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Gelesen: „Sommerpest“ von Petra Schwarz

26. Juni 2014

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Taschenbuch: 320 Seiten
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Verlag: Deutscher
Taschenbuch Verlag
(1. Juni 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3423715871
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ISBN-13: 978-3423715874
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Das Buch beim Verlag
Kurzbeschreibung:
Ferien, die zum Albtraum werden
Ein Traum: der
erste Urlaub ohne Eltern. Paulina und ihre Freundinnen Leo und Silvie wünschen
sich nichts mehr als Sonne, Meer und süße Jungs. Und von allem gibt es
reichlich. Vor allem Leo flirtet, was das Zeug hält. Am Abend des Hafenfests
ist sie einfach nicht dazu zu bringen, mit zurück auf den Zeltplatz zu kommen.
Und auch am nächsten Tag taucht sie nicht wieder auf. Typisch, Leo, findet
Silvie, aber Paulina macht sich schreckliche Sorgen. Wohl zu recht, denn kurz
darauf wird Leos Handy in einem Mülleimer gefunden …
(Quelle: Deutscher Taschenbuch Verlag)
Meine Meinung:
Paulina, Silvie und Leo fahren das erste Mal ohne ihre
Eltern in den Urlaub, zum Campen. Bereits im Zug lernt Leo den Schwarzfahrer
Calvin kennen, mit dem sie sich auf dem Campingplatz auch direkt verabredet.
Paulina und Silvie sind weniger begeistert.
Als Paulina dann aber Hannes, einen Mitcamper, mit dessen
Hund Muffin kennenlernt, sieht die Welt schon nicht mehr so trüb aus.
Am Abend des Hafenfestes ist Leo mit Calvin verabredet.
Und am nächsten Morgen ist sie dann plötzlich spurlos verschwunden. Paulina und
Silvie machen sich auf die Suche nach ihrer Freundin, zunächst ohne Spur. Dann
aber wird Leos Handy gefunden, in einem Mülleimer.
Was ist mit Leo passiert? Kann sie gefunden werden oder
ist es bereits zu spät?
Der Jugendthriller „Sommerpest“ wurde von Petra Schwarz
geschrieben. Es ist nach „Schwanengrab“ bereits mein zweiter Thriller der
Autorin gewesen. Ihr Debüt hatte mir damals bereits sehr gut gefallen und so
war ich wirklich gespannt auf dieses Buch.
Die 3 Mädchen waren mir alle mehr oder weniger
sympathisch, obwohl oder gerade weil sie auch sehr verschieden sind.
Leo ist sehr verwöhnt. Sie benimmt sich nicht selten wie
eine Zicke und flirtet zudem sehr gerne mit Jungs.
Silvie ist auch nicht ohne und es kommt eigentlich
ständig zu einem regelrechten Zickenkrieg zwischen ihr und Leo.
Paulina ist eher die ruhige besonnene der drei. Mit ihr
konnte ich mich gut identifizieren.
Die drei männlichen Charaktere Calvin, die
Zugbekanntschaft von Leo, Lars, ein Journalist und Hannes, ein Mitcamper, mit
seinem Hund Muffin sind ebenso wie die Mädchen wirklich sehr verschieden. Am sympathischsten
der drei war mir persönlich Hannes.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselt
ungemein. Man kommt sehr zügig durch die Seiten, denn man möchte eigentlich
immerzu wissen wie es wohl weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen,
beispielweise aus Sicht von Paulina in der Ich-Perspektive oder auch der Sicht
von Hannes, wobei Petra Schwarz hier den personalen Stil verwendet hat. Es gibt
noch weitere Perspektiven, wodurch man einen sehr guten Überblick über alles
hat.
Die Handlung selber ist von Anfang bis Ende sehr
spannend. Man rätselt als Leser immerzu mit und ich persönlich tappte
eigentlich bis zum Ende vollkommen im Dunkeln. Immer wenn ich dachte jetzt habe
ich es wurde meine Spur von Petra Schwarz zunichte gemacht und ich stand wieder
da wo ich am Anfang war.
Das Ende ist zunächst vielleicht etwas verwirrend. Doch
wenn man es wirken lässt dann passt es wirklich super zur Gesamthandlung und
ist einleuchtend und absolut schlüssig.
Fazit:
Alles in Allem ist „Sommerpest“ von Petra Schwarz ein richtig
toller Jugendthriller.
Die gut gezeichneten Charaktere, der fesselnde Stil und
eine Handlung, die mich lange im Dunkel n tappen lies, haben mir sehr spannende
Lesestunden beschert.
Klar zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei der Auorin für das Rezensionsexemplar und auch für die Leserunde auf Lovelybooks.
Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de veröffentlicht.

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