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Gelesen: „Liebe ist keine Primzahl“ von Ulrike Renk

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Broschiert: 312 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf &
Schwarzkopf
(1. April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862653455
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ISBN-13: 978-3862653454
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
Kurzbeschreibung:
Das
Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter erzählt Nessie niemandem, auch
ihrer besten Freundin nicht – dass diese plötzlich ihre neue Schwester wird,
macht alles noch komplizierter

Die fast 15-jährige Nessie möchte so normal wie möglich sein, und auf
den ersten Blick ist sie das auch: ein durchschnittlicher Teenager samt
Hautproblemen und Herzflattern. Mit ihrem alleinerziehenden Vater lebt sie in
Krefeld. Eine Mutter gibt es nicht mehr – und darüber ist Nessie sogar ein
bisschen froh. Dass alle, insbesondere ihre beste Freundin Kim, glauben, ihre
Mutter sei tot, ist Nessie zwar unangenehm, aber die Wahrheit ist
schlimmer.
Doch dann verliebt sich ihr Vater ausgerechnet in Kims Mutter, und das lang
gehütete Geheimnis kommt ans Licht. Dass aus der besten Freundin plötzlich eine
Stiefschwester wird, macht die Sache nicht einfacher. Und dann gibt es auch
noch Lukas, in den Nessie hoffnungslos verliebt ist; doch Lukas hat nur Augen
für Kim … Wird die Freundschaft der beiden Mädchen diese Prüfungen überstehen?
Könnte das Leben so logisch sein wie die Mathematik, in die sich Nessie gern
flüchtet, wäre alles ganz einfach. Doch Liebe ist leider keine Primzahl.
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Meine Meinung:
Nessie ist 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Zahlen sind ein fester
Bestandteil ihres Lebens, gegen ihr den nötigen Halt.
Sie lebt mit ihrem Vater zusammen. Alle in ihrem Umfeld glauben die Mutter
sei gestorben, doch Nessie weiß es besser. Ihre Mutter ist in eine Klinik, sie
ist krank und wird dort behandelt. Als ihr Vater sich in die Mutter ihrer
besten Freundin Kim verliebt droht Nessies Leben im Chaos zu versinken. Kann
sie das Geheimnis um ihre Mutter so überhaupt noch wahren? Kann das gut gehen
mit der Patchworkfamilie?
Und als ob das noch nicht genug Chaos für Nessie wäre, ist das auch noch
Lukas, der Junge in den sich Nessie verliebt …
Das Jugendbuch „Liebe ist keine Primzahl“ stammt von der Autorin Ulrike
Renk. Obwohl die Autorin bereits viele Bücher veröffentlicht hat, so ist sie
doch bisher an mir vorbeigegangen, denn dies war mein erster Roman aus ihrer
Feder.
Im Buch gibt es einige Charaktere, die soweit sehr gut und authentisch
beschrieben werden.
Nessie, die Protagonistin, heißt eigentlich Vanessa und ist 14 Jahre alt.
Sie lebt mit ihrem Vater alleine. In ihrem Umfeld glauben alle ihre Mutter sei
gestorben. Doch dem ist nicht so, sie ist in einer Klinik und wird dort
behandelt. Nessie ist ein sympathisches Mädchen mit einem Tick für Zahlen. Sie
geben ihr Halt, sind ihre Konstante im Leben. Manchmal ist Nessie ein wenig
zickig und auch recht launisch, eben wie ein ganz normaler Teenager in ihrem
Alter. Sie hat aber auch gute Eigenschaften. So denkt sie über sich selbst und
ihr Verhalten nach und geht auf ihr Gegenüber nach einem Streit zu.
Ihr Vater ist ein ebenso liebenswerter und sympathischer Mann. Er hat es
nicht immer leicht mit einem Mädchen in der Pubertät.
Kim ist Nessies beste Freundin. Die beiden verstehen sich richtig gut. Dann
aber verlieben sich Kims Mutter Maria und Nessies Vater ineinander.
Auch die anderen Charaktere, wie Nessies richtig Mutter, die psychisch
krank ist, ihre Stiefmutter Maria, die oftmals ziemlich überfordert ist mit der
ganzen Situation oder auch Finn, der in der Schule ein Außenseiter ist, sich
aber sonst als guter verlässlicher Freund entpuppt, haben mir auch sehr gut
gefallen. Jeder hat seinen Platz in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen. Allerdings
hält sie sich manchmal zu lange mit zu ausschweifenden Erklärungen bei mancher
Szene auf. An anderen Stellen wiederum fallen die Erläuterungen zu knapp aus.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nessie in der Ich-Perspektive.
So bekommt man als Leser einen guten Draht zu ihr und ihre Handlungen sind
eigentlich auch immer nachvollziehbar.
Die Handlung selber beinhaltet einige, besonders auch für Jugendliche
wichtige Themen. So geht es beispielsweise ums Erwachsenwerden, die erste Liebe
oder auch um eine psychische Erkrankung eines Elternteils und wie ein
Kind/Jugendlicher damit leben muss, damit umgeht.
Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und regt auch zum Nachdenken an.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Liebe ist keine Primzahl“ von Ulrike Renk ein
richtig gutes Jugendbuch.
Authentische Charaktere, der locker flüssige Stil und Themen aus dem Alltag
wissen den Leser mitzunehmen und zu unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

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