Gelesen: „Hexenkinder: Das Fenster in die Vergangenheit“ von Sabine Bürger

                       
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Taschenbuch: 300 Seiten
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Verlag: bookshouse
(31. Dezember 2012)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 9963724280
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ISBN-13: 978-9963724284
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 10 Jahren

Kurzbeschreibung:
Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen
Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die
„Geheime Pforte“ zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den
Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche
Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine
schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen
Ausflugs in die Vergangenheit.
Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald
hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein
Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen
Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und
Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21.
Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut …
(Quelle: Bookshouse)
Meine Meinung:
Als die 11-jährige Samantha ihrer Freundin erzählt ihre
Mutter sei eine Hexe, glaubt diese das nicht wirklich. Also bitten die Mädchen
die Mutter es zu beweisen. Doch anstatt zu hexen erzählt ihnen Soraya eine
Geschichte über eine Reise ins Mittelalter, die sie mit ihrer Mutter einst
unternommen hat. Die Mädchen sind fasziniert und als sie durch Zufall „die
geheime Pforte“ entdecken und ihnen dann auch noch die Amulette in die Hände
fallen, hält sie nichts mehr. Zusammen mit Anica, der Zwillingsschwester von Antonia
macht sich Samantha auf ins mittelalterliche Magdeburg.
Dort werden sie Zeugen einer Hexenverbrennung bei der ein
10-jähriges Mädchen verbrannt werden soll. Die 3 Freundinnen zögern nicht lange
und retten das Mädchen kurzerhand. Antonia und Anica reisen mit dem Mädchen
zurück in die Zukunft, Samantha bleibt alleine zurück, muss sich nun alleine
durchschlagen. Doch das ist schwieriger als gedacht …
Das Buch „Hexenkinder: Das Fenster in die Vergangenheit“
stammt von der Autorin Sabine Bürger. Es ist eine Geschichte, die sich im
Kinder- und Jugendbuchgenre einordnen lässt und für Leser ab einem Alter von
ca. 10 Jahren sehr gut geeignet ist.
Die Charaktere Samantha, Antonia und Anica haben mir
wirklich sehr gut gefallen. Sie sind wirklich ein richtig gutes Team und sehr
mutig. Alle drei haben sie ein sehr großes Herz, denn sie retten ohne groß
darüber nachzudenken das Mädchen vor der Hexenverbrennung.
Samantha bleibt alleine im Mittelalter zurück während
Antonia und Anica wieder in die Zukunft reisen, gemeinsam mit dem Mädchen, und sie
muss sich nun alleine durchschlagen, was gar nicht so einfach ist. Aber
Samantha lässt sich nicht unterkriegen, gibt nicht auf.
Doch nicht nur die drei Mädchen sind wirklich sehr gut
gelungen auch die anderen Figuren, wie Soraya, Samanthas Mutter, sind gut
getroffen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und gut
zu lesen. Ich war sehr gefesselt von der ganzen Szenerie, das ich das Buch
quasi in einem durchgelesen habe.
Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich. Es geht
sehr abenteuerlich und aufregend zu. Man lernt viel über das Mittelalter und
die Hexenverfolgung. Nichts ist so wie es scheint, es ist nicht alles nur gut
oder nur böse, das wird recht schnell klar und nicht nur der Leser entdeckt
immer wieder neue Dinge.
Fazit:
Alles in Allem ist „Hexenkinder: Das Fenster in die
Vergangenheit“ von Sabine Bürger ein richtig schönes Buch für Kinder ab einem
Lesealter von ca. 10 Jahren.
Die gut gezeichneten Charaktere, der leichte gut
verständliche Stil und eine spannende und abwechslungsreiche Handlung haben
mich überzeugt und komplett gefangen genommen.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.
 

Ein Kommentar

  1. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese schöne Rezension. Es freut mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat. Ich habe es erst heute, hier auf deinem Blog gelesen. Sorry und Asche auf mein Haupt! LG Sabine

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