ihre Familie – und schwört Rache. Unter falschem Namen schleicht sie sich bei
den Drachenherren ein. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers,
Gefallen an ihr. Und auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein
gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen
verliert: den Tod des Drachenlords. Aber ihr wahres Schicksal wartet tief unter
der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie
immer wieder ihre Stimme. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas …
(Quelle: cbj)
Meine Meinung:
Kays Familie wurde ermordet, von einem Dracyrlord. Seit
diesem Tag sinnt sie auf Rache. Sie schleicht sich auf der Burg des Lords
Harrynkar ein und versucht als Dienstmädchen an den Lord heranzukommen um ihn
zu töten.
Doch irgendwie ist das gar nicht so einfach. Ungewollt
erregt Kay die Aufmerksamkeit von Damian, dem Sohn des Lords. Dieser findet
Gefallen an ihr, doch nicht nur er. Es gibt da auch noch einen gewissen Duke,
der Kay ebenfalls Avancen macht. Und als wäre das noch nicht genug hört Kay
auch noch Stimmen.
Kann sie ihre Rache doch noch in die Tat umsetzen?
Der Fantasyroman „Dracyr – Das Herz der Schatten“ stammt
von der Autorin Susanne Gerdom. Dies ist eine Autorin, die ich sehr gerne mag,
habe ich doch schon ein paar Bücher von ihr gelesen.
Hier versprach mir der Klappentext sehr viel und ich
wurde auch nicht wirklich enttäuscht.
Die Protagonisten sind sehr liebevoll gestaltet.
Kay ist 16 Jahre alt und hat seitdem ihre Eltern ermordet
wurden nur eines im Sinn, Rache. Sie schleicht sich unter falschen Namen in die
Burg vom Dracyrlord Harrynkar um diesen auszuspionieren und letztlich zu tüten.
Doch irgendwie ist das Glück nicht auf ihrer Seite. Mit ihrer Schlagfertigkeit
und ihrem doch recht losen Mundwerk zieht sie schnell die Aufmerksamkeit von
Damian auf sich. Dies ist der Sohn des Lords und er zeigt Gefallen an Kay.
Diese ist Damian gegenüber aber doch sehr unsicher.
Damian hat es mir irgendwie nicht besonders leicht
gemacht. Ich wurde sehr lange nicht schlau aus ihm. Er ist Lord Harrynkars Sohn
und zeigt doch sehr viele Stimmungen. Diese Wechsel haben mich teilweise ganz
schön schwindelig gemacht. Wenn Damian dann aber mal etwas von seinem Inneren
nach außen kehrt, dann sieht man einen verstörten und zerrissenen jungen Mann.
Wie sagt man so schön, harte Schale, weicher Kern. Das trifft es hier ganz gut.

Die Liebesgeschichte zwischen Kay und Damian ist sehr gut
umgesetzt. Sie ist jugendgerecht und nimmt langsam ihren Lauf. 

Harrynkar selber empfand ich als Leser doch als sehr
gruselig und böse. Ihn mochte ich nicht sonderlich.

Die Nebenfiguren bleiben leider alle doch sehr blass und
ohne Tiefe. Das ist in meinen Augen doch ein wenig schade.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und
teilweise recht poetisch. Susanne Gerdom versteht es den Leser mühelos in ihren
Bann zu ziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Hierfür verwendet Susanne Gerdom die personale Erzählperspektive.
Diese passt hier sehr gut, man behält mühelos den Überblick und ist immer am
Geschehen dran.
Die Handlung selber war zu Beginn doch eher schleppend
und recht zäh. Es passiert lange Zeit nicht so viel. Erst nach und nach zieht
die Spannungskurve merklich an und ab einem gewissen Punkt ist es quasi
unmöglich das Buch nochmal zur Seite zu legen.
Die Atmosphäre im Buch ist faszinierend, wenn auch etwas
düster und beklemmend. Sie passt aber ganz wunderbar zum Geschehen.
Das Ende ist an und für sich abgeschlossen. Das Buch
könnte mühelos als Einzelband stehen. Ganz zum Ende jedoch gibt es ein oder
zwei Dinge die eine Fortsetzung herbeiwünschen, da sie ungeklärt bleiben. Wann
diese Fortsetzung erscheint ist derzeit leider noch unklar.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Dracyr – das Herz der
Schatten“ von Susanne Gerdom ein toller Fantasyroman.
Authentisch gezeichnete Protagonisten, der poetisch
angehauchte Stil der Autorin und eine, von Anfangsschwierigkeiten abgesehen, fesselnde
Handlung haben mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert. Gerne
würde ich mehr lesen.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch auf Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,

    was ich persönlich sehr toll und spannend fand, war das Susanne Gerdom den Drachen einen ganz neuen Stellenwert gibt
    Mit richtiger Persönlichkeit und weg vom nur Tier= Drache sein.

    LG..Karin..

Kommentare sind geschlossen.

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