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Gelesen: „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ von Veronica Roth

21. Juli 2014
Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Taschenbuch: 512 Seiten
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Verlag: Goldmann
Verlag
(17. März 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442480620
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ISBN-13: 978-3442480623
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Insurgent

Kurzbeschreibung:

Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein
feierliches Ereignis für Beatrice werden – und endete in einer Katastrophe:
Zwar konnte die 16-Jährige, die als Unbestimmte über besondere Fähigkeiten
verfügt, verhindern, dass ihre gesamte ehemalige Fraktion ausgelöscht wird.
Doch viele mussten ihr Leben lassen. Mit den Überlebenden haben Beatrice und ihr
Freund Tobias sich zu den Amite geflüchtet. Aber auch dort sind sie nicht
sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder
einmal muss Beatrice entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet,
sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt …
(Quelle: Goldmann)
Meine Meinung:
Tris ist zusammen mit Four, Caleb, Markus und Peter zu
dem Amite geflüchtet. Dort werden sie, wie noch andere Fraktionsflüchtlinge
aufgenommen und können zur Ruhe kommen. Markus, Fours Vater, aber möchte
unbedingt zurück in die Stadt. Tris kann ein Gespräch zwischen ihm und Johanna Reyes
belauschen und bekommt so mit das weitaus mehr hinter dem Anschlag der Ken
steckt als bisher vermutet. Als sie dies Fours erzählt glaubt ihr dieser aber
nicht, die Beziehung der beiden bekommt erste Risse.
Und auch die Fraktionen scheinen auseinanderzubrechen,
was wiederum den Fraktionslosen zu Gute kommen könnte …
Der dystopische Roman „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“
stammt von der Autorin Veronica Roth. Es ist der zweite Teil der Trilogie und
es empfiehlt sich sehr den ersten Teil „Die Bestimmung“ vorher zu lesen.
Die Charaktere im Buch sind soweit bereits gut bekannt
aus Teil 1.
Tris merkt man schon einen Wandel an. Doch im Vergleich
zu Teil eins kam sie mir hier doch irgendwie schwächer und weinerlicher vor.
Sie zweifelt sehr viel.
Four/Tobias gefällt mir mittlerweile immer besser. Er
kümmert sich um Tris, steht ihr bei. Mir gefiel auch das man ihn in diesem Teil
besser kennenlernt, mehr über ihn erfährt. Er wirkt nicht mehr ganz so unnahbar
wie noch im ersten Teil.
Auch die Nebenfiguren haben mir wirklich gut gefallen.
Sie passen zu ihren jeweiligen Fraktionen und man bekommt hier auch viele
Hintergrundinformationen geliefert, die es einfacher machen ihnen zu folgen und
sie zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits im ersten
Teil, gut zu lesen und flüssig. Sie beschreibt Szenen sehr anschaulich und
vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Tris in der
Ich-Perspektive. Man bekommt so erneut einen guten Einblick in ihre
Gefühlswelt.
Die Handlung knüpft nahtlos an Teil eins an. Es geht aber
wesentlich düstere und auch brutaler zu. Man lernt die Fraktionen besser kennen
und es geht sehr rasant zu und spannend zu. Nur manchmal hatte ich doch das
Gefühl es wird vorhersehbar. Das fand ich etwas schade, denn die Grundidee ist
noch immer sehr überzeugend.
Das Ende kam überraschend und ist sehr offen gehalten. Es
passt aber wirklich, gar keine Frage, gerade auch weil es ja noch einen dritten
Teil gibt.
Fazit:
Zusammengefasst gesagt ist „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“
von Veronica Roth ein sehr solider zweiter Teil der dystopischen Trilogie.
Die sich weiterentwickelnden Charaktere, der flüssig
lesbare Stil und eine Handlung die düster und spannend aber auch leider
streckenweise vorhersehbar war haben mir fesselnde Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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