Gelesen: „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey


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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Verlag: Goldmann Verlag (14.
April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442313341
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ISBN-13: 978-3442313341
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Originaltitel: The
Fifth Wave Vol. 1
Kurzbeschreibung:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite
Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur
noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen
müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre
Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen.
Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet
sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen
angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte.
Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit
die fünfte Welle für sie bereithält …
(Quelle: Goldmann Verlag)
Meine Meinung:
Bisher hat es 4 Wellen gegeben. Jede von ihnen war verheerender als die
vorangegangene. Cassie, ihr Bruder Sammy und ihr Vater haben bisher überlebt.
Doch sie verlieren einander.
Nun machen die sogenannten Silencer, Aliens, die wie Menschen aussehen, Jagd
auf alles und jeden der bisher überlebt hat. Auch Cassie ist schon bald mehr
tot als lebendig. Bis Evan sie rettet.
Gemeinsam machen sich die beiden auf Sammy und Cassies Vater zu finden.
Eine Suche, die gefährlich ist und bei der sie Entdeckungen machen, mit denen
sie niemals gerechnet hätten …
„Die fünfte Welle“ ist ein dystopischer Roman, geschrieben von Rick Yancey.
Es ist der Auftaktband einer Trilogie. Bis zu diesem Buch war mir der Autor
gänzlich unbekannt.
Die Charaktere im Buch haben mir soweit gut gefallen.
Cassie ist eine der letzen Menschen. Von ihrem Vater und ihrem Bruder Sammy
wurde sie getrennt. Cassie ist eine starke Persönlichkeit und zudem recht
tough. Allerdings ist sie auch sehr misstrauisch. Sie handelt meist bevor sie
denkt.
Evan ist merkwürdig. Er verheimlicht etwas doch was es ist, keiner weiß es.
Auch Cassie ist ihm gegenüber misstrauisch, sie traut ihm nicht wirklich über
den Weg.
Sammy, Cassies Bruder, ist eine interessante Figur. Er wurde mit dem Vater
von Cassie getrennt.
Zombie, ein Soldat, der sich selbst so nennt, ist jemand der andere, die
bisher überlebt haben, auslöschen soll. Doch er ist nicht nur eine reine
Kampfmaschine, er zeigt auch immer wieder menschliche Züge.
Der Schreibstil des Autors ist zu Beginn nicht sonderlich gut. Es gibt sehr
viele Wortwiederholungen, die das Lesen erschweren. Es wird aber mit der Zeit
immer besser und dann lässt sich das Buch wirklich flüssig und gut lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven,
beispielsweise aus Sicht von Cassie, Zombie, Sammy und Evan. Hierfür hat Rick
Yancey die Ich-Perspektive verwendet. Auffallend ist die einzelnen Personen schildern
ihre Sichtweise nicht nur kapitelweise, es geht schon über einen doch längeren
Zeitraum.
Die Handlung selbst hat mich mit dem Prolog erst mal sehr verwirrt.
Allerdings animiert dieser auch zum Weiterlesen. Die Spannungskurve steigt
zunehmend in die Höhe und man kann die Zusammenhänge als Leser auch gut
verstehen. Es geht allerdings stellenweise doch auch ziemlich brutal vor.
Kinder werden hier zu Soldaten ausgebildet, eine Tatsache, die man sich nur
schwer vorstellen kann.
Ins Geschehen integriert ist eine aufkeimende Liebesgeschichte. Ich
persönlich fand diese realistisch und passend zum Gesamtgeschehen.
Das Ende ist schlüssig und gut gewählt. Es gibt ein paar Fragen, die offen
geblieben sind. Diese werden dann aber wohl hoffentlich im zweiten Teil
beantwortet. Wann dieser erscheint ist derzeit aber noch unklar.
Fazit:
Alles in Allem ist „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey ein guter Auftakt der
dystopischen Trilogie.
Die gutausgearbeiteten Charaktere, der, nach holprigen Start, gut zu
lesende Stil und eine Handlung die zu Beginn eher verwirrt, dann aber rasch an
Spannung gewinnt, haben mir interessante und auch fesselnde Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar.
Meine Rezension ist ebenso bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

2 Kommentare

  1. Mir hat das Buch seht gut gefallen. Die perfekte Dystopie. Und ich bin mega gespannt auf den 2. Teil. 🙂
    Liebe Grüße,
    Maike

  2. Ich möchte das Buch auch umbedingt noch lesen. ich hab gehört dazu soll ein Film rauskommen? Naja ich liebe Buchverfilmungen, also ist das total was für mich ^-^
    Lg denise x♥

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