Gelesen: „Herzblut: Ich liebe dich bis in den Tod“ von Hannah Jayne

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Taschenbuch: 288 Seiten
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Verlag: Franckh Kosmos
Verlag
(3. April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3440142647
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ISBN-13: 978-3440142646
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Truly, Madly, Deadly

Kurzbeschreibung:
Wenn aus Liebe Wahn wird – aktuelles Thema
Stalking. Ein packender Psycho-Thriller – beklemmend und intensiv, Liebe und
Spannung in perfekter Mischung.
„Gern geschehen“
steht auf dem Zettel in Sawyers Schließfach, kurz nach dem Unfalltod ihres
Freundes Kevin. Ein kranker Scherz? Oder ein irrer Stalker, der es auf sie
abgesehen hat? Als sich die Todesfälle in ihrem Umfeld häufen, bekommt Sawyer
Angst. Der Stalker scheint jeden ihrer Schritte zu beobachten. Sawyer kann
niemanden mehr vertrauen, auch nicht ihrer neuen Liebe Cooper. Und langsam
zieht sich die Schlinge zu…
(Quelle: Franckh Kosmos Verlag)
Meine Meinung:
Sawyers Freund Kevin ist er vor Kurzem bei einem
Autounfall ums Leben gekommen. Doch Sawyer kann nicht wirklich trauern, denn
die Beziehung war lange nicht so wie es nach außen schien.
Wenig später findet Sawyer einen Zettel mit den Worten „Gern
geschehen“ in ihrem Spint. Was soll das bedeuten? Ein schlechter Scherz?
Zunächst schenkt Sawyer dem keine Bedeutung, doch dann
häufen sich die Todesfälle in ihrer Umgebung.
Wer ist dieser Zettelschreiber? Hat er etwas damit zu
tun? Und was ist mit Cooper, dem neuen Schüler?
Der Jugendthriller „Ich liebe dich bis in den Tod“ stammt
aus der Feder der Autorin Hannah Jayne. Es ist ein weiteres Buch der „Herzblut“
– Reihe.
Sawyer ist ein Mädchen das es nicht sonderlich leicht
hatte bisher. Erst die Scheidung ihrer Eltern, dann bekommt ihre Stiefmutter
ein Baby und nun ist auch noch Kevin, ihr Freund, bei einem Unfall ums Leben
gekommen. Sawyer kann aber nicht wirklich trauern, denn die Beziehung zu Kevin
war nicht so wie es den Anschein hatte. Sawyer ist nun eher zurückhaltend und
vertraut kaum jemanden. In der Schule wird sie eher gemobbt und dann hat ihr
Lehrer auch noch sexuelles Interesse an ihr. Ich persönlich empfand Sawyer zwar
als recht sympathisch aber irgendwie wirkt ihr Charakter eher oberflächlich
gestaltet. Eine wirkliche Bindung habe ich nicht zu ihr gefunden.
Cooper ist der neue, eher schüchterne, Schüler und hat
ein Auge auf Sawyer geworfen. Irgendwie wirkt er aber sehr merkwürdig. Auch mit
ihm habe ich Probleme gehabt, wurde nicht so warm mit ihm.
Die Nebenfiguren, wie Sawyers Vater oder Chloe, Sawyers
Freundin, bleiben leider sehr blass und ohne Tiefe. Sie sind zwar da aber nicht
immer ist bei ihnen alles nachvollziehbar.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und
flüssig. Man kommt gut durch die Seiten, das Buch lässt sich einfach weglesen.
Geschildert wird das Geschehen im personalen Stil.
Normalerweise gefällt mir dieser Stil gerade auch bei Thrillern gut, da man so
den Überblick behält. Hier allerdings fand ich ihn nicht so gut gewählt, weil
so keine emotionale Bindung, gerade auch zur Protagonistin, entstehen kann.
Die Handlung macht es mir wirklich schwer. Es gibt spannende
Momente, allerdings verliert sich diese Spannung meist wieder recht schnell.
Einen konstanten Spannungsbogen habe ich jedoch vermisst. Es gibt zudem einige
Stellen die ich persönlich zu vorhersehbar finde.
Das Ende ist ein Showdown der eine Auflösung mit sich
bringt, die mich persönlich doch überrascht hat. Es ist abgeschlossen und
beantwortet alles.
Allerdings ein paar Kleinigkeiten gibt es die ich nach
diesem Ende doch noch als merkwürdig empfinde.
Fazit:
Der Jugendthriller „Ich liebe dich bis in den Tod“ von
Hannah Jayne aus der „Herzblut“ – Reihe lässt mich doch zwiegespalten zurück.
Der lockere Stil und ein doch überraschendes Ende stehen
hier oberflächlichen Charakteren und einem mangelnden Spannungsbogen gegenüber.
Anhand des Klappentextes habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet, das vorhandene
Potential wurde hier leider nicht ausreichend genutzt.
Wirklich schade!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

2 Kommentare

  1. Schade, dass es letztendlich nicht so gut durchgesetzt hat, ich finde die Idee gut. Mal schauen ob das Buch trotzallem einziehen darf :)!

    LG Piglet ♥

  2. Hm, das wäre evtl. was für meine Tochter, die liebt Stalker-Geschichten. Ich werde ihr vorschlagen, mal reinzugucken, vielleicht gefällt es ihr ja.

    LG, Petra

Kommentare sind geschlossen.

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