Gelesen: „Landsby“ von Christine Millman

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Taschenbuch: 372 Seiten
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(26. April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 1499275161
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ISBN-13: 978-1499275162

Kurzbeschreibung:
Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen
fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie.
Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung
entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum
verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem
Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der
Geburt genommen werden. Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass
etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht
mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet
eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen.
Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es
heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen,
angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände …
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Jule ist 18 und lebt in einer zerstörten Welt. Die
Menschheit ist nahezu ausgestorben, nur ein paar Überlebende haben sich in
Kolonien zusammengefunden und abgeschottet. Es gibt wenige Geburten, da kaum
eine Frau Kinder bekommen kann.
Jule zählt zu den Ausnahmen, die ist fruchtbar und soll
am Reproduktionsprogramm teilnehmen. Doch Jule möchte das nicht und flieht in
die Außenwelt. Doch sie weiß nicht wohin und irrt hilflos umher. Bis sie von
einer Gruppe Mutanten aufgegriffen und verschleppt wird…
Die Dystopie „Landsby“ stammt von der Autorin Christine
Millman. Nachdem ich bereits das Buch „Ellin“ der Autorin gelesen hatte war ich
wirklich gespannt darauf was mich hier erwarten würde.
Die Charaktere hat Christine Millman mit Liebe zum Detail
ausgearbeitet.
Jule ist 18 Jahre alt und eine absolut liebenswerte
Protagonistin. Zu Beginn wirkt sie etwas unsicher und überfordert, wandelt sich
aber im Verlauf der Handlung zu einer jungen Frau, die für ihre Ideale kämpft
und zu den Menschen, die sie liebt, steht. Sie wird stark und tough. Durch
einen Virus hat Jule ihre Mutter und ihren Bruder verloren und so steht sie
nicht immer zu 100 Prozent hinter den Kolonien, vor allem auch weil sie eine
der wenigen ist die fruchtbar sind.
Galen, ihr männlicher Gegenpart, ist mutig und hat mir
ebenso sehr gut gefallen.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Manja, Jules beste
Freundin, sind Christine Millman facettenreich und realistisch gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und sehr flüssig
zu lesen. Das Buch entwickelt quasi einen Sog, wenn man einmal angefangen hat
mit lesen kann man so schnell nicht wieder aufhören.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jule in der
Ich-Perspektive. Ich konnte so ihr Handeln und Denken sehr gut nachvollziehen.
Die Handlung ist spannend und sehr gut durchdacht. Die
Welt in der Jule lebt wird klasse beschrieben, man kann es sich wirklich gut vorstellen.
Die Liebesgeschichte zwischen Jule und Galen ist sehr
schön. Sie ist zart und drängt sich nicht in den Vordergrund.
Das Ende ist sehr spannend gehalten. Vielleicht kommt es
ein wenig zu abrupt aber ich denke das ist Geschmackssache. Es ist
abgeschlossen und passt wirklich gut.
Fazit:
Abschließend kann ich sagen, „Landsby“ von Christine Millman
ist eine gelungene Dystopie mit einem Hauch Romantik.
Die facettenreichen Charaktere, der lebendige Stil und
eine durchdachte interessant gestaltete Handlung haben mich hier wirklich
fesseln und somit überzeugen können.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.

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