Gelesen: „Lina – Hoffnung auf Leben“ von Emma S. Rose


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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 689 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
289 Seiten
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ISBN
der Printausgabe:
978-1499318258
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Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat
sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten,
der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein
letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde
auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende
Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht,
ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit
kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht
stimmt.
Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden
entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall
kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen,
dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken.
Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht…
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Lina ist ein schüchternes junges Mädchen, das am liebsten
unsichtbar für die anderen um sie herum ist. Sie hat Mauern um sich erbaut,
lässt niemanden an sich heran. Hierfür hat sie einen sehr guten Grund, denn
Lina hat ein schreckliches Geheimnis.
Bis zu dem Tag an dem Eric, ein gutaussehender Junge, der
bisher in den Staaten gelebt hat, in ihre Klasse kommt. Er ist fasziniert von
Lina, von ihrer ganzen Art, und möchte sie näher kennenlernen.
Kann Eric Linas Vertrauen gewinnen? Und wie wird er mit
ihrem Geheimnis umgehen wenn er es erfährt?
Der Roman „Lina – Hoffnung auf Leben“ stammt von der
Autorin Emma S. Rose. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie ein schweres
Thema behandelt.
Die Charaktere im Buch sind Emma S. Rose sehr gut
gelungen. Sie wirken alle sehr realistisch und glaubhaft.
Lina ist ein sehr schüchternes, in sich gekehrtes junges
Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen, hat aber kaum
Freunde. Am liebsten wäre sie unsichtbar für die anderen, denn die Näh, den
Kontakt kann sie kaum aushalten. Was keiner weiß Lina hat ein Geheimnis das sie
fast erdrückt. Ich persönlich empfand Lina als doch starken Charakter, denn das
auszuhalten was sie aushalten muss erfordert eine Menge Kraft. Erst im Verlauf
des Geschehens lässt Lina mehr zu, öffnet sich ein wenig. Sie entwickelt sich
nachvollziehbar.
Eric hat bisher in den Staaten gelebt. Er sieht gut aus
und ist charmant und nun Linas Klassenkamerad. Und Eric interessiert sich für
Lina, versucht mit ihr in Kontakt zu kommen, sie kennenzulernen. Zu ihm fasst
Lina ganz langsam Vertrauen, es entwickelt sich eine Freundschaft und daraus
wird dann allmählich mehr. Eric ist es der Lina Hoffnung gibt.
Auch die Nebencharaktere haben mir außerordentlich gut
gefallen. Egal ob man nun Marian, Sasha oder auch Sally nimmt, jeder von ihnen
passt wunderbar ins Geschehen und rundet es ab.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindringlich und
wunderbar flüssig zu lesen. Emma S. Rose schafft es perfekt die Emotionen und
Gefühle zum Leser zu transportieren, ihn teilhaben zu lassen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Linas und
Erics Persepktive. So lernt man als Leser beide Seiten sehr gut kennen und kann
sich in beide Protagonisten hineinversetzen.
Die Handlung ist keine leichte Kost. Das angesprochene
Thema ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu, dabei gibt es sehr viele
die es ebenso aushalten müssen. Emma S. Rose beschreibt die Thematik einfühlsam
aber auch schonungslos. Die Handlung berührt und stimmt nachdenklich.
Das Ende ist sehr offen gehalten. Man kann sich als Leser
selbst seine Gedanken darüber machen wie es mit Lina weitergehen könnte. Macht
sie ihr Studium? Und was ist mir ihr und Eric? Mir hat dieses offene Ende sehr
gut gefallen, das es einfach passend ist. Und wer weiß, vielleicht schreibt die
Autorin ja sogar mal eine Fortsetzung …
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Lina – Hoffnung auf Leben“ von
Emma S. Rose ein sehr bewegender Roman.
Die realistisch gezeichneten Charaktere, der eindringliche
Stil und eine bewegende Handlung zu einem Tabuthema haben mich überzeugt und am
Ende sehr nachdenklich gestimmt.
Sehr zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte eBook.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

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