Gelesen: „Verpissimo! Ein Sommer in Italien“ von Anna Gold

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Broschiert: 304 Seiten
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Verlag: MIRA Taschenbuch (12. Mai
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3956490096
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ISBN-13: 978-3956490095

Kurzbeschreibung:
Grandiose
Chick-lit mit Italo-Flair!

 Italienische Sprachkenntnisse sind nur eine Frage der Einstellung.
 Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbeste Freundin Mel
in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde (Käfer-Klaus und Mickey)
betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurzentschlossen investiert Mel in
eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz
gelegt hat. Eine Frühstückspension ist angedacht. Nur: Der schrullige
Vorbesitzer (Müll-Mastro, die Altlast) weigert sich auszuziehen. Zahlende Gäste
kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Grufties. Meer ist weniger,
und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischikale?
 Die Freundinnen sind mittendrin im dolce vita für Hartgesottene inklusive
italienischer (Alb-)Traummänner …
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Meine Meinung:
Dana und Mel sind beste Freundinnen. Beide sind sie unglücklich mit ihrem
Leben in Deutschland und beschließen auszuwandern. Ihr Ziel Piemont in Italien.
Da kommt ihnen die Erbschaft von Mel natürlich sehr recht. Schnell haben sie
ein Objekt gefunden das ihnen gefällt, eine schöne Villa, die sie zu einer
Pension umgestalten wollen.
Doch dann läuft alles ganz anders als geplant …
Der Roman „Verpissimo! Ein Sommer in Italien“ stammt von der Autorin Anna
Gold. Es ist das Debütwerk der Autorin und ich wurde hier von dem
vielversprechend klingenden Klappentext sehr angesprochen. Doch leider kam
alles anders als erwartet.
Mit den beiden Protagonistinnen Dana und Mel wurde ich nicht wirklich warm.
Dana arbeitet im Ministerium, doch wirklich glücklich ist sie mit ihrem Job
nicht. Doch nicht nur damit hat sie Probleme, auch mit Freund Micky läuft es
nicht gut. Auf mich wirkte Dana ziemlich naiv. Anna Gold hat sie sehr gewollt
dargestellt, sie wirkt sehr unglaubwürdig.
Ebenso erging es mir auch mit Mel. Auch sie empfand ich als naiv, eine
typische Blondine irgendwie. Sie ist recht groß und schlank, im Vergleich Dana
ist klein und eigentlich eine recht starke Person, und sie ist es die erbt.
Dana und Mel sind beste Freundinnen und eigentlich sehr verschieden. Aber
dennoch haben sie eben diese Naivität, dieses Überzogene gemeinsam.
Auch die anderen Charaktere, wie Micky oder dessen Mutter, waren ziemlich
merkwürdig und alles andere als sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich recht flüssig. Der
erwartete Humor blieb leider aus, es wirkte irgendwie alles sehr gewollt.
Von der Handlung hatte ich mir ebenso mehr erwartet. Es wirkt alles sehr
überdreht und soll wohl witzig sein. Allerdings kam dieser Witz bei mir gar
nicht an. Im Gegenteil je weiter in vorankam desto mehr musste ich kämpfen um
durch die Seiten zu kommen. Der Roman ist nicht anspruchsvoll. Ich hatte mir
hier eine locker leichte Sommerlektüre erhofft, vor einer tollen Kulisse die
Fernweh weckt. Leider aber hat die Autorin hier zu viel gewollt.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Verpissimo! Ein Sommer in
Italien“ von Anna Gold nicht die erwartete locker leichte Lektüre.
Die naiven Protagonistinnen, der gewollt witzige Stil und
eine überdrehte unglaubwürdige Handlung, die das Lesen zu einem Kampf macht
schrecken hier eher ab als das sie begeistern.
Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen!
Sehr schade!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Exemplar und für die Leserunde auf Lovelybooks.

Ein Kommentar

  1. Ohje nochmal eine schlechte Rezension. Ich glaube ich streiche es gleich mal von meiner Wunschliste.
    Lg Sonja

Kommentare sind geschlossen.

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