Gelesen: „Die Legende des Weltenwandlers“ von Janina Ebert

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Broschiert: 336 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf &
Schwarzkopf
(15. Mai 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 386265348X
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ISBN-13: 978-3862653485
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

16 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Fremde
Wesen mit grausamen Absichten, geballte Teenagerprobleme und die alles
entscheidenden Fragen: Wer verdient es, zu leben? Und wer sind hier
eigentlich die Guten?

Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre
Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in
ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer
Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die
perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus
der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die
gesamte Menschheit zu vernichten.
Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige
Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das
schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen?
Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten
Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen
»Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die
Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Meine Meinung:
Annabella, genannt Aella, versucht nun schon seit 9 Jahren ihren Freund Ken
davon abzuhalten die Erde zu vernichte. Ken heißt nämlich eigentlich Ukog und
ist ein Darnocianer. Sein Auftrag ist es nun die Welt zu zerstören, da die
Menschen sich als unwürdig erwiesen haben. Zum Glück aber schafft Aella es
immer wieder Ken einzureden er sei zu schwach für diese Mission.
Kurz vor Aellas Abiturprüfungen allerdings wird es kompliziert, denn es
kommt Bewegung in die gesamte Aktion. Plötzlich taucht noch ein weiterer
Darnocianer auf und als ob das noch nicht reichen würde steht auch noch Aellas
Freundin von früher vor der Tür.
Gemeinsam versuchen die beiden Mädchen Ken und den anderen Darnocianer
aufzuhalten. Doch kann das gelingen?
Das Jugendbuch „Die Legende des Weltenwandlers“ stammt von der Autorin
Janina Ebert. Nach „Geisterzeilen“ war dies nun schon mein zweites Buch der
Autorin und angesprochen vom Cover und den Klappentext war ich sehr gespannt
darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Mit den Charakteren im Buch ist es hier nicht ganz so einfach.
Annabella, genannt Aella, wirkte auf mich eher unnatürlich, fast schon
aufgesetzt und übertrieben. Ich hatte Probleme damit mit ihr warm zu werden.
Sie steht kurz vor ihrem Abitur, wohnt bei ihrer Großmutter und ist verliebt in
Ken, alias Ukog.
Ken, oder besser gesagt Ukog, ist ein Darnocianer und stammt quasi aus
einem Paralleluniversum. Er hat den Auftrag die Menschen zu vernichte, da sie
sich nicht als würdig erwiesen haben. Ken hat einen ausgeprägten
Gerechtigkeitssinn, wirkte aber auf mich ein wenig zu emotionslos. Im Verlauf
der Handlung macht er aber eine Entwicklung durch.
Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und verständlich. Sie passt
sich somit gut dem Jugendbuchgenre an.
Geschildert wird das Geschehen aus Aellas Sicht, wodurch man als Leser sie
besser kennenlernt. Trotzdem mir hat diese Sichtweise nicht sonderlich geholfen
um mit ihr klarzukommen.
Die Handlung ist so lala. Die Grundidee gefiel mir wirklich gut, die
Menschen werden als die Bösen dargestellt und Außerirdische wollen sie
vernichten. Allerdings hapert es gewaltig an der Umsetzung. Es wirkt irgendwie
alles übertrieben witzig und aufgesetzt. Janina Ebert hat hier zu viel gewollt.
Die Handlungen sind teilweise nicht wirklich nachvollziehbar, es fehlt einfach
die Logik.
Die Liebegeschichte zwischen Aella und Kenn nimmt eine zentrale Rolle ein.
Sie ist gelungen, auch wenn der Rest eher dahinplätschert und nicht wirklich
fesselt.
Das Ende kommt zu schnell und ist zu abrupt gestaltet. Es wirkt als ob man
als Leser quasi aus der Geschichte gerissen wird, was ich sehr schade fand.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Die Legende des Weltenwandlers“ von Janina
Ebert ein Jugendbuch, von dem ich mehr erwartet hatte.
Die schwach gestalteten Charaktere und eine Handlung die, trotz guter
Grundidee dahinplätschert konnten mich, obwohl das Buch einfach und
verständlich geschrieben ist, nicht wirklich überzeugen.
Schade!

Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar.

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